1. kai anesth dauid kai aphlqen kai iwnaqan eishlqen eiV thn polin
2. kai ercetai dauid eiV nomba proV abimelec ton ierea kai exesth abimelec th apanthsei autou kai eipen autw ti oti su monoV kai ouqeiV meta sou
3. kai eipen dauid tw ierei o basileuV entetaltai moi rhma shmeron kai eipen moi mhdeiV gnwtw to rhma peri ou egw apostellw se kai uper ou entetalmai soi kai toiV paidarioiV diamemarturhmai en tw topw tw legomenw qeou pistiV fellani alemwni
4. kai nun ei eisin upo thn ceira sou pente artoi doV eiV ceira mou to eureqen
5. kai apekriqh o iereuV tw dauid kai eipen ouk eisin artoi bebhloi upo thn ceira mou oti all' h artoi agioi eisin ei pefulagmena ta paidaria estin apo gunaikoV kai fagetai
6. kai apekriqh dauid tw ierei kai eipen autw alla apo gunaikoV apeschmeqa ecqeV kai trithn hmeran en tw exelqein me eiV odon gegone panta ta paidaria hgnismena kai auth h odoV bebhloV dioti agiasqhsetai shmeron dia ta skeuh mou
7. kai edwken autw abimelec o iereuV touV artouV thV proqesewV oti ouk hn ekei artoV oti all' h artoi tou proswpou oi afhrhmenoi ek proswpou kuriou parateqhnai arton qermon h hmera elaben autouV
8. kai ekei hn en twn paidariwn tou saoul en th hmera ekeinh sunecomenoV neessaran enwpion kuriou kai onoma autw dwhk o suroV nemwn taV hmionouV saoul
9. kai eipen dauid proV abimelec ide ei estin entauqa upo thn ceira sou doru h romfaia oti thn romfaian mou kai ta skeuh ouk eilhfa en th ceiri mou oti hn to rhma tou basilewV kata spoudhn
10. kai eipen o iereuV idou h romfaia goliaq tou allofulou on epataxaV en th koiladi hla kai auth eneilhmenh en imatiw ei tauthn lhmyh seautw labe oti ouk estin etera parex tauthV entauqa kai eipen dauid idou ouk estin wsper auth doV moi authn
11. kai edwken authn autw kai anesth dauid kai efugen en th hmera ekeinh ek proswpou saoul kai hlqen dauid proV agcouV basilea geq
12. kai eipan oi paideV agcouV proV auton ouci outoV dauid o basileuV thV ghV ouci toutw exhrcon ai coreuousai legousai epataxen saoul en ciliasin autou kai dauid en muriasin autou
13. kai eqeto dauid ta rhmata en th kardia autou kai efobhqh sfodra apo proswpou agcouV basilewV geq
14. kai hlloiwsen to proswpon autou enwpion autou kai prosepoihsato en th hmera ekeinh kai etumpanizen epi taiV quraiV thV polewV kai parefereto en taiV cersin autou kai epipten epi taV quraV thV pulhV kai ta siela autou katerrei epi ton pwgwna autou
15. kai eipen agcouV proV touV paidaV autou idou idete andra epilhmpton ina ti eishgagete auton proV me
16. h elattoumai epilhmptwn egw oti eisageiocate auton epilhmpteuesqai proV me outoV ouk eiseleusetai eiV oikian
Fußnoten:
21:1-2 - David sucht Zuflucht in Nob beim Priester Ahimelech und lügt, er sei auf einer Mission des Königs. Diese Passage verdeutlicht Davids Verletzlichkeit auf der Flucht vor Saul und die Schwierigkeit, in Zeiten großen Drucks seine Rechtschaffenheit zu bewahren (siehe auch Psalm 34:19 und Sprüche 12:22).
21:3-6 - Ahimelech gibt David das Schaubrot, das für die Priester bestimmt war. Diese Handlung zeigt die Flexibilität zeremonieller Gesetze in Zeiten der Not und betont Mitgefühl statt Ritualismus (siehe auch Matthäus 12:3-4 und Markus 2:25-26).
21:8-9 - David bittet um Goliaths Schwert, das er als Trophäe behalten hatte, und erhält es auch. Das Schwert symbolisiert Davids vergangene Siege und Gottes fortwährenden Schutz, selbst in Zeiten der Unsicherheit (siehe auch 1. Samuel 17:50-51 und Psalm 18:32-34).
21:10-12 - David flieht nach Gat, einer Philisterstadt, wird aber als Goliaths Mörder erkannt. Dieser Vorfall offenbart Davids Verzweiflung, der sogar bei den Feinden Israels Zuflucht sucht (siehe auch 1. Samuel 18:7-9 und Psalm 56:1-2).
21:13-15 - David täuscht Wahnsinn vor, um dem Zorn Achischs, des Königs von Gat, zu entgehen. Diese listige Strategie zeugt von Davids Weisheit und Überlebensinstinkt, der in Zeiten der Gefahr auf List angewiesen ist (siehe auch Psalm 34:4-6 und Lukas 16:8).
Verse im Zusammenhang mit I Samuel, 21:
1. Samuel Kapitel 21 erzählt von Davids Flucht vor Saul. Wie überlebt David unter verzweifelten Umständen? Dieser spannungsgeladene Text erzählt von Davids Besuch beim Priester Ahimelech in Nob, wo er geweihtes Brot und Goliaths Schwert erhält. Das Kapitel beleuchtet den Konflikt zwischen Loyalität und Überleben und zeigt, wie David auf Halbwahrheiten zurückgreift. Außerdem wird Doeg der Edomiter vorgestellt, dessen Anwesenheit zukünftige Tragödien vorwegnimmt. Untersuchen Sie mit uns fünf Bibelstellen, die die moralischen Dilemmata und die göttliche Vorsehung in diesem entscheidenden Kapitel beleuchten.
Matthäus 12:3-4: "Er antwortete: „Hast du nicht gelesen, was David tat, als er und seine Gefährten hungrig waren? Er betrat das Haus Gottes und aß mit seinen Gefährten das Brot der Gegenwart, was ihnen nicht gestattet war, sondern nur den Priestern." - Jesus bezieht sich direkt auf das Ereignis in 1. Samuel 21, wo David das geweihte Brot isst, um zu veranschaulichen, dass menschliche Bedürfnisse manchmal Vorrang vor zeremoniellen Vorschriften haben.
Markus 2:25-26: "Er antwortete ihnen: „Habt ihr noch nie gelesen, was David tat, als er und seine Gefährten bedürftig und hungrig waren? Er betrat das Haus Gottes, als Abjathar Hohepriester war, aß das Brot der Gegenwart, das nur die Priester essen durften, und gab es auch seinen Gefährten." - Ein weiterer Hinweis auf das Ereignis in 1. Samuel 21, das Jesus verwendet, um seine Jünger zu verteidigen, als ihnen vorgeworfen wurde, den Sabbat gebrochen zu haben.
Psalmen 34:1: "Von David. Als er vor Abimelech, der ihn vertrieb, vorgab, verrückt zu sein, ging er weg." - Dieser Titel von Psalm 34 bezieht sich direkt auf die Ereignisse aus 1. Samuel 21, wo David vor Achis (auch Abimelech genannt) Wahnsinn vortäuscht.
Psalmen 56:1: "Zum Musikmeister. Zur Melodie von „Die Taube in fernen Eichen“. Von David. Mictão. Als die Philister ihn in Gath verhafteten." - Der Titel dieses Psalms bezieht sich auch auf die Ereignisse aus 1. Samuel 21, als David in Gath war.
Hebräer 9:2-4: "Eine Stiftshütte wurde vorbereitet. In seinem ersten Teil, dem Heiligen Ort, befanden sich der Leuchter, der Tisch und das Brot der Gegenwart. Hinter dem zweiten Vorhang befand sich das Allerheiligste, in dem sich der goldene Räucheraltar und die Bundeslade befanden, die vollständig mit Gold überzogen waren. In dieser Bundeslade befanden sich das goldene Gefäß mit dem Manna, Aarons Stab, der keimte, und die Tafeln des Bundes." - Diese Passage beschreibt das Brot der Gegenwart, das David in 1. Samuel 21 aß, im Zusammenhang mit der Stiftshütte und hebt dessen zeremonielle Bedeutung hervor.
FAQ:
Was fragte David den Priester Ahimelech?
David bat um Brot und eine Waffe und behauptete, in königlicher Mission zu sein. Der Priester gab ihm das Schaubrot und Goliaths Schwert. (1. Samuel 21:1-9)
Warum floh David nach Gath?
Um Saul zu entkommen, suchte er Zuflucht bei den Philistern, den Feinden Israels. (1. Samuel 21:10)
Wie entkam David dem König von Gath?
Er gab vor, verrückt zu sein, weil die Philister keine Menschen mit Geisteskrankheiten töteten. (1. Samuel 21:12-15)
Was symbolisieren die Schaubrote?
Sie repräsentieren Gottes Vorsorge und die Heiligkeit der dem Herrn geweihten Nahrung. (1. Samuel 21:6; Matthäus 12:3-4)
Wie wichtig war Goliaths Schwert für David?
Es symbolisierte den Sieg, den Gott ihm bereits geschenkt hatte, und bestärkte sein Vertrauen in den göttlichen Schutz. (1. Samuel 21:9)