1. kai eipen kurioV proV mwushn legwn eipon toiV iereusin toiV uioiV aarwn kai ereiV proV autouV en taiV yucaiV ou mianqhsontai en tw eqnei autwn
2. all' h en tw oikeiw tw eggista autwn epi patri kai mhtri kai uioiV kai qugatrasin ep' adelfw
3. kai ep' adelfh parqenw th eggizoush autw th mh ekdedomenh andri epi toutoiV mianqhsetai
4. ou mianqhsetai exapina en tw law autou eiV bebhlwsin autou
5. kai falakrwma ou xurhqhsesqe thn kefalhn epi nekrw kai thn oyin tou pwgwnoV ou xurhsontai kai epi taV sarkaV autwn ou katatemousin entomidaV
6. agioi esontai tw qew autwn kai ou bebhlwsousin to onoma tou qeou autwn taV gar qusiaV kuriou dwra tou qeou autwn autoi prosferousin kai esontai agioi
7. gunaika pornhn kai bebhlwmenhn ou lhmyontai kai gunaika ekbeblhmenhn apo androV authV agioV estin tw kuriw qew autou
8. kai agiasei auton ta dwra kuriou tou qeou umwn outoV prosferei agioV estai oti agioV egw kurioV o agiazwn autouV
9. kai qugathr anqrwpou ierewV ean bebhlwqh tou ekporneusai to onoma tou patroV authV auth bebhloi epi puroV katakauqhsetai
10. kai o iereuV o megaV apo twn adelfwn autou tou epikecumenou epi thn kefalhn tou elaiou tou cristou kai teteleiwmenou endusasqai ta imatia thn kefalhn ouk apokidarwsei kai ta imatia ou diarrhxei
11. kai epi pash yuch teteleuthkuia ouk eiseleusetai epi patri autou oude epi mhtri autou ou mianqhsetai
12. kai ek twn agiwn ouk exeleusetai kai ou bebhlwsei to hgiasmenon tou qeou autou oti to agion elaion to criston tou qeou ep' autw egw kurioV
13. outoV gunaika parqenon ek tou genouV autou lhmyetai
14. chran de kai ekbeblhmenhn kai bebhlwmenhn kai pornhn tautaV ou lhmyetai all' h parqenon ek tou genouV autou lhmyetai gunaika
15. kai ou bebhlwsei to sperma autou en tw law autou egw kurioV o agiazwn auton
16. kai elalhsen kurioV proV mwushn legwn
17. eipon aarwn anqrwpoV ek tou genouV sou eiV taV geneaV umwn tini ean h en autw mwmoV ou proseleusetai prosferein ta dwra tou qeou autou
18. paV anqrwpoV w an h en autw mwmoV ou proseleusetai anqrwpoV cwloV h tufloV h koloborrin h wtotmhtoV
19. h anqrwpoV w estin en autw suntrimma ceiroV h suntrimma podoV
20. h kurtoV h efhloV h ptiloV touV ofqalmouV h anqrwpoV w an h en autw ywra agria h lichn h monorciV
21. paV w estin en autw mwmoV ek tou spermatoV aarwn tou ierewV ouk eggiei tou prosenegkein taV qusiaV tw qew sou oti mwmoV en autw ta dwra tou qeou ou proseleusetai prosenegkein
22. ta dwra tou qeou ta agia twn agiwn kai apo twn agiwn fagetai
23. plhn proV to katapetasma ou proseleusetai kai proV to qusiasthrion ouk eggiei oti mwmon ecei kai ou bebhlwsei to agion tou qeou autou oti egw eimi kurioV o agiazwn autouV
24. kai elalhsen mwushV proV aarwn kai touV uiouV autou kai proV pantaV uiouV israhl
Fußnoten:
21:1-4 - Gott legt Reinheitsnormen für Priester fest und verbietet ihnen, sich mit Toten zu verunreinigen, außer durch nahe Verwandte. Dies unterstreicht die Heiligkeit, die das Leben der Priester kennzeichnen sollte, und spiegelt ihre Rolle als Fürsprecher zwischen Gott und dem Volk wider (siehe auch Numeri 6:6-7 und Hesekiel 44:25).
21:5-6 - Die Priester werden angewiesen, heidnische Praktiken wie das Rasieren des Kopfes oder das Beschneiden des Körpers – übliche Trauerpraktiken – zu vermeiden. Dies unterstreicht die Trennung zwischen den Kindern Israels und den heidnischen Völkern und die Notwendigkeit der Heiligkeit für diejenigen, die Gott dienen (siehe auch Deuteronomium 14:1-2).
21:7-9 - Um die Heiligkeit des Priesteramtes zu wahren und die Reinheit des Gottesdienstes zu bewahren, verbietet Gott den Priestern, unehrenhafte Frauen wie Prostituierte oder Geschiedene zu heiraten (siehe auch 1. Timotheus 3:2 und Titus 1:6).
21:10-12 - Für den Hohepriester gelten sogar noch weitere Einschränkungen. So ist es ihm beispielsweise verboten, seine Gewänder zu zerreißen oder das Heiligtum zu verlassen, selbst im Falle des Todes naher Familienmitglieder. Dies unterstreicht die hohe geistliche Verantwortung und Heiligkeit, die gewahrt werden muss (siehe auch Hebräer 7:26 und Matthäus 26:65).
21:16-23 - Priestern mit körperlichen Gebrechen ist es verboten, Opfer darzubringen. Dies symbolisiert, dass Heiligkeit und Vollkommenheit notwendig sind, um direkt vor Gott zu dienen. Dies stellt den vollkommenen Hohepriester Jesus Christus vor (siehe auch Hebräer 4:14-15 und Maleachi 1:8).
Verse im Zusammenhang mit Levítico, 21:
Levitikus Kapitel 21 beschreibt besondere Regeln für Priester. Welche hohen Ansprüche stellt Gott an seine Diener? In diesem speziellen Text geht es um persönliche Reinheit, eheliche Einschränkungen und körperliche Eignung für den Priesterdienst. Das Kapitel betont die Heiligkeit, die für diejenigen notwendig ist, die sich im Namen des Volkes an Gott wenden. Diese Gesetze spiegeln die Ehre des Priesteramtes wider und weisen auf das vollkommene Priestertum Christi hin. Untersuchen Sie mit uns fünf Bibelstellen, die die Relevanz dieser Prinzipien für spirituelle Führer von heute offenbaren.
Hesekiel 44:22: "Sie sollen keine Witwen oder geschiedenen Frauen heiraten, sondern nur jungfräuliche Mädchen aus der Nachkommenschaft des Volkes Israel oder Witwen von Priestern." - Dieser Vers spiegelt die in Levitikus 21 festgelegten Ehegesetze für Priester wider und zeigt ihre Kontinuität in Hesekiels Vision für den zukünftigen Tempel.
1. Petrus 2:9: "Aber Sie sind eine auserwählte Generation, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, Gottes eigenes Volk, um das Lob dessen zu verkünden, der Sie aus der Dunkelheit in sein wunderbares Licht gerufen hat." - Petrus wendet die Sprache der priesterlichen Heiligkeit aus Levitikus 21 auf alle Gläubigen an und erweitert so das Konzept des Priestertums.
Maleachi 2:7: "Denn die Lippen des Priesters müssen Wissen bewahren, und von seinem Mund erwartet jeder Belehrung, denn er ist der Gesandte des Herrn der Heerscharen." - Dieser Vers spiegelt die Verantwortung der Priester wider, die Heiligkeit zu bewahren und das Gesetz zu lehren, wie in Levitikus 21 dargelegt.
Hebräer 7:26: "Es ist ein solcher Hohepriester, den wir brauchen: heilig, tadellos, rein, von Sündern getrennt, über die Himmel erhaben." - Der Autor des Hebräerbriefs verwendet die Sprache der priesterlichen Heiligkeit aus Levitikus 21, um Jesus als den vollkommenen Hohepriester zu beschreiben.
Titus 1:7-9: "Der Bischof muss als Gottes Verwalter tadellos sein; nicht arrogant, nicht streitsüchtig, nicht weinliebend, nicht gewalttätig, nicht gierig nach unehrlichem Gewinn. Im Gegenteil, er muss gastfreundlich, ein Freund des Guten, vernünftig, gerecht, hingebungsvoll sein, Selbstbeherrschung haben und an der treuen Botschaft im Einklang mit der Lehre festhalten, damit er andere durch gesunde Lehre ermutigen kann und widerlege diejenigen, die dagegen sind." - Paulus wendet auf Kirchenführer ähnliche Grundsätze wie in 3. Mose 21 an und passt das Konzept der priesterlichen Heiligkeit an den christlichen Kontext an.
FAQ:
Welche Reinheitsanforderungen gelten für Priester in Levitikus 21?
Priester müssen den Kontakt mit Leichen vermeiden und ihre moralische Reinheit wahren, denn sie sind für die Darbringung der heiligen Opfergaben an den Herrn verantwortlich. (Levitikus 21:1-9)
Warum war es Priestern mit körperlichen Gebrechen in Levitikus 21 nicht gestattet, Opfer darzubringen?
Priestern mit körperlichen Gebrechen war es verboten, Opfer darzubringen, um die Heiligkeit und Vollkommenheit zu bewahren, die für den Dienst vor Gott erforderlich waren. (3. Mose 21:16-23)
Wie wird in Levitikus 21 die Eheschließung von Priestern behandelt?
Priester durften keine Prostituierten oder geschiedenen Frauen heiraten, um die moralische und spirituelle Reinheit ihrer Familien zu wahren. (Levitikus 21:7, 13-15)
Wie wichtig war die Heiligkeit der Priester in Levitikus 21?
Die Heiligkeit der Priester war lebenswichtig, denn sie vertraten das Volk vor Gott und brachten Sühneopfer dar. (3. Mose 21:6-8)
Was lehrt Levitikus 21 über die Rolle der Priester?
In Levitikus 21 heißt es, dass Priester eine vorbildliche Reinheit sowohl körperlich als auch geistig bewahren mussten, um Gott dienen zu können. (Levitikus 21:1-24)