1. autoV de egw pauloV parakalw umaV dia thV praothtoV kai epieikeiaV tou cristou oV kata proswpon men tapeinoV en umin apwn de qarrw eiV umaV
2. deomai de to mh parwn qarrhsai th pepoiqhsei h logizomai tolmhsai epi tinaV touV logizomenouV hmaV wV kata sarka peripatountaV
3. en sarki gar peripatounteV ou kata sarka strateuomeqa
4. ta gar opla thV strateiaV hmwn ou sarkika alla dunata tw qew proV kaqairesin ocurwmatwn
5. logismouV kaqairounteV kai pan uywma epairomenon kata thV gnwsewV tou qeou kai aicmalwtizonteV pan nohma eiV thn upakohn tou cristou
6. kai en etoimw econteV ekdikhsai pasan parakohn otan plhrwqh umwn h upakoh
7. ta kata proswpon blepete ei tiV pepoiqen eautw cristou einai touto logizesqw palin af eautou oti kaqwV autoV cristou outwV kai hmeiV cristou
8. ean te gar kai perissoteron ti kauchswmai peri thV exousiaV hmwn hV edwken o kurioV hmin eiV oikodomhn kai ouk eiV kaqairesin umwn ouk aiscunqhsomai
9. ina mh doxw wV an ekfobein umaV dia twn epistolwn
10. oti ai men epistolai fhsin bareiai kai iscurai h de parousia tou swmatoV asqenhV kai o logoV exouqenhmenoV
11. touto logizesqw o toioutoV oti oioi esmen tw logw di epistolwn aponteV toioutoi kai paronteV tw ergw
12. ou gar tolmwmen egkrinai h sugkrinai eautouV tisin twn eautouV sunistanontwn alla autoi en eautoiV eautouV metrounteV kai sugkrinonteV eautouV eautoiV ou suniousin
13. hmeiV de ouci eiV ta ametra kauchsomeqa alla kata to metron tou kanonoV ou emerisen hmin o qeoV metrou efikesqai acri kai umwn
14. ou gar wV mh efiknoumenoi eiV umaV uperekteinomen eautouV acri gar kai umwn efqasamen en tw euaggeliw tou cristou
15. ouk eiV ta ametra kaucwmenoi en allotrioiV kopoiV elpida de econteV auxanomenhV thV pistewV umwn en umin megalunqhnai kata ton kanona hmwn eiV perisseian
16. eiV ta uperekeina umwn euaggelisasqai ouk en allotriw kanoni eiV ta etoima kauchsasqai
17. o de kaucwmenoV en kuriw kaucasqw
18. ou gar o eauton sunistwn ekeinoV estin dokimoV all on o kurioV sunisthsin
Fußnoten:
10:3-5 - Paulus spricht vom geistlichen Kampf, bei dem die Waffen nicht fleischlicher, sondern geistlicher Natur sind. Er ermahnt Christen, jeden Gedanken dem Gehorsam gegenüber Christus zu unterwerfen. Der christliche Geist muss Christus untergeordnet sein (siehe auch Epheser 6,12 und 2. Korinther 5,10).
10:7 - Paulus warnt davor, die Dinge mit geistlichen Augen zu betrachten, um sich nicht vom äußeren Anschein täuschen zu lassen. Wahre Autorität und Kraft kommen von Gott (siehe auch 1. Samuel 16:7 und Johannes 7:24).
10:12-13 - Paulus betont, dass sein Dienst nicht am Vergleich mit anderen gemessen wird und dass er sich nicht menschlicher Errungenschaften rühmt, sondern der Berufung Gottes. Demut ist ein wesentliches Merkmal des christlichen Lebens (siehe auch Galater 6,4-5 und 2. Korinther 3,5).
Verse im Zusammenhang mit II Coríntios, 10:
2. Korinther Kapitel 10 beginnt mit der apostolischen Verteidigung des Paulus. Wie reagiert er auf Kritik an seiner Autorität? Dieser selbstbewusste Text stellt fleischliche und spirituelle Waffen in der christlichen Kriegsführung gegenüber. Das Kapitel befasst sich mit Themen wie der Unterwerfung unter Christus, den Gefahren des Vergleichs und der Wichtigkeit, sich des Herrn zu rühmen. Paulus legt auch die Grenzen seiner apostolischen Autorität fest. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die mit den herausfordernden Themen dieses apologetischen Kapitels zusammenhängen.
Epheser 6:12: "Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Menschen, sondern gegen die Mächte und Autoritäten, gegen die Herrscher dieser dunklen Welt, gegen die geistigen Mächte des Bösen in den himmlischen Regionen." - Diese Passage steht im Einklang mit Paulus‘ Erörterung der geistlichen Natur seines Kampfes in 2. Korinther 10:3-4.
Jakobus 4:6: "Aber er gewährt uns größere Gnade. Deshalb sagt die Heilige Schrift: „Gott widersteht den Stolzen, den Demütigen aber schenkt er Gnade.“" - Dieser Vers spiegelt das Thema Demut versus Stolz wider, das in 2. Korinther 10:17-18 angesprochen wird.
Sprüche 27:2: "Lassen Sie sich von anderen loben, nicht von Ihrem eigenen Mund; andere Menschen, nicht deine Lippen." - Diese Passage bezieht sich auf Paulus‘ Diskussion über Selbstlob in 2. Korinther 10:12-18.
Jeremia 9:23-24: "So spricht der Herr: „Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, der Starke nicht seiner Stärke, noch der Reiche seiner Reichtümer, sondern wer sich rühme, der rühme sich dessen: dass er mich versteht und mich kennt, denn ich bin es.“ der Herr, und ich handle mit Loyalität, mit Gerechtigkeit und mit Rechtschaffenheit auf Erden, denn das sind die Dinge, an denen ich Freude habe“, erklärt der Herr." - Dieser Vers spiegelt die Gedanken des Paulus in 2. Korinther 10:17 wider, dass er sich nur im Herrn rühmen solle.
1. Samuel 16:7: "Aber der Herr sagte zu Samuel: Achte nicht auf sein Aussehen oder seine Größe, denn ich habe ihn abgelehnt. Der Herr sieht nicht wie der Mensch: Der Mensch schaut auf die Erscheinung, aber der Herr schaut auf das Herz." - Diese Passage stimmt mit der Argumentation des Paulus in 2. Korinther 10:7 überein, dass man nicht nach dem Äußeren urteilen sollte.
FAQ:
Was sagt Paulus über die ihm von Gott verliehene Autorität?
Paulus bekräftigt, dass seine Autorität von Gott kommt, um die Kirche aufzubauen, nicht um sie niederzureißen, und dass er seine Autorität mit Demut ausübt. (2. Korinther 10:8)
Wie beschreibt Paulus den spirituellen Kampf der Christen?
Paulus spricht vom geistlichen Kampf als einem Kampf gegen geistliche Mächte, bei dem Christen Gottes Waffen einsetzen müssen, um das Böse zu besiegen. (2. Korinther 10,4)
Was bedeutet es, im spirituellen Kampf „Festungen zu zerstören“?
Festungen zu zerstören bedeutet, die Ideen und Philosophien niederzureißen, die der Erkenntnis Gottes entgegenstehen, und Lügen und Täuschungen zu beseitigen. (2. Korinther 10:5)
Wie verteidigt Paulus seinen Dienst gegen Kritik?
Paulus verteidigt seinen Dienst, indem er erklärt, dass seine Autorität von Gott und nicht aus seiner eigenen Kraft käme und dass er in Christus integer handle. (2. Korinther 10:12-18)
Was sagt Paulus zum Vergleich mit anderen Führungskräften?
Paulus lehrt, dass wir uns nicht miteinander vergleichen sollen, denn jeder Mensch hat das Maß, das Gott ihm gegeben hat, um seinen Zweck zu erfüllen. (2. Korinther 10:12)