1. oti sun pan touto edwka eiV kardian mou kai kardia mou sun pan eiden touto wV oi dikaioi kai oi sofoi kai ergasiai autwn en ceiri tou qeou kai ge agaphn kai ge misoV ouk estin eidwV o anqrwpoV ta panta pro proswpou autwn
2. mataiothV en toiV pasin sunanthma en tw dikaiw kai tw asebei tw agaqw kai tw kakw kai tw kaqarw kai tw akaqartw kai tw qusiazonti kai tw mh qusiazonti wV o agaqoV wV o amartanwn wV o omnuwn kaqwV o ton orkon foboumenoV
3. touto ponhron en panti pepoihmenw upo ton hlion oti sunanthma en toiV pasin kai ge kardia uiwn tou anqrwpou eplhrwqh ponhrou kai perifereia en kardia autwn en zwh autwn kai opisw autwn proV touV nekrouV
4. oti tiV oV koinwnei proV pantaV touV zwntaV estin elpiV oti o kuwn o zwn autoV agaqoV uper ton leonta ton nekron
5. oti oi zwnteV gnwsontai oti apoqanountai kai oi nekroi ouk eisin ginwskonteV ouden kai ouk estin autoiV eti misqoV oti epelhsqh h mnhmh autwn
6. kai ge agaph autwn kai ge misoV autwn kai ge zhloV autwn hdh apwleto kai meriV ouk estin autoiV eti eiV aiwna en panti tw pepoihmenw upo ton hlion
7. deuro fage en eufrosunh arton sou kai pie en kardia agaqh oinon sou oti hdh eudokhsen o qeoV ta poihmata sou
8. en panti kairw estwsan imatia sou leuka kai elaion epi kefalhn sou mh usterhsatw
9. ide zwhn meta gunaikoV hV hgaphsaV pasaV hmeraV zwhV mataiothtoV sou taV doqeisaV soi upo ton hlion pasaV hmeraV mataiothtoV sou oti auto meriV sou en th zwh sou kai en tw mocqw sou w su mocqeiV upo ton hlion
10. panta osa an eurh h ceir sou tou poihsai wV h dunamiV sou poihson oti ouk estin poihma kai logismoV kai gnwsiV kai sofia en adh opou su poreuh ekei
11. epestreya kai eidon upo ton hlion oti ou toiV koufoiV o dromoV kai ou toiV dunatoiV o polemoV kai ge ou toiV sofoiV artoV kai ge ou toiV sunetoiV ploutoV kai ge ou toiV ginwskousin cariV oti kairoV kai apanthma sunanthsetai toiV pasin autoiV
12. oti kai ge ouk egnw o anqrwpoV ton kairon autou wV oi icqueV oi qhreuomenoi en amfiblhstrw kakw kai wV ornea ta qhreuomena en pagidi wV auta pagideuontai oi uioi tou anqrwpou eiV kairon ponhron otan epipesh ep' autouV afnw
13. kai ge touto eidon sofian upo ton hlion kai megalh estin proV me
14. poliV mikra kai andreV en auth oligoi kai elqh ep' authn basileuV megaV kai kuklwsh authn kai oikodomhsh ep' authn carakaV megalouV
15. kai eurh en auth andra penhta sofon kai diaswsei autoV thn polin en th sofia autou kai anqrwpoV ouk emnhsqh sun tou androV tou penhtoV ekeinou
16. kai eipa egw agaqh sofia uper dunamin kai sofia tou penhtoV exoudenwmenh kai logoi autou ouk eisin akouomenoi
17. logoi sofwn en anapausei akouontai uper kraughn exousiazontwn en afrosunaiV
18. agaqh sofia uper skeuh polemou kai amartanwn eiV apolesei agaqwsunhn pollhn
Fußnoten:
9:1-2 - Der Autor reflektiert über Gottes Souveränität über Leben und Tod und betont, dass alle, Gerechte wie Böse, dasselbe Schicksal teilen. Dies erinnert uns an die Unvermeidlichkeit des Todes und die Notwendigkeit, weise zu leben (siehe auch Psalm 73:17 und Römer 14:10-12).
9:3-6 - Die Erkenntnis, dass das menschliche Herz voller Bösem und Torheit ist, unterstreicht die Zerbrechlichkeit des Lebens. Der Tod als allgemeines Schicksal macht die Freuden des Lebens wertvoller und regt zum Nachdenken darüber an, wie wir unsere Tage verbringen (siehe auch Jakobus 4:14 und 1. Petrus 1:24).
9:7-10 - Die Aufforderung, das Leben zu genießen und Gottes Segen wie Nahrung und Freude zu nutzen, unterstreicht, wie wichtig es ist, auch inmitten der Ungewissheit des Lebens ein erfülltes Leben zu führen. Dankbarkeit sollte eine Antwort auf Gottes Großzügigkeit sein (siehe auch Psalm 118,24 und 1. Thessalonicher 5,16-18).
9:11-12 - Der Wettlauf des Lebens begünstigt nicht immer die Schnellen, noch begünstigt der Krieg immer die Starken. Dies unterstreicht, dass die Umstände unerwartet sein können und dass Weisheit wertvoller ist als Stärke, denn das Leben steckt voller Überraschungen (siehe auch Sprüche 21:30 und 1. Korinther 1:25).
9:13-18 - Die Geschichte von der Stadt, die durch die Weisheit eines Mannes gerettet wurde, zeigt, dass selbst die Weisen ignoriert werden können. Weisheit, so wertvoll sie auch sein mag, wird nicht immer anerkannt, was die Flüchtigkeit menschlicher Anerkennung unterstreicht (siehe auch Matthäus 5:14-16 und Lukas 16:15).
Verse im Zusammenhang mit Eclesiastes, 9:
Prediger Kapitel 9 meditiert über den Tod und die Freude am Leben. Wie kann man angesichts der Unvermeidlichkeit des Todes vollständig leben? Dieser provokante Text betont die Gleichheit aller angesichts des Todes und die Wichtigkeit, die Chancen des Lebens zu nutzen. Das Kapitel behandelt Themen wie Zufall, die Kürze des Lebens und den Wert von Arbeit und Beziehungen. Prediger 9 ermutigt uns, trotz der Unsicherheit zielgerichtet und mit Freude zu leben. Untersuchen Sie mit uns fünf Bibelstellen, die die anregenden Überlegungen zu diesem herausfordernden Kapitel widerspiegeln.
Hebräer 9:27: "Ebenso ist es so, dass der Mensch dazu bestimmt ist, einmal zu sterben und dann vor Gericht zu stehen." - Dieser Vers bekräftigt die Unvermeidlichkeit des Todes, die in Prediger 9:2-3 erwähnt wird.
Kolosser 3:23: "Was auch immer Sie tun, tun Sie es mit ganzem Herzen, als Arbeit für den Herrn und nicht für Menschen." - Diese Ermahnung von Paulus spiegelt den Rat in Prediger 9:10 wider, mit aller Kraft zu arbeiten.
1. Korinther 9:24: "Wussten Sie nicht, dass von allen, die im Stadion laufen, nur einer den Preis gewinnt? Laufen Sie so, dass Sie den Preis erreichen." - Diese Analogie von Paulus spiegelt die Beobachtung in Prediger 9:11 über die Ungewissheit des Erfolgs wider.
Sprüche 21:22: "Der Weise erobert die Stadt der Mächtigen und reißt die Festung nieder, auf die sie vertrauen." - Dieses Sprichwort veranschaulicht die Macht der Weisheit, die in Prediger 9:16-18 erwähnt wird.
Jakobus 3:5: "Ebenso ist die Zunge ein kleines Organ des Körpers, das jedoch große Dinge zu bieten hat. Sehen Sie, wie ein großer Wald durch einen einfachen Funken in Brand gesteckt wird." - Diese Passage spiegelt das Thema von Prediger 9:17-18 über die Macht der Worte des Weisen wider.
FAQ:
Welche Sicht auf den Tod wird in Prediger 9 beschrieben?
Das Kapitel lehrt, dass der Tod jeden trifft, sowohl die Gerechten als auch die Bösen, und dass wir deshalb das Leben schätzen sollten, solange wir es haben. (Prediger 9:2-6)
Wie fördert Prediger 9 die Freude an der Gegenwart?
Der Prediger lehrt, dass wir in Dankbarkeit leben und Gottes Segen genießen sollten, denn das Leben ist kurz und ungewiss. (Prediger 9:7-9)
Was bedeutet „Das Rennen ist nicht für die Schnellen, noch der Kampf ist für die Starken“?
Es bedeutet, dass Erfolg nicht nur von menschlicher Anstrengung abhängt, sondern auch von den Umständen und dem Willen Gottes. (Prediger 9:11)
Warum ist Weisheit laut Prediger 9 besser als Stärke?
Weisheit kann eine Stadt retten und Lösungen bringen, die mit roher Gewalt nicht zu erreichen sind. Dennoch wird sie oft verachtet. (Prediger 9:16-18)
Was lehrt Prediger 9 über die Ungewissheiten des Lebens?
Das Leben ist unvorhersehbar, und niemand weiß, was morgen passieren wird. Deshalb vertrauen wir auf Gott und machen das Beste aus jedem Tag. (Prediger 9:12)