1. ouk eimi apostoloV ouk eimi eleuqeroV ouci ihsoun criston ton kurion hmwn ewraka ou to ergon mou umeiV este en kuriw
2. ei alloiV ouk eimi apostoloV alla ge umin eimi h gar sfragiV thV emhV apostolhV umeiV este en kuriw
3. h emh apologia toiV eme anakrinousin auth estin
4. mh ouk ecomen exousian fagein kai piein
5. mh ouk ecomen exousian adelfhn gunaika periagein wV kai oi loipoi apostoloi kai oi adelfoi tou kuriou kai khfaV
6. h monoV egw kai barnabaV ouk ecomen exousian tou mh ergazesqai
7. tiV strateuetai idioiV oywnioiV pote tiV futeuei ampelwna kai ek tou karpou autou ouk esqiei h tiV poimainei poimnhn kai ek tou galaktoV thV poimnhV ouk esqiei
8. mh kata anqrwpon tauta lalw h ouci kai o nomoV tauta legei
9. en gar tw mwsewV nomw gegraptai ou fimwseiV boun alownta mh twn bown melei tw qew
10. h di hmaV pantwV legei di hmaV gar egrafh oti ep elpidi ofeilei o arotriwn arotrian kai o alown thV elpidoV autou metecein ep elpidi
11. ei hmeiV umin ta pneumatika espeiramen mega ei hmeiV umwn ta sarkika qerisomen
12. ei alloi thV exousiaV umwn metecousin ou mallon hmeiV all ouk ecrhsameqa th exousia tauth alla panta stegomen ina mh egkophn tina dwmen tw euaggeliw tou cristou
13. ouk oidate oti oi ta iera ergazomenoi ek tou ierou esqiousin oi tw qusiasthriw prosedreuonteV tw qusiasthriw summerizontai
14. outwV kai o kurioV dietaxen toiV to euaggelion kataggellousin ek tou euaggeliou zhn
15. egw de oudeni ecrhsamhn toutwn ouk egraya de tauta ina outwV genhtai en emoi kalon gar moi mallon apoqanein h to kauchma mou ina tiV kenwsh
16. ean gar euaggelizwmai ouk estin moi kauchma anagkh gar moi epikeitai ouai de moi estin ean mh euaggelizwmai
17. ei gar ekwn touto prassw misqon ecw ei de akwn oikonomian pepisteumai
18. tiV oun moi estin o misqoV ina euaggelizomenoV adapanon qhsw to euaggelion tou cristou eiV to mh katacrhsasqai th exousia mou en tw euaggeliw
19. eleuqeroV gar wn ek pantwn pasin emauton edoulwsa ina touV pleionaV kerdhsw
20. kai egenomhn toiV ioudaioiV wV ioudaioV ina ioudaiouV kerdhsw toiV upo nomon wV upo nomon ina touV upo nomon kerdhsw
21. toiV anomoiV wV anomoV mh wn anomoV qew all ennomoV cristw ina kerdhsw anomouV
22. egenomhn toiV asqenesin wV asqenhV ina touV asqeneiV kerdhsw toiV pasin gegona ta panta ina pantwV tinaV swsw
23. touto de poiw dia to euaggelion ina sugkoinwnoV autou genwmai
24. ouk oidate oti oi en stadiw treconteV panteV men trecousin eiV de lambanei to brabeion outwV trecete ina katalabhte
25. paV de o agwnizomenoV panta egkrateuetai ekeinoi men oun ina fqarton stefanon labwsin hmeiV de afqarton
26. egw toinun outwV trecw wV ouk adhlwV outwV pukteuw wV ouk aera derwn
27. all upwpiazw mou to swma kai doulagwgw mhpwV alloiV khruxaV autoV adokimoV genwmai
Fußnoten:
9:1-2 - Paulus verteidigt seine apostolische Autorität und erklärt, dass er trotz seiner Freiheit die Arbeit gewählt habe, um der Kirche nicht zur Last zu fallen. Seine Hingabe an das Evangelium ist ein Vorbild für freiwilligen Dienst und persönliche Opferbereitschaft (siehe auch 2. Korinther 11,7-9 und Apostelgeschichte 18,3).
9:19-23 - Paulus ist „allen alles“, um die unterschiedlichsten Gruppen zu erreichen und betont die Flexibilität der Evangelisation. Er lehrt, dass wir uns an die Kultur und Bedürfnisse der Menschen anpassen müssen, um möglichst viele Menschen zu erreichen (siehe auch 1. Korinther 10,33 und Philipper 2,5-7).
9:24-27 - Paulus verwendet die Metapher eines Läufers, um die für das christliche Leben notwendige Disziplin zu veranschaulichen. Der Glaubenslauf erfordert ständige Anstrengung, Selbstbeherrschung und das Streben nach einem ewigen, unvergänglichen Preis (siehe auch 2. Timotheus 4:7-8 und Hebräer 12:1-2).
9:7-14 - Paulus erklärt, dass er als Apostel das Recht habe, die Kirche zu unterstützen, er jedoch darauf verzichtete, um die Verkündigung des Evangeliums nicht zu behindern. Das Prinzip der Großzügigkeit bei der Unterstützung von Diensten ist unerlässlich (siehe auch 1. Timotheus 5,18 und Lukas 10,7).
9:13-14 - Paulus erinnert uns daran, dass die Arbeit von Predigern des Evangeliums nach alttestamentlichem Vorbild belohnt werden sollte. Dieser Vers unterstreicht, wie wichtig es ist, diejenigen zu unterstützen, die ihr Leben dem Dienst widmen (siehe auch Numeri 18:21-24 und Galater 6:6).
Verse im Zusammenhang mit I Coríntios, 9:
In 1. Korinther Kapitel 9 geht es um apostolische Rechte und Selbstlosigkeit. Wie lassen sich Freiheit und Verantwortung im Dienst in Einklang bringen? Paulus verteidigt sein Apostolat und sein Recht auf Unterstützung, betont aber seinen freiwilligen Verzicht um des Evangeliums willen. Er verwendet sportliche Metaphern, um die im christlichen Leben notwendige Selbstdisziplin zu veranschaulichen. Der Text gipfelt in Paulos Engagement, sich anzupassen, um unterschiedliche Gruppen zu erreichen. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die die Grundprinzipien dieses inspirierenden Kapitels beleuchten.
Galater 6:6: "Möge derjenige, der im Wort unterwiesen wird, alle guten Dinge mit denen teilen, die ihn unterweisen." - Dieser Vers unterstützt Paulus‘ Argumentation in 1. Korinther 9 über das Recht der Diener des Evangeliums, materielle Unterstützung zu erhalten.
1. Timotheus 5:17-18: "Älteste, die die Kirche gut leiten, verdienen doppelte Ehre, insbesondere diejenigen, deren Arbeit im Predigen und Lehren besteht. Denn die Heilige Schrift sagt: „Setze dem Ochsen beim Dreschen des Getreides keinen Maulkorb an“ und „Der Arbeiter verdient seinen Lohn.“" - Paulus verwendet in 1. Korinther 9 denselben Grundsatz und dasselbe Zitat aus dem Alten Testament, um das Recht der Geistlichen auf Unterstützung zu verteidigen.
Lukas 10:7: "Bleiben Sie in diesem Haus und essen und trinken Sie, was Ihnen angeboten wird, denn der Arbeiter verdient sein Gehalt. Ziehen Sie nicht ständig von Haus zu Haus." - Jesus begründet den Grundsatz, dass die Mitarbeiter des Evangeliums Unterstützung verdienen, worauf Paulus in 1. Korinther 9 näher eingeht.
Philipper 3:13-14: "Brüder, ich glaube nicht, dass ich es selbst erreicht habe, aber eines tue ich: Ich vergesse, was dahinter liegt, und strebe nach dem, was vor mir liegt, und strebe nach dem Ziel, den Preis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus zu gewinnen." - Diese Passage spiegelt die Rennmentalität wider, die Paulus in 1. Korinther 9,24-27 als Metapher verwendet.
2. Timotheus 2:5: "Ebenso erhält der Athlet den Preis nicht, wenn er sich nicht an die Regeln hält." - Paulus verwendet in 1. Korinther 9 eine ähnliche Metapher und vergleicht das christliche Leben mit einem sportlichen Wettkampf.
FAQ:
Was sagt Paulus in 1. Korinther 9 über die Rechte eines Apostels?
Paulus erklärt, dass er als Apostel das Recht habe, von seinem Dienst unterstützt zu werden, er dieses Recht jedoch nicht ausübe, um das Evangelium nicht zu behindern. (1. Korinther 9,3-12)
Wie verwendet Paulus die Metapher eines Athleten, um das christliche Leben zu beschreiben?
Paulus vergleicht das christliche Leben mit einem Wettlauf, bei dem der Christ diszipliniert und konzentriert sein muss, um die unvergängliche Krone der ewigen Erlösung zu erlangen. (1. Korinther 9:24-27)
Was bedeutet es in 1. Korinther 9, „allen alles zu sein“?
Paulus lehrt, dass er sich an unterschiedliche Kulturen und Kontexte anpasst, um mehr Menschen für Christus zu gewinnen, ohne die Grundsätze des Evangeliums zu kompromittieren. (1. Korinther 9:19-23)
Warum macht sich Paulus in 1. Korinther 9 zum „Diener aller“?
Paulus macht sich zum Diener aller, um möglichst viele für Christus zu gewinnen. Dabei passt er sich den anderen an, ohne die Grundsätze des christlichen Glaubens zu kompromittieren. (1. Korinther 9,19)
Was lehrt Paulus über die Notwendigkeit von Disziplin im Dienst?
Paulus lehrt, dass ein Christ seinen Körper und seine Taten disziplinieren muss, um eine ewige Belohnung zu erlangen, so wie ein Athlet sich diszipliniert, um einen Preis zu gewinnen. (1. Korinther 9:24-27)