1. kai egeneto logoV kuriou proV ieremian deuteron kai autoV hn eti dedemenoV en th aulh thV fulakhV legwn
2. outwV eipen kurioV poiwn ghn kai plasswn authn tou anorqwsai authn kurioV onoma autw
3. kekraxon proV me kai apokriqhsomai soi kai apaggelw soi megala kai iscura a ouk egnwV auta
4. oti outwV eipen kurioV o qeoV israhl peri oikwn thV polewV tauthV kai peri oikwn basilewV iouda twn kaqhrhmenwn eiV carakaV kai promacwnaV
5. tou macesqai proV touV caldaiouV kai plhrwsai authn twn nekrwn twn anqrwpwn ouV epataxa en orgh mou kai en qumw mou kai apestreya to proswpon mou ap' autwn peri paswn twn ponhriwn autwn
6. idou egw anagw auth sunoulwsin kai iama kai fanerwsw autoiV eisakouein kai iatreusw authn kai poihsw autoiV eirhnhn kai pistin
7. kai epistreyw thn apoikian iouda kai thn apoikian israhl kai oikodomhsw autouV kaqwV to proteron
8. kai kaqariw autouV apo paswn twn adikiwn autwn wn hmartosan moi kai ou mh mnhsqhsomai amartiwn autwn wn hmarton moi kai apesthsan ap' emou
9. kai estai eiV eufrosunhn kai eiV ainesin kai eiV megaleiothta panti tw law thV ghV oitineV akousontai panta ta agaqa a egw poihsw kai fobhqhsontai kai pikranqhsontai peri pantwn twn agaqwn kai peri pashV thV eirhnhV hV egw poihsw autoiV
10. outwV eipen kurioV eti akousqhsetai en tw topw toutw w umeiV legete erhmoV estin apo anqrwpwn kai kthnwn en polesin iouda kai exwqen ierousalhm taiV hrhmwmenaiV para to mh einai anqrwpon kai kthnh
11. fwnh eufrosunhV kai fwnh carmosunhV fwnh numfiou kai fwnh numfhV fwnh legontwn exomologeisqe kuriw pantokratori oti crhstoV kurioV oti eiV ton aiwna to eleoV autou kai eisoisousin dwra eiV oikon kuriou oti apostreyw pasan thn apoikian thV ghV ekeinhV kata to proteron eipen kurioV
12. outwV eipen kurioV twn dunamewn eti estai en tw topw toutw tw erhmw para to mh einai anqrwpon kai kthnoV kai en pasaiV taiV polesin autou katalumata poimenwn koitazontwn probata
13. en polesin thV oreinhV kai en polesin thV sefhla kai en polesin thV nageb kai en gh beniamin kai en taiV kuklw ierousalhm kai en polesin iouda eti pareleusetai probata epi ceira ariqmountoV eipen kurioV
Fußnoten:
40:1-6 - Jeremia wird nach der Zerstörung Jerusalems freigelassen und kann seinen Wohnort frei wählen. Seine Freiheit ist ein Zeichen der Barmherzigkeit Gottes, die ihm auch nach dem Gericht Wahlmöglichkeiten bietet (siehe auch Jesaja 61,1 und Lukas 4,18-19).
40:7-12 - Der babylonische Feldherr Nebusaradan beauftragt Gedalja, über den Rest Judas zu herrschen. Gedaljas Ernennung zum Statthalter zeigt, dass Gott selbst nach einer Niederlage Pläne zur Bewahrung und Wiederherstellung seines Volkes hat (siehe auch Jeremia 29:10-14 und Matthäus 10:29).
40:13-16 - Johannes, ein Heerführer, warnt Gedalja vor einem Attentat, doch Gedalja beschließt, nicht zu fliehen, da er auf Gottes Plan vertraut. Auf Gott zu vertrauen, um der Gefahr zu begegnen, ist ein Beispiel für Glauben in Zeiten der Not (siehe auch Jesaja 26:3 und Psalm 27:1-3).
Verse im Zusammenhang mit Jeremias, 40:
Jeremia Kapitel 40 beschreibt den Beginn der Zeit nach dem Exil in Juda. Wie bewahrt Gott einen Überrest? Dieser bedeutende Text beschreibt die Freilassung Jeremias durch die Babylonier, seine Entscheidung, in Juda zu bleiben, und die Ernennung Gedaljas zum Statthalter. Das Kapitel behandelt Themen wie Gottes Souveränität in der Geschichte, Barmherzigkeit inmitten des Gerichts und die Herausforderungen des Wiederaufbaus. Jeremia 40 bietet nach der Katastrophe Hoffnungsschimmer. Denken Sie mit uns über fünf Bibelstellen nach, die die zentralen Themen dieses Übergangskapitels widerspiegeln.
2. Könige 25:22-24: "Nebukadnezar, der König von Babylon, ernannte Gedalja, den Sohn Ahikams und Enkel Schaphans, zum Statthalter des in Juda verbliebenen Volkes, als alle Offiziere des Heeres und seine Männer hörten, dass der König von Babylon Gedalja zum Statthalter ernannt hatte Sie gingen ihm nach Mizpa entgegen. [...] Gedaliah schwor einen Eid, um sie und ihre Männer zu beruhigen, indem er sagte: „Habt keine Angst, den Babyloniern zu dienen.“ Lass dich im Land nieder und diene dem König von Babylon, und alles wird dir gut gehen.‘" - Diese Passage bietet einen Parallelbericht zu den in Jeremia 40 beschriebenen Ereignissen und bestätigt die Ernennung von Gedalja zum Statthalter.
Sprüche 29:2: "Wenn es den Gerechten gut geht, freut sich das Volk; Wenn die Bösen regieren, seufzt das Volk." - Dieses Sprichwort bezieht sich auf die in Jeremia 40 beschriebene Situation, wo Gedalja, ein gerechter Herrscher, über den Überrest in Juda eingesetzt wird.
Römer 13:1: "Jeder muss sich den staatlichen Autoritäten unterwerfen, denn es gibt keine Autorität, die nicht von Gott kommt; Die bestehenden Autoritäten wurden von ihm gegründet." - Diese Lehre des Paulus spiegelt die Haltung wider, die Jeremia und Gedalja in Jeremia 40 gegenüber der babylonischen Regierung einnehmen.
Psalmen 37:3: "Vertraue auf den Herrn und tue Gutes; So wirst du im Land wohnen und Sicherheit genießen." - Dieser Vers spiegelt Gedaljas Rat an das Volk in Jeremia 40:9-10 wider und ermutigt es, sich im Land niederzulassen.
Jesaja 1:19: "Wenn Sie gehorsam und willig sind, werden Sie das Beste essen, was diese Erde hervorbringt." - Diese Verheißung Jesajas bezieht sich auf die in Jeremia 40:12 beschriebene Situation, wo es denen, die unter Gedalja im Land blieben, gut ging.
FAQ:
Wer wurde nach der Zerstörung Jerusalems zum Statthalter in Juda ernannt?
Gedalja wurde zum Statthalter über die in Juda unter babylonischer Herrschaft Verbliebenen ernannt. (Jeremia 40:5)
Was beschloss Jeremiah nach seiner Freilassung zu tun?
Jeremia entschied sich, mit Gedalja in Juda zu bleiben, anstatt nach Babylon zu gehen. (Jeremia 40:6)
Welchen Rat gab Gedalja den Menschen, die im Land blieben?
Er ermutigte das Volk, den Babyloniern friedlich zu dienen, damit sie in Sicherheit leben könnten. (Jeremia 40:9-10)
Wer warnte Gedalja vor einem Komplott, ihn zu töten?
Johanan und andere Anführer warnten, dass Ismael vorhabe, ihn zu töten, doch Gedalja glaubte ihm nicht. (Jeremia 40:13-14)
Wie reagierte Gedalja auf Johanans Warnung?
Gedalja weigerte sich, die Gefahr zu glauben und traf keine Vorsichtsmaßnahmen, was später zu seinem Tod führte. (Jeremia 40:16)