1. egw anqoV tou pediou krinon twn koiladwn
2. wV krinon en mesw akanqwn outwV h plhsion mou ana meson twn qugaterwn
3. wV mhlon en toiV xuloiV tou drumou outwV adelfidoV mou ana meson twn uiwn en th skia autou epequmhsa kai ekaqisa kai karpoV autou glukuV en laruggi mou
4. eisagagete me eiV oikon tou oinou taxate ep' eme agaphn
5. sthrisate me en amoraiV stoibasate me en mhloiV oti tetrwmenh agaphV egw
6. euwnumoV autou upo thn kefalhn mou kai h dexia autou perilhmyetai me
7. wrkisa umaV qugatereV ierousalhm en taiV dunamesin kai en taiV iscusesin tou agrou ean egeirhte kai exegeirhte thn agaphn ewV ou qelhsh
8. fwnh adelfidou mou idou outoV hkei phdwn epi ta orh diallomenoV epi touV bounouV
9. omoioV estin adelfidoV mou th dorkadi h nebrw elafwn epi ta orh baiqhl idou outoV esthken opisw tou toicou hmwn parakuptwn dia twn quridwn ekkuptwn dia twn diktuwn
10. apokrinetai adelfidoV mou kai legei moi anasta elqe h plhsion mou kalh mou peristera mou
11. oti idou o ceimwn parhlqen o uetoV aphlqen eporeuqh eautw
12. ta anqh wfqh en th gh kairoV thV tomhV efqaken fwnh tou trugonoV hkousqh en th gh hmwn
13. h sukh exhnegken olunqouV authV ai ampeloi kuprizousin edwkan osmhn anasta elqe h plhsion mou kalh mou peristera mou
14. kai elqe su peristera mou en skeph thV petraV ecomena tou proteicismatoV deixon moi thn oyin sou kai akoutison me thn fwnhn sou oti h fwnh sou hdeia kai h oyiV sou wraia
15. piasate hmin alwpekaV mikrouV afanizontaV ampelwnaV kai ai ampeloi hmwn kuprizousin
16. adelfidoV mou emoi kagw autw o poimainwn en toiV krinoiV
17. ewV ou diapneush h hmera kai kinhqwsin ai skiai apostreyon omoiwqhti su adelfide mou tw dorkwni h nebrw elafwn epi orh koilwmatwn
Fußnoten:
2:1-2 - Die Geliebte sieht sich selbst als Wildblume und betont die Schönheit der Einfachheit und Demut. Diese Selbstidentifikation offenbart Gottes Gnade, jeden von uns in seiner Individualität anzuerkennen und wertzuschätzen (siehe auch 1. Petrus 5,6-7 und Matthäus 6,28-30).
2:3-4 - Der Geliebte wird mit einem fruchttragenden Baum verglichen, der Schutz und Nahrung symbolisiert. Dieses Bild spiegelt Gottes Liebe wider, die uns willkommen heißt und unterstützt und uns Schutz und geistige Nahrung bietet (siehe auch Psalm 91:1 und Johannes 15:5).
2:5-7 - Die Geliebte drückt ihren Wunsch und ihr Bedürfnis nach Geborgenheit und Liebe aus. Es wird betont, wie wichtig es ist, in der Liebe auf den richtigen Zeitpunkt zu warten, und wie Gott in Zeiten der Unsicherheit Schutz bietet (siehe auch Psalm 46,1 und Philipper 4,6-7).
2:8-10 - Der Geliebte erscheint und bringt Freude und Hoffnung. Seine Ankunft ist ein Symbol der Gegenwart Gottes, die Erneuerung und Leben bringt und zeigt, dass die Gegenwart des Geliebten ein Segen und ein Trost ist (siehe auch Psalm 30,5 und Jesaja 40,31).
2:11-13 - Der Wechsel der Jahreszeiten wird erwähnt und symbolisiert die Zeit der Liebe. Diese Passage spricht von der Schönheit der Liebe, die zur rechten Zeit erblüht und Gottes Plan für Beziehungen widerspiegelt (siehe auch Prediger 3:1-8 und Galater 6:9).
Verse im Zusammenhang mit Cântico dos Cânticos, 2:
Lieder Kapitel 2 befasst sich mit dem Ausdruck der Liebe zwischen Liebenden. Mit welchen Metaphern wird Liebe beschrieben? Dieser poetische Text vergleicht die Geliebte mit einer Lilie unter Dornen und die Geliebte mit einem Apfel unter wilden Bäumen. Das Kapitel zeigt die Vorfreude auf den Frühling und symbolisiert das Aufblühen der Liebe. Songs 2 befasst sich auch mit Themen wie Schutz, Verlangen und gegenseitigem Streben. Entdecken Sie mit uns fünf Bibelstellen, die die romantischen Symbole in diesem spannenden Kapitel beleuchten.
1. Petrus 2:9: "Aber Sie sind eine auserwählte Generation, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, Gottes eigenes Volk, um das Lob dessen zu verkünden, der Sie aus der Dunkelheit in sein wunderbares Licht gerufen hat." - Diese Passage spiegelt das Thema der Exklusivität und Auswahl wider, das in Hohelied 2:2 enthalten ist.
Offenbarung 3:20: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich eintreten und mit ihm speisen, und er mit mir." - Dieser Vers spiegelt den Ruf der Geliebten im Hohelied 2:10-13 wider.
Psalmen 91:1: "Er, der im Schutz des Allerhöchsten wohnt und im Schatten des Allmächtigen ruht" - Diese Passage spiegelt die Idee von Schutz und Zuflucht wider, die in Hohelied 2:3 zum Ausdruck kommt.
Johannes 15:13: "Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben für seine Freunde gibt." - Dieser Vers spiegelt das Thema der tiefen Liebe im Hohelied 2:4-5 wider.
Römer 8:38-39: "Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwart noch Zukunft, noch irgendwelche Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendetwas anderes in der Schöpfung uns von der Liebe Gottes trennen kann, die in uns ist Christus Jesus, unser Herr." - Diese Passage spiegelt die Intensität und Beständigkeit der Liebe wider, die in Hohelied 2:16-17 beschrieben wird.
FAQ:
Was sagt die Geliebte im Hohelied 2:1 über ihren Geliebten?
Die Geliebte beschreibt sich selbst als eine Blume des Feldes, einfach und demütig, und betont damit ihre natürliche Schönheit und die Einfachheit ihrer Liebe. (Hohelied 2:1)
Was stellen der „Sturm“ und der „Regen“ im Hohelied 2:11 dar?
Regen und Stürme symbolisieren vorübergehende Härten, die überwunden werden können, und die Rückkehr der Sonne steht für die Freude über die wiederhergestellte Liebe. (Hohelied 2:11)
Wie wird die Liebe im Hohelied 2:16 beschrieben?
Liebe wird als etwas Unerschütterliches und Tiefes beschrieben, bei dem die Liebenden zueinander gehören und sich einander völlig hingeben. (Hohelied 2:16)
Was bedeutet der Ausdruck „Mache dich auf, Norden, und komm, Süden“ im Hohelied 2:17?
Dieser Ausdruck symbolisiert den Wunsch der Geliebten, bei ihrem Geliebten zu sein, und fordert ihn auf, aus allen Richtungen zu kommen. Dies weist auf eine allumfassende und intensive Liebe hin. (Hohelied 2:17)
Was ist das „Ackerland“, das im Hohelied 2:15 erwähnt wird?
Das Feld ist eine Metapher für Hindernisse oder Schwierigkeiten, die die Liebe behindern können. Der Rat lautet, diese zu beseitigen, damit die Beziehung gedeihen kann. (Hohelied 2:15)