1. ioudiq de epesen epi proswpon kai epeqeto spodon epi thn kefalhn authV kai egumnwsen on enededukei sakkon kai hn arti prosferomenon en ierousalhm eiV ton oikon tou qeou to qumiama thV esperaV ekeinhV kai ebohsen fwnh megalh ioudiq proV kurion kai eipen
2. kurie o qeoV tou patroV mou sumewn w edwkaV en ceiri romfaian eiV ekdikhsin allogenwn oi elusan mhtran parqenou eiV miasma kai egumnwsan mhron eiV aiscunhn kai ebebhlwsan mhtran eiV oneidoV eipaV gar ouc outwV estai kai epoihsan
3. anq' wn edwkaV arcontaV autwn eiV fonon kai thn strwmnhn autwn h hdesato thn apathn autwn apathqeisan eiV aima kai epataxaV doulouV epi dunastaiV kai dunastaV epi qronouV autwn
4. kai edwkaV gunaikaV autwn eiV pronomhn kai qugateraV autwn eiV aicmalwsian kai panta ta skula autwn eiV diairesin uiwn hgaphmenwn upo sou oi kai ezhlwsan ton zhlon sou kai ebdeluxanto miasma aimatoV autwn kai epekalesanto se eiV bohqon o qeoV o qeoV o emoV kai eisakouson emou thV chraV
5. su gar epoihsaV ta protera ekeinwn kai ekeina kai ta metepeita kai ta nun kai ta epercomena dienohqhV kai egenhqhsan a enenohqhV
6. kai paresthsan a ebouleusw kai eipan idou paresmen pasai gar ai odoi sou etoimoi kai h krisiV sou en prognwsei
7. idou gar assurioi eplhqunqhsan en dunamei autwn uywqhsan ef' ippw kai anabath egauriasan en bracioni pezwn hlpisan en aspidi kai en gaisw kai toxw kai sfendonh kai ouk egnwsan oti su ei kurioV suntribwn polemouV
8. kurioV onoma soi su raxon autwn thn iscun en dunamei sou kai kataxon to kratoV autwn en tw qumw sou ebouleusanto gar bebhlwsai ta agia sou mianai to skhnwma thV katapausewV tou onomatoV thV doxhV sou katabalein sidhrw keraV qusiasthriou sou
9. bleyon eiV uperhfanian autwn aposteilon thn orghn sou eiV kefalaV autwn doV en ceiri mou thV chraV o dienohqhn kratoV
10. pataxon doulon ek ceilewn apathV mou ep' arconti kai arconta epi qeraponti autou qrauson autwn to anastema en ceiri qhleiaV
11. ou gar en plhqei to kratoV sou oude h dunasteia sou en iscuousin alla tapeinwn ei qeoV elattonwn ei bohqoV antilhmptwr asqenountwn apegnwsmenwn skepasthV aphlpismenwn swthr
12. nai nai o qeoV tou patroV mou kai qeoV klhronomiaV israhl despota twn ouranwn kai thV ghV ktista twn udatwn basileu pashV ktisewV sou su eisakouson thV dehsewV mou
13. kai doV logon mou kai apathn eiV trauma kai mwlwpa autwn oi kata thV diaqhkhV sou kai oikou hgiasmenou sou kai korufhV siwn kai oikou katascesewV uiwn sou ebouleusanto sklhra
14. kai poihson epi pantoV eqnouV sou kai pashV fulhV epignwsin tou eidhsai oti su ei o qeoV qeoV pashV dunamewV kai kratouV kai ouk estin alloV uperaspizwn tou genouV israhl ei mh su
Fußnoten:
9:1-2 - Judith ruft im Gebet zu Gott und bringt ihre Angst und ihr Vertrauen auf göttliche Hilfe zum Ausdruck. Diese Bitte unterstreicht die Bedeutung des Gebets als Mittel, in Krisenzeiten Führung und Kraft zu suchen (siehe auch Psalm 34:17-19 und Philipper 4:6-7).
9:3-4 - Judith erinnert an Gottes Versprechen an sein Volk und an seine Treue in der Vergangenheit. Diese Erinnerung an die Heilsgeschichte zeigt, dass die Erinnerung an Gottes Werke Glauben und Mut stärkt (siehe auch Psalm 77,11-12 und Jesaja 63,7).
9:5-11 - Judith bittet Gott, ihre Schönheit und Intelligenz als Werkzeuge seines Willens einzusetzen. Sie zeigt damit, dass sie bereit ist, im Namen der Menschen zu handeln. Diese Bereitschaft zeigt, wie wichtig es ist, für Gott da zu sein (siehe auch 1. Petrus 4,10 und Epheser 2,10).
9:12-14 - Judiths Gebet gipfelt in der Bitte an Gott, ihren Plan zum Erfolg zu führen. Ihr unerschütterlicher Glaube spiegelt ihre Zuversicht wider, dass Gott aussichtslose Situationen zum Erfolg führen kann (siehe auch Jeremia 29:11 und Matthäus 19:26).
9:15-19 - Judith bereitet sich auf die Konfrontation mit dem Feind vor und betont, wie wichtig es ist, für den spirituellen Kampf bereit zu sein. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit zum Handeln sind inspirierend und erinnern uns daran, dass wir mit Gottes Hilfe Herausforderungen meistern können (siehe auch 2. Timotheus 1,7 und Epheser 6,10-11).
Verse im Zusammenhang mit Judite, 9:
Judith Kapitel 9 präsentiert Judiths kraftvolles Gebet. Welche Bitte richtet sie an Gott? Dieser tiefgründige Text offenbart Judiths Vertrautheit mit Gott, ihr Verständnis der Geschichte Israels und ihre Bitte um Kraft, um ihren riskanten Plan in die Tat umzusetzen. Das Kapitel betont die Abhängigkeit von Gott und das Vertrauen in seine Gerechtigkeit. Judith 9 behandelt Themen wie Fürbitte, göttlichen Mut und die Kraft des Gebets in Krisenzeiten. Denken Sie mit uns über fünf Bibelstellen nach, die mit den Themen dieses bewegenden Kapitels zusammenhängen.
Epheser 6:18: "Beten Sie im Geist bei jeder Gelegenheit, mit allem Gebet und Flehen; Seien Sie in diesem Sinne aufmerksam und beten Sie beharrlich für alle Heiligen." - Es spiegelt Judiths inbrünstiges Gebet in Judith 9 wider, in dem sie um göttliches Eingreifen bittet.
2. Chronik 14:11: "Herr, es gibt niemanden wie dich, der den Schwachen gegen die Mächtigen hilft. Hilf uns, o Herr, o unser Gott, denn auf Dich haben wir unser Vertrauen gesetzt, und in Deinem Namen sind wir gegen dieses Heer angetreten. O Herr, du bist unser Gott; lass nicht zu, dass der Mensch dich überwältigt." - Es erinnert an Judiths Gebet in Judith 9, in der sie um göttliche Hilfe gegen einen mächtigen Feind bittet.
Psalmen 144:1: "Gepriesen sei der Herr, mein Fels, der meine Hände für den Krieg und meine Finger für den Kampf trainiert." - Es bezieht sich auf Judiths Bitte um göttliche Stärke und Strategie in Judith 9.
Nehemia 4:14: "Nachdem ich die Situation untersucht hatte, stand ich auf und sagte zu den Adligen, den Beamten und dem Rest des Volkes: „Habt keine Angst vor ihnen.“ Erinnert euch an den Herrn, der groß und furchteinflößend ist, und kämpft für eure Brüder, für eure Söhne und für eure Töchter, für eure Frauen und für eure Häuser.“" - Es spiegelt den Mut und die Entschlossenheit von Judith in Judith 9 wider, die sich darauf vorbereitet, im Namen ihres Volkes zu handeln.
Daniel 9:18: "Neige deine Ohren, o Gott, und lausche; Öffne deine Augen und sieh die Verwüstung der Stadt, die deinen Namen trägt. Wir bitten dich nicht, weil wir gerecht sind, sondern wegen deiner großen Barmherzigkeit." - Es spiegelt Judiths bescheidene Bitte um göttliche Gnade in Judith 9 wider.
FAQ:
Wie bringt Judith in ihrem Gebet ihr Vertrauen in Gott zum Ausdruck?
Judith betet zu Gott um Kraft und Weisheit, um die Feinde Israels zu besiegen, und zeigt damit ihr volles Vertrauen in die göttliche Vorsehung. (Judith 9:1-14)
Worum bittet Judith Gott in ihrem Gebet, Holofernes zu vernichten?
Judith bittet Gott, sie als Werkzeug seiner Gerechtigkeit zu gebrauchen, um Holofernes zu besiegen und Israel zu befreien. (Judith 9:10-13)
Wie wichtig ist Judiths Gebet für den Sieg Israels?
Judiths Gebet ist ein Akt des Glaubens, in dem sie sich als Vermittlerin einsetzt, damit Gott seine Kraft über das Volk ausgießen und den Sieg bringen kann. (Judith 9:1-14)
Wie beschreibt Judith Gottes Beziehung zu den feindlichen Völkern Israels?
Judith erinnert uns daran, dass Gott die Feinde Israels vernichtet, wenn sie arrogant werden und ihn nicht als Herrn anerkennen. (Judith 9:5-7)
Was verrät Judiths Gebet über ihre Beziehung zu Gott?
Judiths Gebet offenbart tiefen Glauben und Demut und zeigt, dass sie sich darauf verlässt, dass Gott seinen Willen erfüllt. (Judith 9:8-14)