1. meta touto hnoixen iwb to stoma autou
2. kai kathrasato thn hmeran autou legwn
3. apoloito h hmera en h egennhqhn kai h nux en h eipan idou arsen
4. h hmera ekeinh eih skotoV kai mh anazhthsai authn o kurioV anwqen mhde elqoi eiV authn feggoV
5. eklaboi de authn skotoV kai skia qanatou epelqoi ep' authn gnofoV
6. kataraqeih h hmera kai h nux ekeinh apenegkaito authn skotoV mh eih eiV hmeraV eniautou mhde ariqmhqeih eiV hmeraV mhnwn
7. alla h nux ekeinh eih odunh kai mh elqoi ep' authn eufrosunh mhde carmonh
8. alla katarasaito authn o katarwmenoV thn hmeran ekeinhn o mellwn to mega khtoV ceirwsasqai
9. skotwqeih ta astra thV nuktoV ekeinhV upomeinai kai eiV fwtismon mh elqoi kai mh idoi ewsforon anatellonta
10. oti ou sunekleisen pulaV gastroV mhtroV mou aphllaxen gar an ponon apo ofqalmwn mou
11. dia ti gar en koilia ouk eteleuthsa ek gastroV de exhlqon kai ouk euquV apwlomhn
12. ina ti de sunhnthsan moi gonata ina ti de mastouV eqhlasa
13. nun an koimhqeiV hsucasa upnwsaV de anepausamhn
14. meta basilewn bouleutwn ghV oi hgauriwnto epi xifesin
15. h meta arcontwn wn poluV o crusoV oi eplhsan touV oikouV autwn arguriou
16. h wsper ektrwma ekporeuomenon ek mhtraV mhtroV h wsper nhpioi oi ouk eidon fwV
17. ekei asebeiV exekausan qumon orghV ekei anepausanto katakopoi tw swmati
18. omoqumadon de oi aiwnioi ouk hkousan fwnhn forologou
19. mikroV kai megaV ekei estin kai qerapwn ou dedoikwV ton kurion autou
20. ina ti gar dedotai toiV en pikria fwV zwh de taiV en odunaiV yucaiV
21. oi omeirontai tou qanatou kai ou tugcanousin anorussonteV wsper qhsaurouV
22. pericareiV de egenonto ean katatucwsin
23. qanatoV andri anapauma sunekleisen gar o qeoV kat' autou
24. pro gar twn sitwn mou stenagmoV moi hkei dakruw de egw sunecomenoV fobw
25. foboV gar on efrontisa hlqen moi kai on ededoikein sunhnthsen moi
26. oute eirhneusa oute hsucasa oute anepausamhn hlqen de moi orgh
Fußnoten:
3:1-10 - Hiobs Klage offenbart seine tiefe Trauer und seinen Wunsch, nie geboren worden zu sein. Dieser Ausdruck des Leidens ist ein wichtiger Teil der Trauer und erinnert uns daran, dass Leiden zu Verzweiflung führen kann (siehe auch Psalm 22:1-2 und Prediger 6:3-5).
3:11-12 - Hiobs Frage, warum er nicht bei der Geburt gestorben sei, spiegelt die Hoffnungslosigkeit wider, die mit tiefem Leid einhergeht. Sie zeigt, dass Schmerz zu tiefgreifenden Fragen über Leben und Tod führen kann (siehe auch Psalm 88:10-12 und 1. Könige 19:4).
3:13-19 - Hiob idealisiert den Zustand des Todes als einen Ort der Ruhe und Freiheit vom Leiden. Diese Vision des Jenseits ist Ausdruck seiner Angst und seines Wunsches, dem gegenwärtigen Leiden zu entfliehen (siehe auch Psalm 49:15 und Lukas 16:22-23).
3:20-23 - Hiobs Frustration über das Leben wird immer größer, während er nach Erleichterung schreit. Sein Wunsch, den Sinn seines Leidens zu verstehen, ist unter Menschen, die in Not geraten, weit verbreitet (siehe auch Psalm 13:1-2 und Römer 8:18).
3:24-26 - Hiobs Worte über seine tägliche Angst und seinen Mangel an Frieden unterstreichen die Schwere seines Leidens. Dies spiegelt die Realität vieler wider, die mit emotionalem und seelischem Schmerz zu kämpfen haben, und unterstreicht die Notwendigkeit von Mitgefühl und Unterstützung (siehe auch Matthäus 11:28-30 und 2. Korinther 1:3-4).
Verse im Zusammenhang mit Jó, 3:
Hiob Kapitel 3 offenbart die Klage des Leidenden. Warum verflucht Hiob den Tag seiner Geburt? Dieser emotionale Text drückt Hiobs Angst, seinen Wunsch, nie geboren zu werden, und seine existenziellen Fragen aus. Das Kapitel behandelt Themen wie die Tiefe des menschlichen Leidens, den Kampf mit dem Sinn des Lebens und Ehrlichkeit vor Gott. Hiob 3 markiert den Beginn der poetischen Diskurse des Buches. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die die intensiven Gefühle verdeutlichen, die in diesem bewegenden Kapitel zum Ausdruck kommen.
Jeremia 20:14: "Verflucht sei der Tag meiner Geburt! Möge der Tag, an dem meine Mutter mich zur Welt brachte, nicht gesegnet sein!" - Diese Klage Jeremias erinnert an Hiobs Klage in Hiob 3, wo er den Tag seiner Geburt verflucht.
Psalmen 88:14: "Warum lehnest du mich ab, Herr? Warum versteckst du dein Gesicht vor mir?" - Dieser Psalm spiegelt das Gefühl der Verlassenheit wider, das Hiob in seiner Klage in Kapitel 3 zum Ausdruck bringt.
Prediger 4:2-3: "Ich habe erklärt, dass die Toten, die bereits gestorben sind, glücklicher sind als die Lebenden, die noch leben. Aber glücklicher als beides ist der, der noch nicht existiert hat, der die Übel, die unter der Sonne geschehen, nicht gesehen hat." - Diese Überlegung des Predigers stimmt mit den Gedanken überein, die Hiob in Hiob 3:11-19 zum Ausdruck bringt.
Klagelieder 3:19-20: "Ich erinnere mich an mein Kummer und mein Delirium, meine Bitterkeit und meine Trauer. Ich erinnere mich noch gut daran, und meine Seele fällt in mir zusammen." - Diese Verse spiegeln die tiefe Trauer und Bitterkeit wider, die Hiob in seiner Klage in Kapitel 3 zum Ausdruck bringt.
Philipper 1:21-23: "Denn für mich ist Leben Christus und Sterben Gewinn. Wenn ich weiterhin im Körper lebe, werde ich die Früchte meiner Arbeit ernten. Und ich weiß nicht mehr, was ich wählen soll! Ich stehe auf beiden Seiten unter Druck: Ich möchte gehen und bei Christus sein, was viel besser ist." - Obwohl aus einer anderen Perspektive betrachtet, reflektiert diese Passage von Paulus Leben und Tod, zentrale Themen in Hiobs Klage in Kapitel 3.
FAQ:
Was geschah, als Hiob zu sprechen begann?
In seiner Qual verfluchte Hiob den Tag seiner Geburt und fragte sich nach dem Sinn seiner Existenz. Er wünschte, er wäre nie geboren worden. (Hiob 3:1-3)
Warum verfluchte Hiob den Tag seiner Geburt?
Hiob verfluchte den Tag seiner Geburt wegen der Schmerzen und des Leids, die er erdulden musste. Er hatte das Gefühl, dass sein Leben angesichts dieser Not keinen Sinn mehr hatte. (Hiob 3:11-13)
Wie spiegelte Hiobs Schmerz seine Beziehung zu Gott wider?
Obwohl Hiob große Schmerzen erlitt, gab er seinen Glauben an Gott nicht auf, sondern drückte seine Qual aus, indem er nach den Gründen seines Leidens fragte. Dies zeigt, wie komplex der Glaube angesichts des Leidens ist. (Hiob 3,1-26)
Was können wir aus Hiobs Fragen lernen?
Hiobs Fragen lehren uns, dass es legitim ist, Gott unser Leid mitzuteilen, aber immer den Respekt vor der göttlichen Souveränität zu wahren. (Hiob 3:11-26)
Wie thematisiert das Buch Hiob menschliches Leid?
Das Buch Hiob lehrt uns, dass Leid nicht immer eine Folge der Sünde ist, sondern ein geheimnisvoller Teil von Gottes Plan sein kann, der sich unserem Verständnis entzieht. (Hiob 3,1-26)