1. proseuch ambakoum tou profhtou meta wdhV
2. kurie eisakhkoa thn akohn sou kai efobhqhn katenohsa ta erga sou kai exesthn en mesw duo zwwn gnwsqhsh en tw eggizein ta eth epignwsqhsh en tw pareinai ton kairon anadeicqhsh en tw taracqhnai thn yuchn mou en orgh eleouV mnhsqhsh
3. o qeoV ek qaiman hxei kai o agioV ex orouV kataskiou daseoV diayalma ekaluyen ouranouV h areth autou kai ainesewV autou plhrhV h gh
4. kai feggoV autou wV fwV estai kerata en cersin autou kai eqeto agaphsin krataian iscuoV autou
5. pro proswpou autou poreusetai logoV kai exeleusetai en pediloiV oi podeV autou
6. esth kai esaleuqh h gh epebleyen kai dietakh eqnh dieqrubh ta orh bia etakhsan bounoi aiwnioi
7. poreiaV aiwniaV autou anti kopwn eidon skhnwmata aiqiopwn ptohqhsontai kai ai skhnai ghV madiam
8. mh en potamoiV wrgisqhV kurie h en potamoiV o qumoV sou h en qalassh to ormhma sou oti epibhsh epi touV ippouV sou kai h ippasia sou swthria
9. enteinwn enteneiV to toxon sou epi ta skhptra legei kurioV diayalma potamwn raghsetai gh
10. oyontai se kai wdinhsousin laoi skorpizwn udata poreiaV autou edwken h abussoV fwnhn authV uyoV fantasiaV authV
11. ephrqh o hlioV kai h selhnh esth en th taxei authV eiV fwV bolideV sou poreusontai eiV feggoV astraphV oplwn sou
12. en apeilh oligwseiV ghn kai en qumw kataxeiV eqnh
13. exhlqeV eiV swthrian laou sou tou swsai touV cristouV sou ebaleV eiV kefalaV anomwn qanaton exhgeiraV desmouV ewV trachlou diayalma
14. diekoyaV en ekstasei kefalaV dunastwn seisqhsontai en auth dianoixousin calinouV autwn wV esqwn ptwcoV laqra
15. kai epebibasaV eiV qalassan touV ippouV sou tarassontaV udwr polu
16. efulaxamhn kai eptohqh h koilia mou apo fwnhV proseuchV ceilewn mou kai eishlqen tromoV eiV ta osta mou kai upokatwqen mou etaracqh h exiV mou anapausomai en hmera qliyewV tou anabhnai eiV laon paroikiaV mou
17. dioti sukh ou karpoforhsei kai ouk estai genhmata en taiV ampeloiV yeusetai ergon elaiaV kai ta pedia ou poihsei brwsin exelipon apo brwsewV probata kai ouc uparcousin boeV epi fatnaiV
18. egw de en tw kuriw agalliasomai carhsomai epi tw qew tw swthri mou
19. kurioV o qeoV dunamiV mou kai taxei touV podaV mou eiV sunteleian epi ta uyhla epibiba me tou nikhsai en th wdh autou .
Fußnoten:
3:1-2 - Habakuks Gebet ist eine Antwort des Vertrauens, in der er Gottes Macht in Zeiten der Not erkennt. Er bittet um göttliches Eingreifen und erinnert sich an Gottes vergangene Wunder. Er zeigt, dass der Glaube durch die Erinnerung an Gottes Taten in der Vergangenheit gestärkt wird (siehe auch Psalm 77,11-14 und 2. Korinther 1,3-4).
3:3-7 - Die Vision Gottes als Retter und Richter steht in diesem Kapitel im Vordergrund und offenbart seine herrliche Gegenwart und souveräne Macht. Die Bilder von Sturm und Feuer verdeutlichen Gottes einschüchternde Natur, aber auch seine Fähigkeit, Erlösung und Gerechtigkeit zu bringen (siehe auch Jesaja 63,1-6 und Offenbarung 19,11-16).
3:8-10 - Habakuk beschreibt Gottes Zorn gegen die Feinde seines Volkes mit Bildern der Verwüstung und Zerstörung. Die Symbolik Gottes als Krieger rechtfertigt seine Haltung gegenüber seinen Feinden und demonstriert seinen Schutz der Gerechten. Die Vernichtung der Unterdrücker ist eine Bestätigung von Gottes Sieg (siehe auch Exodus 15:7-10 und Offenbarung 16:14-16).
3:11-15 - Die Vision von Gott, der mit Macht eingreift, Feinde besiegt und das Meer in Bewegung versetzt, symbolisiert seine Fähigkeit, Frieden und Gerechtigkeit zu bringen. Das Bild des siegreichen Gottes, der sein Volk von Unterdrückung befreit, ist zentral für die messianische Hoffnung (siehe auch Jesaja 11,4-5 und Offenbarung 19,15-16).
3:16-19 - Habakuks Gebet gipfelt in einem Akt des Vertrauens und des Lobes, selbst angesichts von Widrigkeiten. Er bekräftigt, dass er sich trotz der Not und des Leids an Gott erfreuen wird, denn er ist seine Stärke. Diese Haltung unerschütterlichen Glaubens ist ein Vorbild für alle, die Schwierigkeiten gegenüberstehen (siehe auch Philipper 4,4-7 und Jakobus 1,2-4).
Verse im Zusammenhang mit Habacuc, 3:
Habakuk Kapitel 3 endet mit einem poetischen Glaubensgebet. Wie reagiert der Prophet auf die göttliche Offenbarung? Dieser erhabene Text bringt Ehrfurcht vor der Macht Gottes zum Ausdruck und erzählt von seinen mächtigen Taten in der Geschichte. Habakuk erkennt seine Angst vor dem göttlichen Gericht, bekräftigt jedoch sein unerschütterliches Vertrauen in den Herrn. Das Kapitel endet mit einem wunderschönen Glaubensbekenntnis inmitten der Widrigkeiten. Entdecken Sie mit uns in diesem inspirierenden Kapitel fünf Bibelstellen, die die Themen Anbetung und Vertrauen widerspiegeln.
Psalmen 77:16-19: "Die Wasser sahen dich, o Gott, die Wasser sahen dich und wanden sich; selbst die Abgründe bebten. [...] Dein Weg führte durch das Meer, dein Weg durch die mächtigen Wasser, und deine Fußspuren wurden nicht gesehen." - Diese poetische Beschreibung der Majestät Gottes ähnelt der in Habakuk 3:8-15 verwendeten Sprache.
Deuteronomium 33:2: "Er sagte: „Der Herr kam vom Sinai und dämmerte ihnen von Seir aus; strahlte vom Berg Paran. Er kam mit Zehntausenden von Heiligen, und aus seiner Rechten ging das Feuer seines Gesetzes zu ihnen aus." - Diese Theophanie im Deuteronomium ähnelt der Beschreibung des Kommens Gottes in Habakuk 3:3-4.
Philipper 4:4: "Freue dich immer im Herrn. Ich sage noch einmal: Freut euch!" - Dieser Vers spiegelt die Haltung der Freude an Gott wider, die Habakuk in 3:18 trotz schwieriger Umstände zum Ausdruck bringt.
2. Korinther 12:9: "Aber er sagte zu mir: „Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen.“ Deshalb rühme ich mich umso mehr meiner Schwächen, damit die Kraft Christi auf mir ruhe." - Das Vertrauen des Paulus in die Stärke Gottes inmitten der Schwäche spiegelt das Vertrauen wider, das Habakuk in 3,17-19 zum Ausdruck bringt.
Exodus 15:2: "Der Herr ist meine Stärke und mein Lied; er ist meine Rettung. Er ist mein Gott, und ich werde ihn preisen, er ist der Gott meines Vaters, und ich werde ihn erhöhen." - Dieser Vers aus dem Lied Moses spiegelt das Thema des Lobpreises und des Vertrauens auf Gott wider, das im Lied Habakuks in Kapitel 3 zum Ausdruck kommt.
FAQ:
Was tut Habakuk, als er Gottes Macht und Heiligkeit erkennt?
Habakuk erkennt Gottes Macht und Heiligkeit und reagiert mit Furcht und Lobpreis. Er erkennt, dass Gott die Quelle aller Kraft und Erlösung ist. (Habakuk 3:2)
Was wird in Habakuks Gebet in Habakuk 3 beschrieben?
In Habakuks Gebet erinnert er sich an Gottes große Taten in der Vergangenheit und bittet Gott, diese Taten zu seiner Zeit wiederzubeleben. Damit zeigt er sein Vertrauen in göttliches Eingreifen. (Habakuk 3,3-15)
Wie bringt Habakuk trotz aller Schwierigkeiten sein Vertrauen in Gott zum Ausdruck?
Habakuk bringt sein Vertrauen in Gott zum Ausdruck, indem er sagt, dass er sich, selbst wenn alles um ihn herum scheitert, im Herrn freuen wird, der seine Stärke und sein Heil ist. (Habakuk 3,17-18)
Was bedeutet die „Stärke des Herrn“ für Habakuk in seinem Gebet?
Habakuks „Stärke des Herrn“ symbolisiert Gottes Macht, Gerechtigkeit und Wiederherstellung zu bringen, und ist zugleich die Quelle seiner eigenen Widerstandsfähigkeit angesichts von Widrigkeiten. (Habakuk 3:19)
Wie beschreibt Habakuk am Ende des Buches das Vertrauen in Gott?
Habakuk beschreibt sein Vertrauen in Gott als unerschütterlich, selbst angesichts von Unsicherheit und Leid, denn Gott ist seine Stärke und der Fels seiner Rettung. (Habakuk 3,18-19)