1. lhmma nineuh biblion orasewV naoum tou elkesaiou
2. qeoV zhlwthV kai ekdikwn kurioV ekdikwn kurioV meta qumou ekdikwn kurioV touV upenantiouV autou kai exairwn autoV touV ecqrouV autou
3. kurioV makroqumoV kai megalh h iscuV autou kai aqwwn ouk aqwwsei kurioV en sunteleia kai en susseismw h odoV autou kai nefelai koniortoV podwn autou
4. apeilwn qalassh kai xhrainwn authn kai pantaV touV potamouV exerhmwn wligwqh h basanitiV kai o karmhloV kai ta exanqounta tou libanou exelipen
5. ta orh eseisqhsan ap' autou kai oi bounoi esaleuqhsan kai anestalh h gh apo proswpou autou h sumpasa kai panteV oi katoikounteV en auth
6. apo proswpou orghV autou tiV uposthsetai kai tiV antisthsetai en orgh qumou autou o qumoV autou thkei arcaV kai ai petrai dieqrubhsan ap' autou
7. crhstoV kurioV toiV upomenousin auton en hmera qliyewV kai ginwskwn touV eulaboumenouV auton
8. kai en kataklusmw poreiaV sunteleian poihsetai touV epegeiromenouV kai touV ecqrouV autou diwxetai skotoV
9. ti logizesqe epi ton kurion sunteleian autoV poihsetai ouk ekdikhsei diV epi to auto en qliyei
10. oti ewV qemeliou autwn cerswqhsetai kai wV smilax periplekomenh brwqhsetai kai wV kalamh xhrasiaV mesth
11. ek sou exeleusetai logismoV kata tou kuriou ponhra logizomenoV enantia
12. tade legei kurioV katarcwn udatwn pollwn kai outwV diastalhsontai kai h akoh sou ouk enakousqhsetai eti
13. kai nun suntriyw thn rabdon autou apo sou kai touV desmouV sou diarrhxw
14. kai enteleitai uper sou kurioV ou sparhsetai ek tou onomatoV sou eti ex oikou qeou sou exoleqreusw ta glupta kai cwneuta qhsomai tafhn sou oti taceiV
Fußnoten:
1:1-2 - Nahums Prophezeiung beginnt mit der Ankündigung von Gottes Gerechtigkeit und Zorn gegenüber Ninive, der Hauptstadt Assyriens. Gott wird als eifrig und rachsüchtig beschrieben, der die Feinde seines Volkes stets gerecht bestraft. Dies spiegelt Gottes Souveränität über die Nationen wider (siehe auch Deuteronomium 32,35 und Römer 12,19).
1:3-6 - Gottes Zorn ist mächtig und unkontrollierbar, doch gleichzeitig ist er gütig und bietet denen, die ihn suchen, Zuflucht. Diese Verse stellen die Vernichtung der Feinde dem göttlichen Schutz der Gerechten gegenüber und verdeutlichen so Gottes dualen Charakter: gerecht und barmherzig (siehe auch Psalm 34,18 und Römer 8,1).
1:7-8 - Nahum erklärt, dass Gott eine Zuflucht für diejenigen ist, die seinen Schutz suchen, den Feinden Israels jedoch die Vernichtung droht. Das Versprechen der Erlösung für die Gerechten und der Vernichtung für die Bösen unterstreicht Gottes Treue zu seinen Versprechen (siehe auch Psalm 9,9 und Jesaja 63,1-6).
1:9-11 - Gott verspricht, dass Ninive, die große und böse Stadt, zerstört wird. Dieser Vers ist eine klare Warnung vor den Folgen von Sünde und Unterdrückung und veranschaulicht, wie die Bosheit der Völker letztendlich bestraft wird (siehe auch Jesaja 10,12 und Offenbarung 18,6).
1:12-15 - Nahum prophezeit, dass die assyrische Unterdrückung ein Ende haben und Israel Erleichterung erfahren wird. Gottes Sieg über die Unterdrücker gibt den Gerechten Hoffnung und bestätigt, dass Gott trotz Leid immer für sein Volk handelt (siehe auch Jesaja 10,27 und Matthäus 11,28-30).
Verse im Zusammenhang mit Naum, 1:
Naum Kapitel 1 verkündet Gottes Gericht über Ninive. Wie wird Gottes Charakter in dieser Prophezeiung offenbart? Dieser kraftvolle Text schildert den Herrn als eifersüchtigen und rächenden Gott, aber auch als geduldig und gut. Nahum beschreibt anhand anschaulicher Naturbilder die göttliche Macht und seinen Zorn gegen die Bösen. Das Kapitel spendet dem Volk Gottes auch Trost und verspricht Freiheit von Unterdrückern. Untersuchen Sie mit uns in diesem intensiven Kapitel fünf Bibelstellen, die Themen der göttlichen Gerechtigkeit beleuchten.
Exodus 34:6-7: "Und der Herr ging vor ihm her und schrie: Herr, Herr, Gott, barmherzig, gnädig und langmütig und reich an Barmherzigkeit und Treue; Er bewahrt die Barmherzigkeit über tausend Generationen hinweg, er vergibt Ungerechtigkeit, Übertretung und Sünde, auch wenn er die Schuldigen nicht freispricht, und er heimsucht die Ungerechtigkeit der Väter an den Kindern und Kindeskindern bis in die dritte und vierte Generation." - Dieser Vers spiegelt die in Nahum 1:2-3 beschriebenen Eigenschaften Gottes wider und zeigt die Konsistenz der Natur Gottes in der gesamten Heiligen Schrift.
Psalmen 97:2-3: "Wolken und Dunkelheit umgeben ihn; Gerechtigkeit und Urteil sind die Grundlage seines Throns. Vor ihm ist ein Feuer, das seine Feinde um ihn herum versengt." - Diese Passage spiegelt die Sprache und Bilder wider, die in Nahum 1:3-6 verwendet werden, um Gottes Macht und Gerechtigkeit zu beschreiben.
Römer 12:19: "Rächt euch nicht, Geliebte, sondern überlasst den Zorn Gottes, denn es steht geschrieben: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr." - Dieser neutestamentliche Vers bekräftigt das Thema von Nahum 1:2, wo Gott als rächender Gott beschrieben wird.
Jesaja 52:7: "Wie schön sind auf den Bergen die Füße dessen, der frohe Botschaft bringt, der Frieden verkündet, der Gutes verkündet, der das Heil verkündet, der zu Zion sagt: Dein Gott regiert!" - Diese Passage knüpft an Nahum 1:15 an, wo eine ähnliche Sprache verwendet wird, um die Verkündigung der guten Nachricht zu beschreiben.
Offenbarung 6:16-17: "Und sie sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt auf uns und verbirgt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! denn der große Tag seines Zorns kommt; Und wer kann überleben?" - Diese apokalyptische Vision spiegelt die Sprache von Nahum 1:6 wider, in der der Zorn Gottes beschrieben und gefragt wird, wer ihm widerstehen kann.
FAQ:
Was offenbart Nahum in Kapitel 1 über die Natur Gottes?
In Kapitel 1 betont Nahum Gottes Souveränität über die Schöpfung und seine Gerechtigkeit. Gott wird als Rächer beschrieben, voller Zorn gegen seine Feinde, aber auch als Beschützer derer, die ihn fürchten. (Nahum 1,2-3)
Was ist das Schicksal von Ninive in Nahum 1?
Ninive, die Hauptstadt Assyriens, wird wegen ihrer Bosheit und Unterdrückung zur Zerstörung verurteilt. Gott verkündet, dass sie als Strafe für ihre Grausamkeit vollständig zerstört wird. (Nahum 1:8-9)
Wie beschreibt Nahum Gottes Rache in Nahum 1?
Nahum beschreibt Gottes Rache als eine unwiderstehliche und gerechte Macht. Gott wird sich an den Feinden seines Volkes rächen und seinen Zorn auf überwältigende Weise offenbaren. (Nahum 1,2-6)
Was bedeutet es, dass Gott in Nahum 1 „langsam zum Zorn“ ist?
Obwohl Gott gerecht ist und die Bösen bestraft, ist er geduldig und lässt Zeit zur Reue. Sein Zorn ist gerecht, aber er lässt ihn nur langsam aus, aus Barmherzigkeit. (Nahum 1:3)
Wie beschreibt Nahum 1 Gottes Schutz der Gerechten?
Nahum 1 offenbart, dass Gott eine sichere Zuflucht für diejenigen ist, die ihn suchen. Er beschützt die Gerechten vor Unglück und befreit sie aus der Hand der Unterdrücker. (Nahum 1:7)