1. upolabwn de iwb legei
2. akhkoa toiauta polla paraklhtoreV kakwn panteV
3. ti gar mh taxiV estin rhmasin pneumatoV h ti parenoclhsei soi oti apokrinh
4. kagw kaq' umaV lalhsw ei upekeito ge h yuch umwn anti thV emhV eit' enaloumai umin rhmasin kinhsw de kaq' umwn kefalhn
5. eih de iscuV en tw stomati mou kinhsin de ceilewn ou feisomai
6. ean gar lalhsw ouk alghsw to trauma ean de kai siwphsw ti elatton trwqhsomai
7. nun de katakopon me pepoihken mwron seshpota
8. kai epelabou mou eiV marturion egenhqh kai anesth en emoi to yeudoV mou kata proswpon mou antapekriqh
9. orgh crhsamenoV katebalen me ebruxen ep' eme touV odontaV belh peiratwn autou ep' emoi epesen
10. akisin ofqalmwn enhlato oxei epaisen me eiV siagona omoqumadon de katedramon ep' emoi
11. paredwken gar me o kurioV eiV ceiraV adikou epi de asebesin erriyen me
12. eirhneuonta dieskedasen me labwn me thV komhV dietilen katesthsen me wsper skopon
13. ekuklwsan me logcaiV ballonteV eiV nefrouV mou ou feidomenoi execean eiV thn ghn thn colhn mou
14. katebalon me ptwma epi ptwmati edramon proV me dunamenoi
15. sakkon erraya epi burshV mou to de sqenoV mou en gh esbesqh
16. h gasthr mou sugkekautai apo klauqmou epi de blefaroiV mou skia
17. adikon de ouden hn en cersin mou euch de mou kaqara
18. gh mh epikaluyhV ef' aimati thV sarkoV mou mhde eih topoV th kraugh mou
19. kai nun idou en ouranoiV o martuV mou o de sunistwr mou en uyistoiV
20. afikoito mou h dehsiV proV kurion enanti de autou stazoi mou o ofqalmoV
21. eih de elegcoV andri enanti kuriou kai uioV anqrwpou tw plhsion autou
22. eth de ariqmhta hkasin odw de h ouk epanastrafhsomai poreusomai
Fußnoten:
16:1-2 - Hiob antwortet Eliphas und bringt seine Frustration über die unbegründeten Anschuldigungen zum Ausdruck. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, im Leid gehört und verstanden zu werden, ein wesentlicher Aspekt emotionaler Unterstützung (siehe auch Römer 12:15 und Galater 6:2).
16:3-5 - Hiob fordert seine Freunde heraus und fragt, ob ihre Worte wirklich helfen. Diese Kritik an oberflächlichen Reaktionen auf Leid erinnert uns daran, wie wichtig Empathie und Verständnis im zwischenmenschlichen Umgang sind (siehe auch Epheser 4,29 und 1. Thessalonicher 5,11).
16:18-21 - Hiob fleht zu Gott um Gerechtigkeit und möchte als Fürsprecher gehört werden. Dieses Streben nach Fürsprache spiegelt das menschliche Bedürfnis nach Fürsprache und Verständnis angesichts von Schmerz und Ungerechtigkeit wider (siehe auch Römer 8,26-27 und Hebräer 7,25).
16:22 - Hiob bringt sein Bewusstsein zum Ausdruck, dass der Tod unvermeidlich ist. Dieses Bewusstsein der Sterblichkeit führt zum Nachdenken über das Leben, seinen Sinn und seine Hoffnung auf Gott, ein zentrales Thema der Heiligen Schrift (siehe auch Psalm 90,12 und Prediger 3,1-2).
16:23-24 - Hiob fleht nach Gottes Gerechtigkeit und möchte, dass seine Sache anerkannt wird. Dieses Flehen spiegelt den menschlichen Wunsch wider, dass die Wahrheit siegt und Gott zugunsten der Gerechten eingreift (siehe auch Psalm 7:8 und 1. Petrus 5:7).
Verse im Zusammenhang mit Jó, 16:
Hiob Kapitel 16 beschreibt Hiobs schmerzliche Reaktion. Wie drückt er seinen Schmerz und seine Isolation aus? Dieser emotionale Text beschreibt Hiob als Ziel des göttlichen Zorns und des menschlichen Unverständnisses. Das Kapitel befasst sich mit Themen wie ungerechtem Leiden, der Suche nach einem himmlischen Verteidiger und der Beharrlichkeit der Hoffnung. Hiob 16 offenbart die tiefe emotionale und spirituelle Qual eines gerechten Mannes in der Prüfung. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die die intensiven Gefühle beleuchten, die in diesem bewegenden Kapitel zum Ausdruck kommen.
Psalmen 22:1: "Mein Gott! Mein Gott! Warum hast du mich verlassen? Warum bist du so weit davon entfernt, mich zu retten, so weit von meinen Schmerzensschreien entfernt?" - Dieser Vers spiegelt das Gefühl der Verlassenheit wider, das Hiob in 16:7-14 zum Ausdruck bringt, wo er das Gefühl hat, dass Gott ihn angegriffen hat.
2. Korinther 1:5: "Denn so wie die Leiden Christi über uns überströmen, so überströmt auch unser Trost durch Christus." - Paulus spricht in 16:19-21 von Trost inmitten des Leidens und bezieht sich dabei auf Hiobs Wunsch nach einem himmlischen Fürsprecher.
Hebräer 7:25: "Daher ist er in der Lage, diejenigen endgültig zu retten, die durch ihn Gott näher kommen, da er immer lebt, um für sie einzutreten." - Dieser Vers spiegelt Hiobs Hoffnung auf einen himmlischen Fürsprecher wider, die in 16:19 erwähnt wird.
Klagelieder 3:1-3: "Ich bin der Mann, der das Leid gesehen hat, das die Rute des Zorns Gottes mit sich bringt. Er führte mich und ließ mich in der Dunkelheit wandeln, nicht im Licht; Ja, er hat seine Hand immer wieder gegen mich gerichtet, den ganzen Tag." - Diese Worte Jeremias spiegeln Hiobs Klagen über den göttlichen Angriff in 16:12-14 wider.
Römer 8:26: "Ebenso hilft uns der Geist in unserer Schwäche, weil wir nicht wissen, wie wir beten sollen, wie wir sollten. Aber der Geist selbst tritt mit unaussprechlichem Seufzen für uns ein." - Dieser Vers über die göttliche Fürsprache bezieht sich auf Hiobs Wunsch nach einem himmlischen Fürsprecher in 16:19-21.
FAQ:
Wie reagiert Hiob auf die Anschuldigungen seiner Freunde?
Hiob sagt, dass seine Freunde „schlechte Tröster“ seien und dass ihre Worte seinen Schmerz verschlimmerten. (Hiob 16:2-3)
Wie empfindet Hiob sein Leiden?
Hiob fühlt sich wie ein Opfer des Zorns Gottes, niedergeschlagen und verachtet, wie jemand, dem Gott den Rücken gekehrt hat. (Hiob 16:7-9)
Wie beschreibt Hiob seine Beziehung zu Gott inmitten des Schmerzes?
Er sieht sich als Opfer Gottes, behält aber seinen Glauben und seine Hoffnung auf einen himmlischen Zeugen. (Hiob 16:19-21)
Was wünscht sich Hiob von Gott?
Hiob wünscht sich einen Fürsprecher, der seinen Fall vor Gott vertritt und um Gerechtigkeit ruft. (Hiob 16:21)
Was ist Hiobs Klage über seinen Zustand?
Hiob sagt, sein Gesicht sei vom Weinen gerötet und seine Seele tief verwundet. (Hiob 16:16)