1. autoi gar oidate adelfoi thn eisodon hmwn thn proV umaV oti ou kenh gegonen
2. alla kai propaqonteV kai ubrisqenteV kaqwV oidate en filippoiV eparrhsiasameqa en tw qew hmwn lalhsai proV umaV to euaggelion tou qeou en pollw agwni
3. h gar paraklhsiV hmwn ouk ek planhV oude ex akaqarsiaV oute en dolw
4. alla kaqwV dedokimasmeqa upo tou qeou pisteuqhnai to euaggelion outwV laloumen ouc wV anqrwpoiV areskonteV alla tw qew tw dokimazonti taV kardiaV hmwn
5. oute gar pote en logw kolakeiaV egenhqhmen kaqwV oidate oute en profasei pleonexiaV qeoV martuV
6. oute zhtounteV ex anqrwpwn doxan oute af umwn oute ap allwn dunamenoi en barei einai wV cristou apostoloi
7. all egenhqhmen hpioi en mesw umwn wV an trofoV qalph ta eauthV tekna
8. outwV imeiromenoi umwn eudokoumen metadounai umin ou monon to euaggelion tou qeou alla kai taV eautwn yucaV dioti agaphtoi hmin gegenhsqe
9. mnhmoneuete gar adelfoi ton kopon hmwn kai ton mocqon nuktoV gar kai hmeraV ergazomenoi proV to mh epibarhsai tina umwn ekhruxamen eiV umaV to euaggelion tou qeou
10. umeiV martureV kai o qeoV wV osiwV kai dikaiwV kai amemptwV umin toiV pisteuousin egenhqhmen
11. kaqaper oidate wV ena ekaston umwn wV pathr tekna eautou parakalounteV umaV kai paramuqoumenoi
12. kai marturoumenoi eiV to peripathsai umaV axiwV tou qeou tou kalountoV umaV eiV thn eautou basileian kai doxan
13. dia touto kai hmeiV eucaristoumen tw qew adialeiptwV oti paralabonteV logon akohV par hmwn tou qeou edexasqe ou logon anqrwpwn alla kaqwV estin alhqwV logon qeou oV kai energeitai en umin toiV pisteuousin
14. umeiV gar mimhtai egenhqhte adelfoi twn ekklhsiwn tou qeou twn ouswn en th ioudaia en cristw ihsou oti tauta epaqete kai umeiV upo twn idiwn sumfuletwn kaqwV kai autoi upo twn ioudaiwn
15. twn kai ton kurion apokteinantwn ihsoun kai touV idiouV profhtaV kai umaV ekdiwxantwn kai qew mh areskontwn kai pasin anqrwpoiV enantiwn
16. kwluontwn hmaV toiV eqnesin lalhsai ina swqwsin eiV to anaplhrwsai autwn taV amartiaV pantote efqasen de ep autouV h orgh eiV teloV
17. hmeiV de adelfoi aporfanisqenteV af umwn proV kairon wraV proswpw ou kardia perissoterwV espoudasamen to proswpon umwn idein en pollh epiqumia
18. dio hqelhsamen elqein proV umaV egw men pauloV kai apax kai diV kai enekoyen hmaV o satanaV
19. tiV gar hmwn elpiV h cara h stefanoV kauchsewV h ouci kai umeiV emprosqen tou kuriou hmwn ihsou cristou en th autou parousia
20. umeiV gar este h doxa hmwn kai h cara
Fußnoten:
2:1-2 - Paulus bekräftigte, dass seine Predigt trotz der Schwierigkeiten, mit denen er konfrontiert war, nicht vergeblich war. Er erinnerte die Thessalonicher daran, dass sie zwar auf Widerstand stießen, aber dennoch mutig weitermachten, um das Evangelium zu verkünden (siehe auch 2. Korinther 4,8-10 und Philipper 1,28).
2:3-4 - Paulus erklärt, dass seine Botschaft weder unrein noch betrügerisch war, sondern aufrichtig vor Gott. Die Authentizität des Predigers ist entscheidend, damit das Wort mit Vertrauen aufgenommen werden kann (siehe auch 2. Korinther 2,17 und 1. Korinther 4,2).
2:7-8 - Paulus vergleicht seine Herangehensweise mit der einer Mutter, die sich um ihre Kinder kümmert, und veranschaulicht damit einen Dienst, der auf Liebe und Fürsorge basiert. Dies bekräftigt die Idee einer persönlichen und innigen Beziehung bei der Verkündigung des Evangeliums (siehe auch 2. Korinther 12,14-15 und 1. Petrus 5,2-3).
2:9-12 - Paulus erinnert sich an seine harte Arbeit, das Evangelium zu predigen und ein vorbildliches Leben zu führen, um den Thessalonichern ein Vorbild zu sein. Integrität und ein vorbildliches Leben sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Führung (siehe auch 2. Korinther 6:3-10 und Philipper 3:17).
02:13 - Paulus dankt Gott für die Aufnahme des Wortes, das nicht als menschliches Wort, sondern als Wort Gottes angenommen wurde. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, das Evangelium mit Glauben und Ehrfurcht zu hören (siehe auch 1. Korinther 2,13 und Hebräer 4,12).
Verse im Zusammenhang mit I Tessalonicenses, 2:
1. Thessalonicher Kapitel 2 befasst sich mit dem Dienst des Paulus in Thessalonich. Welche Merkmale prägten Ihre Verkündigung des Evangeliums? Dieser persönliche Text erinnert an die harte Arbeit, Integrität und väterliche Fürsorge des Paulus. Der Apostel betont die Reinheit seiner Motive, seine Freundlichkeit und seine aufopfernde Liebe zur Kirche. Das Kapitel befasst sich mit Themen wie Authentizität im Dienst, Verfolgung und der transformativen Kraft des Wortes Gottes. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die mit den Amtsgrundsätzen dieses Offenbarungskapitels in Zusammenhang stehen.
Apostelgeschichte 16:22-24: "Die Menge erhob sich gegen Paulus und Silas, und die Obersten befahlen, ihnen die Kleider auszuziehen und auszupeitschen. Nachdem sie schwer ausgepeitscht worden waren, wurden sie ins Gefängnis geworfen. Dem Gefängniswärter wurde befohlen, sie sorgfältig zu überwachen. Nachdem er diese Befehle erhalten hatte, warf er sie in das innere Gefängnis und band ihre Füße an einen Stock." - Diese Passage veranschaulicht die Leiden, denen Paulus und seine Gefährten vor ihrer Ankunft in Thessaloniki ausgesetzt waren, wie in 1. Thessalonicher 2:2 erwähnt.
1. Korinther 2:4: "Meine Botschaft und meine Predigten bestanden nicht aus überzeugenden Worten der Weisheit, sondern aus der Demonstration der Kraft des Geistes" - Dieser Vers spiegelt Paulus‘ Herangehensweise an das Predigen wider, ähnlich dem, was er in 1. Thessalonicher 2:3-5 beschreibt.
Galater 1:10: "Suche ich nun die Anerkennung der Menschen oder die Gottes? Oder versuche ich, Männern zu gefallen? Wenn ich immer noch versuchen würde, den Menschen zu gefallen, wäre ich kein Diener Christi." - Paulus drückt in 1. Thessalonicher 2,4 eine ähnliche Meinung aus und betont, dass er Gott und nicht den Menschen gefallen möchte.
Philipper 2:16: "Das Wort des Lebens festhalten. Deshalb werde ich am Tag Christi stolz darauf sein, dass ich nicht sinnlos gerannt bin oder mich abgemüht habe." - Dieser Vers spiegelt die Meinung des Paulus in 1. Thessalonicher 2,19-20 wider, wo er seinen Stolz auf die Thessalonicher zum Ausdruck bringt.
2. Korinther 12:14: "Nun bin ich bereit, euch zum dritten Mal zu besuchen und werde euch nicht zur Last fallen, denn ich suche nicht eure Besitztümer, sondern euch selbst. Darüber hinaus sollten Kinder nicht Güter für ihre Eltern anhäufen, sondern Eltern für ihre Kinder." - Dieser Vers spiegelt die väterliche Haltung des Paulus gegenüber den Kirchen wider, ähnlich wie er es in 1. Thessalonicher 2,11-12 zum Ausdruck bringt.
FAQ:
Wie zeigte Paulus den Thessalonichern seine Liebe?
Er kümmerte sich liebevoll um sie, wie eine Mutter sich um ihre Kinder kümmert, und teilte nicht nur das Evangelium mit ihnen, sondern auch sein eigenes Leben. (1. Thessalonicher 2:7-8)
Wie beschreibt Paulus seine Predigt in Thessalonich?
Er predigte ohne Falsch, ohne Unreinheit und ohne die Absicht zu täuschen. Er suchte Gott zu gefallen, nicht den Menschen. (1. Thessalonicher 2:3-4)
Wie empfingen die Thessalonicher das Wort Gottes?
Sie nahmen es nicht als Menschenwort an, sondern als Gottes Wort, das in den Gläubigen wirkt. (1. Thessalonicher 2,13)
Warum erwähnt Paulus die Verfolgung der Thessalonicher?
Sie erlitten Verfolgung wie die Christen in Judäa und zeigten damit ihre Treue zum Evangelium. (1. Thessalonicher 2:14)
Was war Paulus‘ Wunsch, als er an die Kirche schrieb?
Er sehnte sich danach, sie wiederzusehen, denn sie waren für ihn seine Freude und seine Krone vor dem Herrn. (1. Thessalonicher 2,17-20)