1. upolabwn de baldad o saucithV legei
2. mecri tinoV lalhseiV tauta pneuma polurhmon tou stomatoV sou
3. mh o kurioV adikhsei krinwn h o ta panta poihsaV taraxei to dikaion
4. ei oi uioi sou hmarton enantion autou apesteilen en ceiri anomiaV autwn
5. su de orqrize proV kurion pantokratora deomenoV
6. ei kaqaroV ei kai alhqinoV dehsewV epakousetai sou apokatasthsei de soi diaitan dikaiosunhV
7. estai oun ta men prwta sou oliga ta de escata sou amuqhta
8. eperwthson gar genean prwthn exicniason de kata genoV paterwn
9. cqizoi gar esmen kai ouk oidamen skia gar estin hmwn epi thV ghV o bioV
10. h ouc outoi se didaxousin kai anaggelousin kai ek kardiaV exaxousin rhmata
11. mh qallei papuroV aneu udatoV h uywqhsetai boutomon aneu potou
12. eti on epi rizhV kai ou mh qerisqh pro tou piein pasa botanh ouci xhrainetai
13. outwV toinun estai ta escata pantwn twn epilanqanomenwn tou kuriou elpiV gar asebouV apoleitai
14. aoikhtoV gar autou estai o oikoV aracnh de autou apobhsetai h skhnh
15. ean upereish thn oikian autou ou mh sth epilabomenou de autou ou mh upomeinh
16. ugroV gar estin upo hliou kai ek sapriaV autou o radamnoV autou exeleusetai
17. epi sunagwghn liqwn koimatai en de mesw calikwn zhsetai
18. ean katapih o topoV yeusetai auton ouc eorakaV toiauta
19. oti katastrofh asebouV toiauth ek de ghV allon anablasthsei
20. o gar kurioV ou mh apopoihshtai ton akakon pan de dwron asebouV ou dexetai
21. alhqinwn de stoma emplhsei gelwtoV ta de ceilh autwn exomologhsewV
22. oi de ecqroi autwn endusontai aiscunhn diaita de asebouV ouk estai
Fußnoten:
8:1-4 - Bildad, Hiobs zweiter Freund, konfrontiert ihn mit der Notwendigkeit der Reue und weist ihn darauf hin, dass Leiden immer eine Strafe für Sünde sei. Diese Sichtweise spiegelt eine traditionelle Sichtweise göttlicher Vergeltung wider, die problematisch sein kann (siehe auch Sprüche 3:11-12 und Psalm 34:21).
8:5-7 - Bildad ermutigt Hiob, Gott um Heilung zu bitten, und weist darauf hin, dass die wahre Antwort auf Leiden in einer Beziehung zu Gott liegt. Dies unterstreicht die Bedeutung des Glaubens in Krisenzeiten (siehe auch Hebräer 11:6 und Psalm 55:22).
8:8-10 - Bildads Appell an die Weisheit der Alten betont die Bedeutung von Tradition und Lernen, obwohl dies angesichts der komplexen Situation Hiobs ein begrenzter Ansatz sein könnte (siehe auch Sprüche 1:5 und Prediger 1:9).
8:11-13 - Die Metapher der Pflanze, die ohne Wasser nicht gedeihen kann, spiegelt die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens ohne Gottes Nahrung wider. Sie verdeutlicht, wie sehr die Menschheit für ihr Überleben und ihren Wohlstand vom Schöpfer abhängig ist (siehe auch Psalm 1:3 und Johannes 15:5).
8:20-22 - Bildad bekräftigt, dass Gott die Gerechten nicht verstößt und dass diejenigen, die in Integrität leben, belohnt werden. Diese Aussage betont die Hoffnung auf Wiederherstellung, bekräftigt aber auch die Vorstellung, dass Leiden ein Zeichen göttlichen Missfallens ist (siehe auch Psalm 37:25-26 und Matthäus 5:10-12).
Verse im Zusammenhang mit Jó, 8:
Hiob Kapitel 8 präsentiert Bildads Rede. Wie interpretiert dieser zweite Freund Hiobs Situation? Der Text bekräftigt die Theologie der Vergeltung und legt nahe, dass Hiobs Leiden die Folge von Sünde sein muss. Das Kapitel befasst sich mit Themen wie göttlicher Gerechtigkeit, den Lehren der Geschichte und der Hoffnung auf Wiederherstellung für die Gerechten. Hiob 8 repräsentiert eine traditionelle und begrenzte Sichtweise des Leidens. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die die in diesem herausfordernden Kapitel dargelegten Argumente widerspiegeln.
Sprüche 4:18: "Der Weg der Gerechten ist wie das Licht der Morgendämmerung, das immer heller scheint, bis es ein vollkommener Tag ist." - Dieses Sprichwort steht im Gegensatz zu Bildads Ansicht in Hiob 8:13-14 über das Schicksal der Bösen.
Deuteronomium 4:9: "Behüte nur dich selbst und behüte deine Seele gut, damit du nicht die Dinge vergisst, die deine Augen gesehen haben, und dass sie nicht dein Herz verlassen für alle Tage deines Lebens; und du sollst sie deinen Kindern und Kindeskindern kundtun." - Dieser Vers spiegelt Bildads Rat in Hiob 8:8 wider, von früheren Generationen zu lernen.
Psalmen 37:35-36: "Ich sah einen bösen und grausamen Mann, der wie ein Laubbaum in fruchtbarem Land blühte, aber bald verschwand er; Obwohl ich nach ihm suchte, konnte ich ihn nicht finden." - Diese Verse stimmen mit Bildads Beschreibung des Schicksals derer, die Gott vergessen, in Hiob 8:11-13 überein.
Jesaja 40:6-7: "Eine Stimme sagt: „Schrei!“ Und ich frage: „Was soll ich schreien?“ „Dass die ganze Menschheit wie Gras ist und all ihre Herrlichkeit wie die Blumen des Feldes.“ Das Gras verdorrt und die Blumen fallen, weil der Atem des Herrn über sie hinweggeht. Ohne Zweifel sind die Menschen Gras.“" - Diese Passage spiegelt das Thema der menschlichen Gebrechlichkeit wider, das Bildad in Hiob 8:12-14 anspricht.
Jakobus 1:10-11: "Aber der reiche Mann muss stolz auf seine Demütigung sein, denn er wird vergehen wie die Blume auf dem Feld. Denn die Sonne geht mit ihrer brennenden Hitze auf und verbrennt die Pflanze; seine Blüte fällt und die Schönheit seines Aussehens verschwindet. So werden auch die Reichen inmitten ihrer Unternehmungen verkümmern." - Jakobus verwendet eine Metapher ähnlich der von Bildad in Hiob 8:11-13, um die Vergänglichkeit des menschlichen Wohlstands zu beschreiben.
FAQ:
Was sagt Bildad über Hiobs Schuld an seinem Leiden?
Bildad erklärt, dass Hiobs Leiden eine Folge seiner Sünden sei und dass er Buße tun müsse, um wiederhergestellt zu werden. (Hiob 8:4-6)
Wie erklärt Bildad Gottes Gerechtigkeit?
Bildad glaubt, dass Gott gerecht ist und immer die Gerechten belohnt, während er die Bösen bestraft. Er deutet an, dass Hiobs Leiden ein Spiegelbild seines Irrtums ist. (Hiob 8:3-7)
Was sagt Bildad über alte Traditionen und Weisheiten?
Bildad erwähnt, dass die Weisheit der Alten darauf hinweist, dass die Gerechten Erfolg haben und die Bösen zugrunde gehen. Dies bestätigt seine Ansicht, dass Hiob einen Fehler gemacht haben muss. (Hiob 8:8-10)
Was rät Bildad Hiob, um sein Vermögen wiederherzustellen?
Bildad rät Hiob, seine Sünden zu bereuen und Gott aufrichtig zu suchen, damit er ihm das Leben zurückgeben kann. (Hiob 8:5-7)
Welche Ansicht vertritt Bildad über die Natur Gottes?
Bildad sieht Gott als ein gerechtes und unveränderliches Wesen, das die Bösen bestraft und die Gerechten belohnt. Dies bestärkt ihn in seiner Überzeugung, dass Hiobs Leiden verdient ist. (Hiob 8:3-7)