1. to loipon proseucesqe adelfoi peri hmwn ina o logoV tou kuriou trech kai doxazhtai kaqwV kai proV umaV
2. kai ina rusqwmen apo twn atopwn kai ponhrwn anqrwpwn ou gar pantwn h pistiV
3. pistoV de estin o kurioV oV sthrixei umaV kai fulaxei apo tou ponhrou
4. pepoiqamen de en kuriw ef umaV oti a paraggellomen umin kai poieite kai poihsete
5. o de kurioV kateuqunai umwn taV kardiaV eiV thn agaphn tou qeou kai eiV upomonhn tou cristou
6. paraggellomen de umin adelfoi en onomati tou kuriou hmwn ihsou cristou stellesqai umaV apo pantoV adelfou ataktwV peripatountoV kai mh kata thn paradosin hn parelaben par hmwn
7. autoi gar oidate pwV dei mimeisqai hmaV oti ouk htakthsamen en umin
8. oude dwrean arton efagomen para tinoV all en kopw kai mocqw nukta kai hmeran ergazomenoi proV to mh epibarhsai tina umwn
9. ouc oti ouk ecomen exousian all ina eautouV tupon dwmen umin eiV to mimeisqai hmaV
10. kai gar ote hmen proV umaV touto parhggellomen umin oti ei tiV ou qelei ergazesqai mhde esqietw
11. akouomen gar tinaV peripatountaV en umin ataktwV mhden ergazomenouV alla periergazomenouV
12. toiV de toioutoiV paraggellomen kai parakaloumen dia tou kuriou hmwn ihsou cristou ina meta hsuciaV ergazomenoi ton eautwn arton esqiwsin
13. umeiV de adelfoi mh ekkakhshte kalopoiounteV
14. ei de tiV ouc upakouei tw logw hmwn dia thV epistolhV touton shmeiousqe kai mh sunanamignusqe autw ina entraph
15. kai mh wV ecqron hgeisqe alla nouqeteite wV adelfon
16. autoV de o kurioV thV eirhnhV dwh umin thn eirhnhn dia pantoV en panti tropw o kurioV meta pantwn umwn
17. o aspasmoV th emh ceiri paulou o estin shmeion en pash epistolh outwV grafw
18. h cariV tou kuriou hmwn ihsou cristou meta pantwn umwn amhn [proV qessalonikeiV deutera egrafh apo aqhnwn]
Fußnoten:
3:1-2 - Paulus bittet um Gebete für die Verbreitung des Evangeliums und um Schutz vor Übeltätern. Die Mission der Kirche besteht weiterhin darin, das Evangelium trotz Widerstand wirksam und kraftvoll zu verbreiten (siehe auch Römer 15,30-32 und Kolosser 4,3-4).
3:3-5 - Gott ist treu und stärkt und beschützt die Christen. Paulus betet, dass die Thessalonicher in seiner Liebe und in ihrer Beharrlichkeit in Christus gefestigt werden (siehe auch 1. Korinther 1,8-9 und Philipper 4,7).
3:6-10 - Paulus fordert die Thessalonicher auf, sich von Müßiggängern fernzuhalten, die nicht arbeiten. Fleißige Arbeit wird als integraler Bestandteil des christlichen Lebens angesehen und spiegelt das Zeugnis Christi wider (siehe auch 1. Thessalonicher 4,11-12 und 2. Thessalonicher 3,12).
3:11-13 - Paulus‘ Mahnung gegen Müßiggang und träges Verhalten unterstreicht den Wert der Arbeit zur Unterstützung der Gemeinschaft. Auch Beharrlichkeit im Glauben ist notwendig, um ein würdiges Leben zu führen (siehe auch 2. Korinther 3,10 und 1. Thessalonicher 5,14).
3:16-18 - Paulus schließt mit einem Friedensgruß und ermahnt die Christen, seiner Lehre und seinem Beispiel zu folgen. Gottes Friede ist eine Frucht des Gehorsams und der Hingabe an die apostolischen Lehren (siehe auch Philipper 4,9 und 1. Korinther 14,33).
Verse im Zusammenhang mit II Tessalonicenses, 3:
2. Thessalonicher Kapitel 3 schließt den Brief mit praktischen Anweisungen ab. Wie soll die Kirche mit Randalierern umgehen? Dieser lehrreiche Text befasst sich mit der Bedeutung von Gebet, fleißiger Arbeit und Disziplin in der christlichen Gemeinschaft. Paulus ermahnt die Gläubigen, sich von Müßiggängern abzuwenden und ihr Beispiel an Fleiß nachzuahmen. Das Kapitel betont Themen wie persönliche Verantwortung, Arbeitsethik und Kirchenordnung. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die sich auf die praktischen Grundsätze dieses abschließenden Kapitels beziehen.
1. Korinther 5:11: "Aber jetzt schreibe ich Ihnen, dass Sie sich nicht mit jemandem verbinden sollen, der sich als Bruder ausgibt, unmoralisch, habgierig, ein Götzendiener, ein Verleumder, ein Alkoholiker oder ein Dieb ist. Mit solchen Leuten sollte man nicht einmal essen." - Dieser Vers bezieht sich auf 2. Thessalonicher 3:6,14 und gibt Hinweise zum Umgang mit Brüdern, die in Unordnung leben.
Sprüche 13:4: "Der Faule wünscht und erreicht nichts, aber die Wünsche des Fleißigen werden reichlich befriedigt." - Diese Passage aus den Sprüchen unterstreicht die Lehre aus 2. Thessalonicher 3:10-12 über die Bedeutung fleißiger Arbeit.
Galater 6:9: "Und lasst uns nicht müde werden, Gutes zu tun, denn zu gegebener Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht den Mut verlieren." - Dieser Vers spiegelt die Ermutigung in 2. Thessalonicher 3:13 wider, nicht müde zu werden, Gutes zu tun.
Titus 3:14: "Was unsere betrifft, sollen sie lernen, sich der Ausübung guter Werke zu widmen, damit sie ihren täglichen Bedarf decken und nicht unproduktiv sind." - Diese Passage untermauert die Lehre aus 2. Thessalonicher 3:6-12 über die Bedeutung produktiver Arbeit im christlichen Leben.
Matthäus 18:15-17: "Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, geh und zeige ihm allein mit ihm seinen Fehler... Aber wenn er dir nicht zuhört, nimm ein oder zwei andere mit... Wenn er sich weigert, dir zuzuhören, sag es dem Kirche; und wenn er sich weigert, auch auf die Kirche zu hören, behandeln Sie ihn wie einen Heiden oder einen Zöllner." - Diese Lehre Jesu liefert einen Kontext für die Anweisungen des Paulus in 2. Thessalonicher 3,14-15 zum Umgang mit den Ungehorsamen in der Kirche.
FAQ:
Was verlangt Paulus von den Thessalonichern zu Beginn des Kapitels?
Er bittet sie, dafür zu beten, dass sich Gottes Wort schnell verbreitet und dass die Gläubigen von bösen und schlechten Menschen befreit werden. (2. Thessalonicher 3,1-2)
Wie beschreibt Paulus in diesem Kapitel Gottes Treue?
Gott ist treu und stärkt und beschützt die Gläubigen vor dem Bösen. Paulus vertraut darauf, dass der Herr die Thessalonicher zum Gehorsam führen wird. (2. Thessalonicher 3,3-5)
Welche Anweisungen erteilt Paulus denen, die ein ungeordnetes Leben führen?
Paulus gebietet den Gläubigen, sich von denen fernzuhalten, die ein müßiges Leben führen. Sie sollen arbeiten und nicht auf die Unterstützung anderer angewiesen sein. (2. Thessalonicher 3,6-12)
Was lehrt Paulus über Beharrlichkeit im Guten?
Er ermahnt die Gläubigen, auch angesichts von Schwierigkeiten und Widerstand nicht den Mut zu verlieren, Gutes zu tun, denn Treue zu Gott wird belohnt. (2. Thessalonicher 3:13)
Wie schließt Paulus seinen zweiten Brief an die Thessalonicher ab?
Er wünscht allen den Frieden des Herrn, bekräftigt seinen persönlichen Gruß und ruft die Gnade Christi für die Kirche an. (2. Thessalonicher 3,16-18)