1. væ qui descendunt in Ægyptum ad auxilium in equis sperantes et habentes fiduciam super quadrigis quia multæ sunt et super equitibus quia prævalidi nimis et non sunt confisi super Sanctum Israël et Dominum non requisierunt
2. ipse autem sapiens adduxit malum et verba sua non abstulit et consurget contra domum pessimorum et contra auxilium operantium iniquitatem
3. Ægyptus homo et non deus et equi eorum caro et non spiritus et Dominus inclinabit manum suam et corruet auxiliator et cadet cui præstatur auxilium simulque omnes consumentur
4. quia hæc dicit Dominus ad me quomodo si rugiat leo et catulus leonis super prædam suam cum occurrerit ei multitudo pastorum a voce eorum non formidabit et a multitudine eorum non pavebit sic descendet Dominus exercituum ut prœlietur super montem Sion et super collem ejus
5. sicut aves volantes sic proteget Dominus exercituum Hierusalem protegens et liberans transiens et salvans
6. convertimini sicut in profundum recesseratis filii Israël
7. in die enim illa abiciet vir idola argenti sui et idola auri sui quæ fecerunt vobis manus vestræ in peccatum
8. et cadet Assur in gladio non viri et gladius non hominis vorabit eum et fugiet non a facie gladii et juvenes ejus vectigales erunt
9. et fortitudo ejus a terrore transibit et pavebunt fugientes principes ejus dixit Dominus cujus ignis est in Sion et caminus ejus in Hierusalem
Fußnoten:
31:1-3 - Der Prophet warnt davor, wie die ägyptische Armee auf die menschliche Macht zu vertrauen, anstatt Gottes Hilfe zu suchen. Nur der Herr hat die Macht zu retten (siehe auch Psalm 33:16-20 und Sprüche 21:31).
31:4-5 - Gott wird mit einem Löwen verglichen, der keine Feinde fürchtet, und mit einem Vogel, der sein Nest beschützt, was seine Stärke und Fürsorge für Jerusalem unterstreicht (siehe auch Psalm 91:4 und Jesaja 42:13).
31:6-7 - Es wird ein Aufruf zur Buße ergehen, in dem die Menschen aufgefordert werden, sich von den Götzen abzuwenden und zu Gott zurückzukehren. Dies unterstreicht das Thema der Ausschließlichkeit der Anbetung Gottes (siehe auch Deuteronomium 6:4-5 und 1. Johannes 5:21).
31:8-9 - Die Niederlage der Feinde Israels ohne menschliches Eingreifen unterstreicht Gottes Macht, seine Versprechen zu erfüllen und sein Volk zu beschützen (siehe auch Exodus 14:14 und Jesaja 37:36).
Verse im Zusammenhang mit Liber Isaiae, 31:
Jesaja, Kapitel 31 unterstreicht die Sinnlosigkeit menschlichen Vertrauens. Wie demonstriert Gott seine Überlegenheit? Dieser prägnante Text bekräftigt die Warnung vor Bündnissen mit Ägypten und stellt menschliche Schwäche der göttlichen Macht gegenüber. Das Kapitel verwendet die Metapher des Löwen, um Gottes erbitterten Schutz Jerusalems zu veranschaulichen. Jesaja 31 befasst sich mit Themen wie Götzendienst, Reue und Gottes übernatürlicher Verteidigung. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die die Wahrheiten dieses kraftvollen Kapitels verdeutlichen.
Psalmen 20:7: "Einige vertrauen auf Streitwagen und andere auf Pferde, aber wir vertrauen auf den Namen des Herrn, unseres Gottes." - Es spiegelt die Warnung vor dem Vertrauen in Ägypten und seine militärischen Ressourcen in Jesaja 31:1 wider.
Hebräer 12:29: "Für unser „Gott ist ein verzehrendes Feuer“." - Es bezieht sich auf die Beschreibung Gottes als verzehrendes Feuer in Jesaja 31:9.
1. Petrus 5:8: "Seien Sie nüchtern und wachsam. Dein Feind, der Teufel, schleicht umher wie ein brüllender Löwe und sucht nach jemandem, den er verschlingen kann." - Es steht im Gegensatz zum Bild Gottes als schützendem Löwen in Jesaja 31:4.
Johannes 10:11: "Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe." - Es spiegelt das Bild von Gott wider, der Jerusalem beschützt, wie Vögel ein Nest in Jesaja 31:5 beschützen.
Apostelgeschichte 3:19: "Bereut deshalb und wendet euch an Gott, damit eure Sünden getilgt werden." - Es spiegelt den Aufruf zur Umkehr und zur Abkehr von den Götzen in Jesaja 31:6-7 wider.
FAQ:
Was sagt Jesaja 31 über das Vertrauen in Gott?
Jesaja 31 lehrt, dass das Vertrauen auf menschliche Bündnisse, wie sie etwa mit Ägypten bestanden, sinnlos ist. Das Vertrauen auf Gott hingegen garantiert Schutz und Erlösung, denn er ist die einzige Macht, die Feinde besiegen kann. (Jesaja 31:1-3)
Warum verurteilt Gott in Jesaja 31 das Vertrauen in Ägypten?
Gott verurteilt das Vertrauen auf Ägypten, weil es keine Rettung bietet, und vergleicht es mit einem schwachen Pferd. Wahre Hilfe kommt nur von Gott, dem Herrscher über alle Völker. (Jesaja 31:3-5)
Wie verspricht Gott in Jesaja 31, Jerusalem zu beschützen?
Gott verspricht, Jerusalem vor einer Invasion zu schützen, indem er einen Engel schickt, der die Feinde in einer einzigen Nacht besiegen wird. Er bekräftigt, dass die Rettung vom Herrn kommt. (Jesaja 31:4-9)
Was bedeutet „Das Heil kommt vom Herrn“ in Jesaja 31?
Dieser Satz weist darauf hin, dass Israels Sieg nicht durch menschliche Kräfte, sondern direkt durch göttliches Eingreifen zustande kommen wird, was Gottes Macht und Treue gegenüber seinem Volk demonstriert. (Jesaja 31:5)
Wie offenbart Jesaja 31 Gottes Natur als Beschützer?
Jesaja 31 betont, dass Gott ein mächtiger Beschützer ist, der sein Volk mit übernatürlicher Kraft gegen Feinde verteidigt. Sein Schutz wird durch seine Souveränität und absolute Macht gewährleistet. (Jesaja 31,4-5)