1. Unto the end, corrupt not, a psalm of a canticle for Asaph.
2. We will praise thee, O God: we will praise, and we will call upon thy name. We will relate thy wondrous works:
3. when I shall take a time, I will judge justices.
4. The earth is melted, and all that dwell therein: I have established the pillars thereof.
5. I said to the wicked: Do not act wickedly: and to the sinners: Lift not up the horn.
6. Lift not up your horn on high: speak not iniquity against God.
7. For neither from the east, nor from the west, nor from the desert hills:
8. for God is the judge. One he putteth down, and another he lifteth up:
9. for in the hand of the Lord there is a cup of strong wine full of mixture. And he hath poured it out from this to that: but the dregs thereof are not emptied: all the sinners of the earth shall drink.
10. But I will declare for ever: I will sing to the God of Jacob.
11. And I will break all the horns of sinners: but the horns of the just shall be exalted.
Fußnoten:
74:1 - Der Psalmist ruft in einer Krise zu Gott und fragt sich, warum Gott so fern zu sein scheint. Diese Angst ist ein ehrlicher Ausdruck menschlichen Schmerzes angesichts von Leid und dem Gefühl der Verlassenheit (siehe auch Psalm 10,1 und Psalm 22,1).
74:2-3 - Die Erinnerung an das Volk Israel als Gottes Erbe unterstreicht die Bedeutung der besonderen Beziehung zwischen Gott und seinem Volk. Die Anrufung des Bundes ist ein Ruf nach göttlichem Eingreifen in Zeiten der Not (siehe auch Deuteronomium 7:6 und 1. Petrus 2:9).
74:12-14 - Der Psalmist erinnert an Gottes mächtige Werke, wie die Schöpfung und die Befreiung aus Ägypten. Diese Erinnerung ist eine Quelle der Hoffnung und erinnert uns daran, dass Gott inmitten des Chaos kraftvoll handeln kann (siehe auch Psalm 77:11-14 und Exodus 15:1-3).
74:15-17 - Der Psalmist bittet Gott, bei Naturkatastrophen und sozialen Katastrophen einzugreifen. Er erkennt an, dass Gott der Herr der Zeit und der Schöpfung ist und bittet um die Wiederherstellung und den Schutz seines Volkes (siehe auch Psalm 89,9 und Jeremia 14,22).
74:18-23 - Der Psalmist bittet Gott, sein Volk und seine Feinde nicht zu vergessen, und bekräftigt die Notwendigkeit von Gerechtigkeit. Diese letzte Bitte unterstreicht die Gewissheit, dass Gott diejenigen, die ihm treu sind, nicht im Stich lässt (siehe auch Psalm 9,12 und Römer 12,19).
Verse im Zusammenhang mit Psalms, 74:
Psalm 74 von Asaph ist eine Klage über die Zerstörung des Tempels. Wie reagiert Gottes Volk auf die nationale Verwüstung? Dieser schmerzliche Text stellt die offensichtliche Verlassenheit Gottes in Frage und erinnert an Gottes mächtige Taten in der Vergangenheit. Der Psalm behandelt Themen wie Gericht, Bundestreue und die Sehnsucht nach göttlichem Eingreifen. Psalm 74 bietet ein Beispiel für das Gebet in Zeiten nationaler Krisen. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die den Ruf nach Wiederherstellung dieses historischen Psalms widerspiegeln.
Klagelieder 2:7: "Der Herr verwarf seinen Altar, er verabscheute sein Heiligtum; Er übergab die Mauern seiner Paläste in die Hände des Feindes; Sie jubelten im Haus des Herrn wie an einem Festtag." - Diese Klage über die Zerstörung des Tempels stimmt mit der Klage in Psalm 74 überein.
Daniel 9:17: "Nun erhöre nun, unser Gott, das Gebet deines Dieners und seine Bitten und lasse dein Angesicht leuchten über deinem verlassenen Heiligtum, um des Herrn willen." - Dieses Gebet Daniels für das zerstörte Heiligtum spiegelt die Bitten von Psalm 74 wider.
Exodus 14:21: "Da streckte Mose seine Hand über das Meer aus, und der Herr ließ das Meer durch einen starken Ostwind, der die ganze Nacht über wehte, zurückweichen und verwandelte es in trockenes Land. und die Wasser wurden geteilt." - Dieser Bericht über Gottes Macht über die Natur spiegelt die Erinnerungen des Psalmisten in Psalm 74 an Gottes mächtige Taten wider.
Offenbarung 11:2: "Aber lasst den Vorhof außerhalb des Heiligtums und misst ihn nicht, denn er wurde den Heiden gegeben; und diese werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang zertreten." - Diese Prophezeiung über die Schändung des Tempels spiegelt die in Psalm 74 geäußerten Bedenken wider.
Jesaja 63:19: "Wir waren wie diejenigen, über die du nie geherrscht hast, und wie diejenigen, die nie bei deinem Namen genannt wurden." - Diese Klage aus Jesaja spiegelt das Gefühl der Verlassenheit wider, das in Psalm 74 zum Ausdruck kommt.
FAQ:
Was bittet der Psalmist in Psalm 74 von Gott?
Der Psalmist bittet Gott, sich an sein Volk zu erinnern, denn das Land wurde verwüstet und der Tempel von seinen Feinden zerstört. (Psalm 74:1-3)
Wie beschreibt der Psalmist die Zerstörung des Tempels?
Der Psalmist beschreibt die Zerstörung des Tempels als einen heftigen Angriff, bei dem die Feinde Gottes Heiligtum entweihten und niederbrannten. (Psalm 74:4-8)
Warum bittet der Psalmist um Gottes Eingreifen?
Er bittet Gott, sich zu erheben und sein Volk zu verteidigen, die Feinde zu bestrafen, die den Tempel zerstört haben, und Gerechtigkeit zu bringen. (Psalm 74:9-11)
Wie erinnert sich der Psalmist an Gottes vergangene Werke?
Der Psalmist erinnert daran, wie mächtig Gott in der Vergangenheit gehandelt hat, als er Israel befreite und seine Feinde vernichtete. (Psalm 74:12-17)
Was ruft der Psalmist am Ende des Psalms?
Der Psalmist fleht Gott an, sein Volk nicht zu vergessen, und bittet ihn, einzugreifen und das Land und den Tempel wiederherzustellen. (Psalm 74:18-23)