1. voca ergo si est qui tibi respondeat et ad aliquem sanctorum convertere
2. vere stultum interficit iracundia et parvulum occidit invidia
3. ego vidi stultum firma radice et maledixi pulchritudini ejus statim
4. longe fient filii ejus a salute et conterentur in porta et non erit qui eruat
5. cujus messem famelicus comedet et ipsum rapiet armatus et ebibent sitientes divitias ejus
6. nihil in terra sine causa fit et de humo non orietur dolor
7. homo ad laborem nascitur et avis ad volatum
8. quam ob rem ego deprecabor Dominum et ad Deum ponam eloquium meum
9. qui facit magna et inscrutabilia et mirabilia absque numero
10. qui dat pluviam super faciem terræ et inrigat aquis universa
11. qui ponit humiles in sublimi et mærentes erigit sospitate
12. qui dissipat cogitationes malignorum ne possint implere manus eorum quod cœperant
13. qui adprehendit sapientes in astutia eorum et consilium pravorum dissipat
14. per diem incurrent tenebras et quasi in nocte sic palpabunt in meridie
15. porro salvum faciet a gladio oris eorum et de manu violenti pauperem
16. et erit egeno spes iniquitas autem contrahet os suum
17. beatus homo qui corripitur a Domino increpationem ergo Domini ne reprobes
18. quia ipse vulnerat et medetur percutit et manus ejus sanabunt
19. in sex tribulationibus liberabit te et in septima non tanget te malum
20. in fame eruet te de morte et in bello de manu gladii
21. a flagello linguæ absconderis et non timebis calamitatem cum venerit
22. in vastitate et fame ridebis et bestiam terræ non formidabis
23. sed cum lapidibus regionum pactum tuum et bestiæ terræ pacificæ erunt tibi
24. et scies quod pacem habeat tabernaculum tuum et visitans speciem tuam non peccabis
25. scies quoque quoniam multiplex erit semen tuum et progenies tua quasi herba terræ
26. ingredieris in abundantia sepulchrum sicut infertur acervus in tempore suo
27. ecce hoc ut investigavimus ita est quod auditum mente pertracta
Fußnoten:
5:1-3 - Eliphas fordert Hiob auf, Gott zu suchen und die Zeichen seines Leidens zu beachten. Er betont, wie wichtig es sei, zu verstehen, dass Leiden eine Folge der Sünde sein kann, was eine verbreitete Auffassung von göttlicher Vergeltung widerspiegelt (siehe auch Psalm 37,1-2 und Sprüche 3,11-12).
5:4-5 - Eliphas behauptet, dass der von einer Frau geborene Mann zum Leiden bestimmt sei. Diese realistische Sicht der menschlichen Existenz dient als Warnung vor den unvermeidlichen Härten des Lebens und regt zum Nachdenken über die Zerbrechlichkeit der Existenz an (siehe auch Psalm 90:10 und Jakobus 4:14).
5:8-11 - Eliphas‘ Trost unterstreicht, dass die Suche nach Gott inmitten des Leidens die wahre Lösung ist. Er stellt Gott als denjenigen dar, der die Demütigen wiederherstellt und beschützt, und deutet an, dass die Abhängigkeit von Gott der Schlüssel zu wahrer Sicherheit ist (siehe auch Psalm 34,18 und 1. Petrus 5,6-7).
5:17-19 - Die Freude an göttlicher Disziplin wird betont; Leiden kann eine Form der Korrektur sein. Diese Perspektive, Disziplin als einen Akt der Liebe Gottes zu sehen, ist eine tröstliche Botschaft für diejenigen, die Not erleben (siehe auch Hebräer 12:5-6 und Sprüche 3:12).
5:21-24 - Gottes Versprechen, uns vor Gefahren zu schützen, offenbart die Sicherheit, die aus dem Glauben erwächst. Eliphas versichert uns, dass diejenigen, die auf Gott vertrauen, selbst inmitten von Bedrängnis Frieden und Hoffnung finden können (siehe auch Psalm 91,1-2 und Römer 8,28).
Verse im Zusammenhang mit Liber Iob, 5:
Hiob, Kapitel 5 setzt die Rede von Eliphas fort. Welchen Rat gibt er Hiob? Dieser Text erläutert Eliphas' Sicht der göttlichen Disziplin und der Wiederherstellung der Reumütigen. Das Kapitel befasst sich mit Themen wie Gottes Gerechtigkeit, der Notwendigkeit menschlicher Demut und der Verheißung zukünftiger Segnungen. Hiob 5 stellt eine vereinfachende Theologie dar, die in Frage gestellt wird. Denken Sie mit uns über fünf Bibelstellen nach, die die komplexen Themen dieses herausfordernden Kapitels ansprechen.
Psalmen 37:25: "Ich war einst jung und jetzt bin ich alt. Ich habe den Gerechten nie mittellos gesehen, noch habe ich seine Kinder um Brot betteln sehen." - Dieser Psalm spiegelt Eliphas‘ Sichtweise in Hiob 5 wider, wo er darauf hinweist, dass die Gerechten immer von Gott beschützt werden.
Sprüche 26:2: "Wie der Spatz, der im Kreis fliegt, und die Schwalbe, die schnell flattert, damit der Fluch ohne Grund nicht haften bleibt." - Dieses Sprichwort spiegelt Eliphas‘ Argumentation in Hiob 5 wider, dass Leiden nicht ohne Ursache kommt.
1. Korinther 3:19: "Denn die Weisheit dieser Welt ist in den Augen Gottes Torheit. Denn es steht geschrieben: „Er fängt die Weisen in ihrer List.“" - Paulus zitiert in diesem Vers Hiob 5:13 und zeigt damit, wie Eliphas‘ Worte später im Neuen Testament verwendet werden.
Hebräer 12:11: "Keine Disziplin scheint im Moment ein Grund zur Freude zu sein, sondern eher zur Traurigkeit. Später bringt es jedoch die Frucht der Gerechtigkeit und des Friedens für diejenigen hervor, die dadurch geschult wurden." - Dieser Vers spiegelt die von Eliphas in Hiob 5 dargelegte Idee wider, dass Leiden einen erzieherischen und nützlichen Zweck haben kann.
Jakobus 1:2-3: "Meine Brüder, betrachten Sie es als eine Quelle großer Freude, wenn Sie verschiedene Prüfungen durchmachen, denn Sie wissen, dass die Prüfung Ihres Glaubens Ausdauer hervorbringt." - Diese Passage spiegelt Eliphas‘ Argumentation in Hiob 5 wider, dass Prüfungen einen positiven Zweck haben können, wenn auch aus einer anderen Perspektive.
FAQ:
Was sagt Eliphas über Gottes Strafe und seine Gerechtigkeit?
Eliphas behauptet, dass Hiobs Leiden eine göttliche Strafe sei, dass Gott diejenigen diszipliniere, die er liebt, und dass Widrigkeiten eine Form der Disziplin für den Menschen seien. (Hiob 5:17-18)
Wie interpretiert Eliphas Leiden als Chance zur Wiederherstellung?
Er sieht das Leiden als eine Chance zur Läuterung und glaubt, dass Gott den Menschen nach der Besserung wieder segnen und ihm seinen Wohlstand zurückgeben wird. (Hiob 5:19-27)
Was sagt Eliphas über göttliche Weisheit?
Eliphas sagt, dass Gott ein tiefes und vollkommenes Verständnis hat, das nicht in Frage gestellt werden kann, und dass er weiß, wie er Gerechtigkeit walten lassen kann, selbst inmitten des Leidens. (Hiob 5:8-9)
Was offenbart Eliphas‘ Vision über die Beziehung zwischen Gott und dem rechtschaffenen Mann?
Eliphas glaubt, dass Gott die Gerechten stets beschützt und dass sie niemals ohne gerechten Grund leiden werden. Dies bekräftigt die Vorstellung, dass Tugend belohnt und Sünde bestraft wird. (Hiob 5:3-5)