1. intravit itaque rex et Aman ut biberent cum regina
2. dixitque ei rex etiam in secundo die postquam vino incaluerat quæ est petitio tua Hester ut detur tibi et quid vis fieri etiam si dimidiam regni mei partem petieris inpetrabis
3. ad quem illa respondit si inveni gratiam in oculis tuis o rex et si tibi placet dona mihi animam meam pro qua rogo et populum meum pro quo obsecro
4. traditi enim sumus ego et populus meus ut conteramur jugulemur et pereamus atque utinam in servos et famulas venderemur esset tolerabile malum et gemens tacerem nunc autem hostis noster est cujus crudelitas redundat in regem
5. respondensque rex Asuerus ait quis est iste et cujus potentiæ ut hæc audeat facere
6. dixit Hester hostis et inimicus noster pessimus iste est Aman quod ille audiens ilico obstipuit vultum regis ac reginæ ferre non sustinens
7. rex autem surrexit iratus et de loco convivii intravit in hortum arboribus consitum Aman quoque surrexit ut rogaret Hester reginam pro anima sua intellexit enim a rege sibi paratum malum
8. qui cum reversus esset de horto nemoribus consito et intrasset convivii locum repperit Aman super lectulum corruisse in quo jacebat Hester et ait etiam reginam vult opprimere me præsente in domo mea necdum verbum de ore regis exierat et statim operuerunt faciem ejus
9. dixitque Arbona unus de eunuchis qui stabant in ministerio regis en lignum quod paraverat Mardocheo qui locutus est pro rege stat in domo Aman habens altitudinis quinquaginta cubitos cui dixit rex adpendite eum in eo
10. suspensus est itaque Aman in patibulo quod paraverat Mardocheo et regis ira quievit
Fußnoten:
7:1-2 - Beim Bankett fragt der König Esther nach ihrem Anliegen. Dieser Moment der Aufmerksamkeit ist entscheidend und zeigt, dass die Bereitschaft zum Zuhören eine notwendige Führungsqualität ist. Esthers Fürsprache ist ein Beispiel für Mut und Strategie (siehe auch Jakobus 1,5 und Psalm 66,19-20).
7:3-4 - Esther offenbart ihre jüdische Identität und schmiedet Pläne gegen ihr Volk. Dies zeigt die Macht der Wahrheit und wie wichtig es ist, für diejenigen einzustehen, die sich nicht selbst verteidigen können. Es symbolisiert den Kampf gegen Unterdrückung (siehe auch Psalm 82:3-4 und Sprüche 31:8-9).
7:5-6 - Der König wird wütend und verlangt die Identifizierung des Täters. Esthers direkte Reaktion zeigt, wie wichtig es ist, dem Bösen entgegenzutreten. Diese mutige Tat ist ein Beweis dafür, dass Gerechtigkeit über Ungerechtigkeit siegen muss (siehe auch Epheser 5,11 und Jesaja 58,6).
7:7-10 - Hamans Verurteilung ist Ausdruck göttlicher Gerechtigkeit. Er wird an den Galgen gehängt, den er für Mordechai vorbereitet hatte. Dies veranschaulicht die Schicksalswende, die in der Bibel häufig vorkommt (siehe auch Galater 6:7 und Sprüche 26:27).
07:10 - Die Episode endet mit Hamans Untergang und unterstreicht, dass diejenigen, die gegen Gottes Volk intrigieren, die Konsequenzen tragen müssen. Diese Lektion der Vergeltung ist ein zentrales Thema der göttlichen Gerechtigkeit (siehe auch Psalm 9:15-16 und Offenbarung 20:10).
Verse im Zusammenhang mit Liber Esther, 7:
Esther Kapitel 7 enthüllt den Höhepunkt der Erzählung. Wie enthüllt Esther Hamans bösen Plan? Der Text beschreibt das zweite Bankett, Esthers mutige Bitte und Hamans Verurteilung. In diesem dramatischen Kapitel geht es um Themen wie Mut, Gerechtigkeit und den Untergang der Stolzen. Esther 7 zeigt, wie Gott den Mut eines Einzelnen nutzen kann, um viele zu retten. Entdecken Sie mit uns fünf Bibelstellen, die die Höhepunktthemen dieses intensiven Kapitels verdeutlichen.
Sprüche 26:27: "Wer eine Grube gräbt, wird hineinfallen; Wenn jemand einen Stein wirft, kommt er auf ihn zurück." - Dieses Sprichwort spiegelt das Schicksal Hamans in Esther 7 wider, der durch die von ihm selbst gestellte Falle verurteilt wird.
Psalmen 7:15-16: "Wer ein Loch gräbt und es vertieft, wird in die Falle tappen, die er gemacht hat. Die Probleme, die er verursacht, wenden sich gegen ihn; Auf seinen Kopf fällt seine Gewalt." - Diese Verse erinnern an Hamans Sturz in Esther 7, wo er Opfer seiner eigenen Verschwörung wird.
Galater 6:7: "Lassen Sie sich nicht täuschen: Gott lässt sich nicht verspotten. Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten." - Dieses spirituelle Prinzip gilt für Haman in Esther 7, der die Konsequenzen seiner bösen Taten erntet.
Sprüche 11:8: "Der Gerechte wird von der Angst befreit und sie trifft die Bösen." - Dieses Sprichwort spiegelt die Befreiung Esthers und der Juden in Esther 7 wider, während Haman in Not gerät.
Psalmen 37:35-36: "Ich sah einen bösen und grausamen Mann, der wie ein Laubbaum in fruchtbarem Boden blühte, aber bald verschwand er; Obwohl ich nach ihm suchte, konnte ich ihn nicht finden." - Diese Verse beschreiben den plötzlichen Fall der Bösen, ähnlich dem Fall Hamans in Esther 7.
FAQ:
Was offenbarte Esther dem König während des Banketts?
Esther offenbarte dem König, dass sie Jüdin sei und ihr Volk durch Hamans Plan in Gefahr sei. Sie bat den König, ihr Leben und das der Juden zu retten. (Esther 7:3-6)
Wie reagierte Haman, als man herausfand, dass er der Feind des jüdischen Volkes war?
Haman hatte große Angst davor, entlarvt zu werden, und bevor er um Vergebung bitten konnte, wurde er zum Tode verurteilt und an den Galgen gehängt, den er für Mordechai vorbereitet hatte. (Esther 7:7-10)
Was tat der König, nachdem Esther Hamans Verschwörung aufgedeckt hatte?
Der König befahl, Haman an dem Galgen zu hängen, den er für Mordechai errichtet hatte, und gab Hamans Besitz Esther. (Esther 7:10)
Was geschah mit Hamans Position nach seinem Tod?
Nach Hamans Tod verlieh der König Mordechai die Position eines Wesirs und verlieh ihm damit eine hohe Ehrenstellung im Königreich. (Esther 8:1-2)