Mosaico decorativo

1. Ao mestre de canto. “Não destruas”. Salmo de Asaf. Cântico.*

1. [Ein Weisheitslied Asafs.] Warum, Gott, hast du uns für immer verstoßen? / Warum ist dein Zorn gegen die Herde deiner Weide entbrannt?

2. Nós vos louvamos, Senhor, nós vos louvamos; glorificamos vosso nome e anunciamos vossas maravilhas.

2. Denk an deine Gemeinde, die du vorzeiten erworben, / als Stamm dir zu Eigen erkauft, / an den Berg Zion, den du zur Wohnung erwählt hast.

3. “No tempo que fixei, julgarei o justo juízo.

3. Erheb deine Schritte zu den uralten Trümmern! / Der Feind hat im Heiligtum alles verwüstet.

4. Vacile, embora, a terra com todos os seus habitantes, fui eu quem deu firmeza às suas colunas.

4. Deine Widersacher lärmten an deiner heiligen Stätte, / stellten ihre Banner auf als Zeichen des Sieges.

5. Digo aos arrogantes: Não sejais insolentes; aos ímpios: Não levanteis vossa fronte,

5. Wie einer die Axt schwingt im Dickicht des Waldes, /

6. não ergais contra o Altíssimo a vossa cabeça, deixai de falar a Deus com tanta insolência.

6. so zerschlugen sie all das Schnitzwerk mit Beil und Hammer.

7. Não é do oriente, nem do ocidente, nem do deserto, nem das montanhas que vem a salvação.

7. Sie legten an dein Heiligtum Feuer, / entweihten die Wohnung deines Namens bis auf den Grund.

8. Mas Deus é o juiz; a um ele abate, a outro exalta.

8. Sie sagten in ihrem Herzen: «Wir zerstören alles.» / Und sie verbrannten alle Gottesstätten ringsum im Land.

9. Há na mão do Senhor uma taça de vinho espumante e aromático. Dela dá de beber e até as fezes hão de esgotá-la; hão de sorvê-la os ímpios todos da terra.”*

9. Zeichen für uns sehen wir nicht, / es ist kein Prophet mehr da, / niemand von uns weiß, wie lange noch.

10. Eu, porém, exultarei para sempre, salmodiarei o Deus de Jacó.

10. Wie lange, Gott, darf der Bedränger noch schmähen, / darf der Feind ewig deinen Namen lästern?

11. Abaterei todas as potências dos ímpios, enquanto o poder dos justos será exaltado.

11. Warum ziehst du die Hand von uns ab, / hältst deine Rechte im Gewand verborgen?

12.

12. Doch Gott ist mein König von alters her, / Taten des Heils vollbringt er auf Erden.

13.

13. Mit deiner Macht hast du das Meer zerspalten, / die Häupter der Drachen über den Wassern zerschmettert.

14.

14. Du hast die Köpfe des Levíatan zermalmt, / ihn zum Fraß gegeben den Ungeheuern der See.

15.

15. Hervorbrechen ließest du Quellen und Bäche, / austrocknen Ströme, die sonst nie versiegen.

16.

16. Dein ist der Tag, dein auch die Nacht, / hingestellt hast du Sonne und Mond.

17.

17. Du hast die Grenzen der Erde festgesetzt, / hast Sommer und Winter geschaffen.

18.

18. Denk daran: Der Feind schmäht den Herrn, / ein Volk ohne Einsicht lästert deinen Namen.

19.

19. Gib dem Raubtier das Leben deiner Taube nicht preis; / das Leben deiner Armen vergiss nicht für immer!

20.

20. Blick hin auf deinen Bund! / Denn voll von Schlupfwinkeln der Gewalt ist unser Land.

21.

21. Lass den Bedrückten nicht beschämt von dir weggehn! / Arme und Gebeugte sollen deinen Namen rühmen.

22.

22. Erheb dich, Gott, und führe deine Sache! / Bedenke, wie die Toren dich täglich schmähen.

23.

23. Vergiss nicht das Geschrei deiner Gegner, / das Toben deiner Widersacher, das ständig emporsteigt.


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