1. [Ein Wallfahrtslied.] O Herr, denk an David, / denk an all seine Mühen,

2. wie er dem Herrn geschworen, / dem starken Gott Jakobs gelobt hat:

3. «Nicht will ich mein Zelt betreten / noch mich zur Ruhe betten,

4. nicht Schlaf den Augen gönnen / noch Schlummer den Lidern,

5. bis ich eine Stätte finde für den Herrn, / eine Wohnung für den starken Gott Jakobs.»

6. Wir hörten von seiner Lade in Efrata, / fanden sie im Gefilde von Jíar.

7. Lasst uns hingehen zu seiner Wohnung / und niederfallen vor dem Schemel seiner Füße!

8. Erheb dich, Herr, komm an den Ort deiner Ruhe, / du und deine machtvolle Lade!

9. Deine Priester sollen sich bekleiden mit Gerechtigkeit / und deine Frommen sollen jubeln.

10. Weil David dein Knecht ist, / weise deinen Gesalbten nicht ab!

11. Der Herr hat David geschworen, / einen Eid, den er niemals brechen wird: «Einen Spross aus deinem Geschlecht / will ich setzen auf deinen Thron.

12. Wenn deine Söhne meinen Bund bewahren, / mein Zeugnis, das ich sie lehre, dann sollen auch ihre Söhne / auf deinem Thron sitzen für immer.»

13. Denn der Herr hat den Zion erwählt, / ihn zu seinem Wohnsitz erkoren:

14. «Das ist für immer der Ort meiner Ruhe; / hier will ich wohnen, ich hab ihn erkoren.

15. Zions Nahrung will ich reichlich segnen, / mit Brot seine Armen sättigen.

16. Seine Priester will ich bekleiden mit Heil, / seine Frommen sollen jauchzen und jubeln.

17. Dort lasse ich Davids Macht erstarken / und stelle für meinen Gesalbten ein Licht auf.

18. Ich bedecke seine Feinde mit Schande; / doch auf ihm erglänzt seine Krone.»



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“O temor e a confiança devem dar as mãos e proceder como irmãos. Se nos damos conta de que temos muito temor devemos recorrer à confiança. Se confiamos excessivamente devemos ter um pouco de temor”. São Padre Pio de Pietrelcina

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