1. Unto the end. A Psalm of David.
2. I trust in the Lord. How can you say to my soul, “Sojourn to the mountain, like a sparrow.”
3. For behold, the sinners have bent their bow. They have prepared their arrows in the quiver, so as to shoot arrows in the dark at the upright of heart.
4. For they have destroyed the things that you have completed. But what has the just one done?
5. The Lord is in his holy temple. The Lord’s throne is in heaven. His eyes look upon the poor. His eyelids question the sons of men.
6. The Lord questions the just and the impious. Yet he who loves iniquity, hates his own soul.
7. He will rain down snares upon sinners. Fire and brimstone and windstorms will be the portion of their cup.
8. For the Lord is just, and he has chosen justice. His countenance has beheld equity.
Fußnoten:
10:1 - Der Psalmist ruft inmitten von Leid und Ungerechtigkeit zu Gott. Das Gefühl, von Gott verlassen zu sein, ist eine häufige Erfahrung im Glaubensleben und zeigt, dass Klagen Teil des Gebets sind (siehe auch Psalm 22,1 und Matthäus 27,46).
10:2-4 - Die Beschreibung der Verfolgung der Gerechten durch die Bösen verdeutlicht die Realität von Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Der Stolz und die Arroganz der Bösen werden der Demut der Gerechten gegenübergestellt und spiegeln den Kampf zwischen Gut und Böse wider (siehe auch Psalm 37:12-14 und Römer 12:19).
10:5-7 - Die Merkmale der Bösen werden dargestellt: Unehrlichkeit, Bosheit und Gottesverachtung. Dies macht die Gläubigen auf die betrügerischen Taktiken des Bösen aufmerksam und weist sie auf die Notwendigkeit der Wachsamkeit hin (siehe auch Epheser 6,11-12 und 1. Petrus 5,8).
10:8-10 - Der Psalmist beobachtet die Ungerechtigkeit der Unterdrücker, die die Schwachen ausbeuten. Mitgefühl für die Unterdrückten sollte ein Kennzeichen der Nachfolger Christi sein (siehe auch Sprüche 31:8-9 und Matthäus 25:40).
10:16-18 - Die Bestätigung, dass Gott für immer König ist, gibt Hoffnung und Ermutigung. Der Psalmist ruft zu Gottes Eingreifen auf, um Gerechtigkeit zu schaffen und Ordnung wiederherzustellen, und stärkt so den Glauben an die göttliche Gerechtigkeit (siehe auch Psalm 72:12-14 und Offenbarung 21:4).
Verse im Zusammenhang mit Psalms, 10:
Psalm 10, möglicherweise eine Fortsetzung von Psalm 9, stellt den scheinbaren Wohlstand der Bösen in Frage. Warum scheint Gott in Zeiten der Unterdrückung distanziert zu sein? Diese Klage beschreibt anschaulich die Arroganz und Grausamkeit der Bösen. Der Text befasst sich mit Themen wie der göttlichen Gerechtigkeit, dem Schrei der Unterdrückten und der endgültigen Souveränität Gottes. Der Psalmist schließt mit einer Bekräftigung des Vertrauens auf das göttliche Urteil. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die den Ruf nach Gerechtigkeit in diesem provokanten Psalm widerspiegeln.
Habakuk 1:13: "Deine Augen sind so rein, dass du es nicht ertragen kannst, das Böse zu sehen. Du kannst das Böse nicht ertragen. Warum duldest du dann die Bösen? Warum schweigst du, während die Bösen diejenigen verschlingen, die gerechter sind als sie?" - Diese Frage aus Habakuk spiegelt die Frage des Psalmisten in Psalm 10 über Gottes offensichtliche Untätigkeit angesichts des Bösen wider.
Jakobus 5:4: "Sehen Sie, die Löhne der Arbeiter, die Ihre Felder gemäht haben und die Sie durch Betrug einbehalten haben, schreien gegen Sie. Die Klage der Schnitter erreichte die Ohren des Herrn der Heerscharen." - Dieser Vers spiegelt die Besorgnis von Psalm 10 über die Unterdrückung der Armen wider.
1. Petrus 5:5: "Auf die gleiche Weise, junge Leute, unterwirft euch euren Älteren. Seid demütig zueinander, denn „Gott widersteht den Stolzen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“" - Diese Passage spiegelt das Thema von Psalm 10 wider, in dem es darum geht, dass Gott sich den Stolzen widersetzt.
Lukas 18:7-8: "Und wird Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht Gerechtigkeit gewähren? Wirst du sie weiterhin warten lassen? Ich sage euch: Er wird ihnen Gerechtigkeit verschaffen, und zwar schnell. Wird der Menschensohn jedoch, wenn er kommt, Glauben auf Erden finden?" - Die Worte Jesu spiegeln den Ruf nach göttlicher Gerechtigkeit wider, der in Psalm 10 enthalten ist.
Römer 3:14: "Sein Mund ist voller Flüche und Bitterkeit." - Paulus zitiert einen Teil von Psalm 10,7, um die sündige Natur des Menschen zu beschreiben.
FAQ:
Warum fragt David in Psalm 10: „Warum bist du fern, Herr?“?
Er bringt seine Angst über den scheinbaren Wohlstand der Bösen zum Ausdruck und ruft nach Gerechtigkeit statt Unterdrückung. (Psalm 10:1-2)
Wie beschreibt Psalm 10 das Verhalten der Bösen?
Die Bösen sind arrogant, beuten die Bedürftigen aus und leugnen die Existenz Gottes, weil sie glauben, dass sie nicht gerichtet werden. (Psalm 10:3-6)
Was lehrt Psalm 10 über den Charakter Gottes?
Gott sieht alles Unrecht und handelt zur rechten Zeit, indem er den Waisen und Bedrängten beisteht. (Psalm 10:14-18)
Wie reagiert Gott auf den Schrei der Unterdrückten in Psalm 10?
Gott hört den Hilferuf der Bedürftigen und greift gegen die Bösen ein, um sicherzustellen, dass Gerechtigkeit geschieht. (Psalm 10:17-18)
Wie stärkt Psalm 10 den Glauben der Gläubigen?
Trotz aller Schwierigkeiten lehrt der Psalm, dass Gott für immer König ist und die Seinen niemals im Stich lässt. (Psalm 10:16)