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So erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Sie nahmen die dreißig Silberstücke - das ist der Preis, den er den Israeliten wert war - (Das Evangelium nach Matthäus 27, 9)
Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den das Volk verlangte. (Das Evangelium nach Matthäus 27, 15)
Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war: Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Jesus Barabbas oder Jesus, den man den Christus nennt? (Das Evangelium nach Matthäus 27, 17)
Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten! Ich habe heute seinetwegen im Traum viel gelitten. (Das Evangelium nach Matthäus 27, 19)
Inzwischen überredeten die Hohepriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen. (Das Evangelium nach Matthäus 27, 20)
Der Statthalter fragte sie: Wen von beiden soll ich freilassen? Sie riefen: Barabbas! (Das Evangelium nach Matthäus 27, 21)
Pilatus sagte zu ihnen: Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Christus nennt? Da antworteten sie alle: Ans Kreuz mit ihm! (Das Evangelium nach Matthäus 27, 22)
Er erwiderte: Was für ein Verbrechen hat er denn begangen? Sie aber schrien noch lauter: Ans Kreuz mit ihm! (Das Evangelium nach Matthäus 27, 23)
Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache! (Das Evangelium nach Matthäus 27, 24)
Da rief das ganze Volk: Sein Blut - über uns und unsere Kinder! (Das Evangelium nach Matthäus 27, 25)
Darauf ließ er Barabbas frei, Jesus aber ließ er geißeln und lieferte ihn aus zur Kreuzigung. (Das Evangelium nach Matthäus 27, 26)
Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Sei gegrüßt, König der Juden! (Das Evangelium nach Matthäus 27, 29)