1. [Ein Psalm Asafs.] Der Gott der Götter, der Herr, spricht, / er ruft der Erde zu / vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang.

2. Vom Zion her, der Krone der Schönheit, / geht Gott strahlend auf.

3. Unser Gott kommt und schweigt nicht; / Feuer frisst vor ihm her; um ihn stürmt es gewaltig.

4. Dem Himmel droben und der Erde ruft er zu, / er werde sein Volk nun richten:

5. «Versammelt mir all meine Frommen, / die den Bund mit mir schlossen beim Opfer.»

6. Die Himmel sollen seine Gerechtigkeit künden; / Gott selbst wird Richter sein. [Sela]

7. «Höre, mein Volk, ich rede. / Israel, ich klage dich an, / ich, der ich dein Gott bin.

8. Nicht wegen deiner Opfer rüg ich dich, / deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.

9. Doch nehme ich von dir Stiere nicht an / noch Böcke aus deinen Hürden.

10. Denn mir gehört alles Getier des Waldes, / das Wild auf den Bergen zu Tausenden.

11. Ich kenne alle Vögel des Himmels, / was sich regt auf dem Feld, ist mein Eigen.

12. Hätte ich Hunger, ich brauchte es dir nicht zu sagen, / denn mein ist die Welt und was sie erfüllt.

13. Soll ich denn das Fleisch von Stieren essen / und das Blut von Böcken trinken?

14. Bring Gott als Opfer dein Lob / und erfülle dem Höchsten deine Gelübde!

15. Rufe mich an am Tag der Not; / dann rette ich dich und du wirst mich ehren.»

16. Zum Frevler aber spricht Gott: / «Was zählst du meine Gebote auf / und nimmst meinen Bund in deinen Mund?

17. Dabei ist Zucht dir verhasst, / meine Worte wirfst du hinter dich.

18. Siehst du einen Dieb, so läufst du mit, / du machst dich mit Ehebrechern gemein.

19. Dein Mund redet böse Worte / und deine Zunge stiftet Betrug an.

20. Von deinem Bruder redest du schändlich, / auf den Sohn deiner Mutter häufst du Verleumdung.

21. Das hast du getan und ich soll schweigen? / Meinst du, ich bin wie du? / Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.

22. Begreift es doch, ihr, die ihr Gott vergesst! / Sonst zerreiße ich euch und niemand kann euch retten.

23. Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich; / wer rechtschaffen lebt, dem zeig ich mein Heil.»



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“Não queremos aceitar o fato de que o sofrimento é necessário para nossa alma e de que a cruz deve ser o nosso pão cotidiano. Assim como o corpo precisa ser nutrido, também a alma precisa da cruz, dia a dia, para purificá-la e desapegá-la das coisas terrenas. Não queremos entender que Deus não quer e não pode salvar-nos nem santificar-nos sem a cruz. Quanto mais Ele chama uma alma a Si, mais a santifica por meio da cruz.” São Padre Pio de Pietrelcina

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