1. [Für den Chormeister. Nach der Weise «Zerstöre nicht!». Ein Psalm Asafs. Ein Lied.]
2. Wir preisen dich, Gott, wir preisen dich; / dein Name ist denen nahe, die deine Wunder erzählen.
3. «Ja, zu der Zeit, die ich selbst bestimme, / halte ich Gericht nach meinem Recht.
4. Die Erde mit allen, die auf ihr wohnen, mag wanken; / doch ich selbst habe ihre Säulen auf festen Grund gestellt.» [Sela]
5. Ich sage zu den Stolzen: Seid nicht so vermessen!, / und zu den Frevlern: Brüstet euch nicht mit eurer Macht!
6. Brüstet euch nicht stolz mit eurer Macht, / redet nicht so überheblich daher!
7. Denn weder vom Osten noch vom Westen / noch aus der Wüste kommt die Erhöhung.
8. Nein, der Richter ist Gott; / den einen erniedrigt er, den andern erhöht er.
9. Ja, in der Hand des Herrn ist ein Becher, / herben, gärenden Wein reicht er dar; ihn müssen alle Frevler der Erde trinken, / müssen ihn samt der Hefe schlürfen.
10. Ich aber werde jubeln für immer; / dem Gott Jakobs will ich singen und spielen.
11. «Ich schlage die ganze Macht der Frevler nieder; / doch das Haupt des Gerechten wird hoch erhoben.»
Note a piè di pagina:
75:1 - Der Psalmist dankt Gott für seine Gerechtigkeit und Macht. Diese Dankbarkeit ist eine Anerkennung der göttlichen Souveränität in der Geschichte und ein zentrales Thema der Anbetung (siehe auch Psalm 100,4 und 1. Thessalonicher 5,18).
75:2-3 - Die Aussage, dass Gott die Völker richten wird, unterstreicht die Gewissheit des göttlichen Gerichts und die Bedeutung der Gerechtigkeit. Die Vision des Psalmisten bekräftigt den Glauben, dass Gott Ungerechtigkeit nicht ignoriert (siehe auch Psalm 9:7-8 und Offenbarung 20:11-12).
75:4-5 - Die Warnung an die Arroganten, Demut zu üben, ist eine Erinnerung an die menschliche Schwäche. Diese Warnung gilt allen, die sich der Autorität und Gerechtigkeit Gottes widersetzen (siehe auch Sprüche 16:18 und Jakobus 4:6).
75:6-7 - Der Psalmist betont, dass die Erhöhung nicht aus dem Osten oder Westen kommt, sondern von Gott. Diese Aussage bekräftigt Gottes Souveränität über alle Nationen und Mächte (siehe auch Daniel 2:21 und Römer 13:1).
75:8-10 - Die Beschreibung des Kelches des Zorns Gottes symbolisiert das Gericht über die Bösen. Das Versprechen, dass sich die Gerechten freuen werden, ist eine Hoffnung auf Rechtfertigung und endgültige Belohnung (siehe auch Psalm 16:5-6 und Offenbarung 21:7).
Versi relativi a Die Psalmen, 75:
Psalm 75, der Asaph zugeschrieben wird, ist ein Lobgesang der Dankbarkeit und der Warnung. Wie übt Gott sein Urteil über die Erde aus? Dieser kraftvolle Text bekräftigt Gottes Souveränität als gerechter Richter, warnt die Arroganten und ermutigt die Gerechten. Der Psalm befasst sich mit Themen wie göttlichem Gericht, Demut und der Gewissheit des endgültigen Triumphs Gottes. Psalm 75 bietet eine ausgewogene Perspektive auf die göttliche Gerechtigkeit. Denken Sie mit uns über fünf Bibelstellen nach, die das Thema des gerechten Gerichts in diesem lehrreichen Psalm vertiefen.
1. Samuel 2:7-8: "Der Herr verarmt und bereichert; es schlachtet und erhöht. Er erweckt die Armen aus dem Staub und erhebt die Bedürftigen aus dem Misthaufen, um sie bei den Fürsten sitzen zu lassen und ihnen den Thron der Herrlichkeit zu übertragen; Denn die Säulen der Erde gehören dem HERRN, und auf sie hat er die Welt gestellt." - Diese Erklärung der Macht Gottes zur Erhöhung und Demütigung spiegelt die Themen von Psalm 75 wider.
Daniel 2:21: "Er verändert die Zeiten und Jahreszeiten; setzt Könige ab und setzt Könige ein; Er gibt den Weisen Weisheit und den Verständigen Wissen." - Dieser Vers spiegelt die Aussage von Psalm 75 über das göttliche Gericht und Gottes Kontrolle über die menschlichen Angelegenheiten wider.
Lukas 1:52: "Er entließ die Mächtigen von ihren Thronen und erhob die Demütigen." - Dieser Auszug aus Marias Magnificat spiegelt das Thema von Psalm 75 wider, in dem es um Gott als den gerechten Richter geht, der die Stolzen demütigt und die Demütigen erhöht.
Offenbarung 14:10: "Er wird auch den Wein des Zorns Gottes trinken, der ohne Mischung aus dem Kelch seines Zorns zubereitet wird, und wird mit Feuer und Schwefel gequält werden, vor den heiligen Engeln und in der Gegenwart des Lammes." - Dieses Bild des göttlichen Gerichts erinnert an die Metapher des Gerichtsbechers, die in Psalm 75 erwähnt wird.
Sprüche 8:15-16: "Durch mich regieren Könige, und Fürsten entscheiden über Gerechtigkeit. Durch mich regieren die Fürsten, die Adligen und alle Richter der Erde." - Diese Erklärung der göttlichen Weisheit, die durch irdische Führer herrscht, spiegelt das Thema von Psalm 75 wider, nämlich die Souveränität Gottes in menschlichen Angelegenheiten.
FAQ:
Was sagt der Psalmist in Psalm 75 über Gottes Souveränität?
Der Psalmist bekräftigt, dass Gott der souveräne Richter ist, der erhöht und erniedrigt, wen er will, und der das Schicksal der Gerechten und der Bösen bestimmt. (Psalm 75:6-7)
Was sagt der Psalmist über die Bösen?
Der Psalmist warnt die Gottlosen davor, sich zu erheben, denn Gottes Gericht wird sie zu Fall bringen und Gerechtigkeit schaffen. (Psalm 75:4-5, 10)
Wie beschreibt der Psalmist Gottes Gericht?
Der Psalmist beschreibt Gottes Gericht als unvermeidlich, in dem er den Kelch des Zorns wegnimmt und ihn den Bösen gibt, um sie zu bestrafen. (Psalm 75:8)
Was sagt der Psalmist über die Erhöhung der Gerechten?
Der Psalmist verkündet, dass die Gerechten von Gott erhöht werden und dass er selbst auf Erden Gerechtigkeit schaffen wird. (Psalm 75:7-10)
Wie beendet der Psalmist den Psalm?
Der Psalmist schließt den Psalm mit Vertrauen in Gottes Gerechtigkeit und verkündet, dass er Gerechtigkeit bringen wird und dass die Gerechten sich freuen werden. (Psalm 75:9-10)