1. Nicht uns, o Herr, bring zu Ehren, / nicht uns, sondern deinen Namen, / in deiner Huld und Treue!
2. Warum sollen die Völker sagen: / «Wo ist denn ihr Gott?»
3. Unser Gott ist im Himmel; / alles, was ihm gefällt, das vollbringt er.
4. Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold, / ein Machwerk von Menschenhand.
5. Sie haben einen Mund und reden nicht, / Augen und sehen nicht;
6. sie haben Ohren und hören nicht, / eine Nase und riechen nicht;
7. mit ihren Händen können sie nicht greifen, / mit den Füßen nicht gehen, / sie bringen keinen Laut hervor aus ihrer Kehle.
8. Die sie gemacht haben, sollen ihrem Machwerk gleichen, / alle, die den Götzen vertrauen.
9. Israel, vertrau auf den Herrn! / Er ist für euch Helfer und Schild.
10. Haus Aaron, vertrau auf den Herrn! / Er ist für euch Helfer und Schild.
11. Alle, die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf den Herrn! / Er ist für euch Helfer und Schild.
12. Der Herr denkt an uns, er wird uns segnen, / er wird das Haus Israel segnen, / er wird das Haus Aaron segnen.
13. Der Herr wird alle segnen, die ihn fürchten, / segnen Kleine und Große.
14. Es mehre euch der Herr, / euch und eure Kinder.
15. Seid gesegnet vom Herrn, / der Himmel und Erde gemacht hat.
16. Der Himmel ist der Himmel des Herrn, / die Erde aber gab er den Menschen.
17. Tote können den Herrn nicht mehr loben, / keiner, der ins Schweigen hinabfuhr.
18. Wir aber preisen den Herrn / von nun an bis in Ewigkeit. / Halleluja!
Alaviitteet:
115:1 - Der Psalm beginnt mit der Erklärung, dass die Ehre Gott gebührt, nicht den Menschen. Der Psalmist erkennt an, dass alles zum Lob und zur Ehre des Namens Gottes dient, nicht zur Erhöhung der Menschen (siehe auch Jesaja 42:8 und 1. Korinther 10:31).
115:2-3 - Der Psalmist antwortet auf den Spott der Völker, die fragen: „Wo ist euer Gott?“, indem er bekräftigt, dass der Herr im Himmel ist und tut, was ihm gefällt. Dies unterstreicht Gottes absolute Souveränität über alle Dinge (siehe auch Psalm 135,6 und Daniel 4,35).
115:4-8 - Der Psalm stellt die Machtlosigkeit der von Menschenhand geschaffenen Götzen der Macht und dem Leben des Gottes Israels gegenüber. Götzen sind wertlos, und wer auf sie vertraut, wird wie sie: leblos und machtlos (siehe auch Jesaja 44,9-20 und 1. Korinther 8,4-6).
115:9-11 - Der Psalmist ruft Israel dazu auf, auf den Herrn als seine Hilfe und seinen Schutz zu vertrauen. Dieses Vertrauen ist ein Akt des Glaubens an einen lebendigen Gott, der im Leben seines Volkes gegenwärtig und aktiv ist (siehe auch Psalm 28,7 und Sprüche 3,5-6).
115:12-13 - Gott gedenkt seines Volkes und segnet alle, die den Herrn fürchten, ob klein oder groß. Gottes Segen ist allen verheißen, die ihm vertrauen und ihn ehren, ohne Unterschied (siehe auch Psalm 103,17-18 und Lukas 1,50).
Aiheeseen liittyvät säkeet Die Psalmen, 115:
Psalm 115 stellt den lebendigen Gott leblosen Götzen gegenüber. Warum ausschließlich auf den Herrn vertrauen? Dieser umstrittene Psalm bekräftigt die Überlegenheit des Gottes Israels über die Götzen der Nationen. Der Text betont Gottes Unsichtbarkeit, Macht und Treue und ermutigt zum Vertrauen in ihn. Psalm 115 fördert den Monotheismus und die ausschließliche Anbetung des Herrn. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die die Themen des wahren Glaubens und des Götzendienstes, die in diesem herausfordernden Psalm angesprochen werden, vertiefen.
Jesaja 42:8: "Ich bin der Herr; das ist mein Name! Ich werde meinen Ruhm keinem anderen geben und meinen Ruhm nicht Bildern." - Dieser Vers greift das Thema von Psalm 115:1 auf, in dem es darum geht, Gott allein die Ehre zu geben.
Jeremia 10:3-5: "Denn die Bräuche des Volkes sind leer: Sie fällen im Wald einen Baum, und ein Handwerker bearbeitet ihn mit seinem Meißel. Sie schmücken es mit Silber und Gold und befestigen es mit Hammer und Nägeln, damit es nicht herunterfällt. Wie eine Vogelscheuche in einem Gurkenfeld können deine Idole nicht sprechen; Sie müssen getragen werden, weil sie nicht laufen können. Fürchtet euch nicht vor ihnen, denn sie können keinen Schaden anrichten und sind nicht in der Lage, etwas Gutes zu tun." - In dieser Passage wird die Sinnlosigkeit von Götzen näher erläutert, ein zentrales Thema von Psalm 115:4-8.
Apostelgeschichte 14:15: "Meine Herren, warum tun Sie das? Wir sind auch Menschen wie Sie. Wir überbringen Ihnen die gute Nachricht und sagen Ihnen, dass Sie sich von diesen eitlen Dingen abwenden und sich dem lebendigen Gott zuwenden sollen, der den Himmel, die Erde, das Meer und alles darin geschaffen hat." - Paulus und Barnabas wiederholen die Gefühle von Psalm 115, als sie in Lystra mit dem Götzendienst konfrontiert werden.
Deuteronomium 4:28: "Dort werden Sie Götter anbeten, die von Menschenhand aus Holz und Stein geschaffen wurden und nicht sehen, hören, essen oder riechen können." - Moses warnt vor Götzendienst in ähnlicher Weise wie Psalm 115:4-7.
1. Petrus 1:18-19: "Denn Sie wissen, dass Sie nicht durch vergängliche Dinge wie Silber oder Gold von Ihrem leeren Lebensstil erlöst wurden, der Ihnen von Ihren Vorfahren überliefert wurde, sondern durch das kostbare Blut Christi, wie eines Lammes ohne Makel und Makel." - Petrus stellt die Erlösung in Christus der Sinnlosigkeit der Götzen gegenüber und greift dabei Themen aus Psalm 115 auf.
FAQ:
Was sagt Psalm 115 über die Herrlichkeit Gottes?
Psalm 115 betont, dass Gott allein die Ehre gebührt und dass nur er der Anbetung würdig ist, im Gegensatz zu Götzen, die nutzlos und machtlos sind. (Psalm 115:1-8)
Wie werden Götzen in Psalm 115 beschrieben?
In Psalm 115 werden Götzen als von Menschenhand geschaffene Götter beschrieben, die weder Macht noch Augen und Ohren haben. Sie können denen, die sie anbeten, weder helfen noch sie retten. (Psalm 115:4-7)
Was lehrt Psalm 115 über das Vertrauen in Gott?
Psalm 115 lehrt uns, dass wir auf Gott vertrauen müssen, der der einzig wahre Retter und Beschützer ist, während Götzen wertlos sind und nicht retten können. (Psalm 115:9-11)
Warum ermahnt uns Psalm 115, Gott zu preisen?
Psalm 115 ermahnt uns, Gott zu preisen, weil er der souveräne Schöpfer ist, der Ehre gebührt, und seine Treue unseren Schutz und unser Wohlergehen gewährleistet. (Psalm 115:1, 9-11)
Welchen Leitfaden gibt uns Psalm 115 im Hinblick auf die Zukunft?
Psalm 115 lehrt uns, in unserer Zukunft auf den Herrn zu vertrauen, denn er segnet die Gerechten und leitet unseren Weg mit Barmherzigkeit und Treue. (Psalm 115:12-15)