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Am neunten Tag des vierten Monats war in der Stadt die Hungersnot groß geworden und die Bürger des Landes hatten kein Brot mehr. (Das Buch Jeremia 52, 6)
Aus der Stadt nahm er einen Hofbeamten, der Befehlshaber der Soldaten war, und sieben Leute vom persönlichen Dienst des Königs mit, die sich noch in der Stadt befanden, sowie den Schreiber des Heerführers, der das Volk des Landes zum Kriegsdienst auszuheben hatte, schließlich sechzig Mann vom Volk des Landes, die sich noch in der Stadt befanden. (Das Buch Jeremia 52, 25)
An meine Not und Unrast denken / ist Wermut und Gift. (Die Klagelieder 3, 19)
Er beuge in den Staub seinen Mund; / vielleicht ist noch Hoffnung. (Die Klagelieder 3, 29)
Als wir uns noch die Augen nach Hilfe für uns ausschauten, / war es umsonst. Auf unserer Warte spähten wir nach einem Volk, / das dann doch keine Hilfe brachte. (Die Klagelieder 4, 17)
Es war im fünften Jahr, am siebten Tag des Monats, zur selben Zeit, als die Chaldäer Jerusalem eingenommen und in Brand gesteckt hatten. (Das Buch Baruch 1, 2)
Betet auch für uns zum Herrn, unserem Gott; denn wir haben gesündigt gegen den Herrn, unseren Gott, und bis heute haben sich der Grimm und Zorn des Herrn noch nicht von uns abgewendet. (Das Buch Baruch 1, 13)
So hefteten sich an uns das Unheil und der Fluch, den der Herr durch seinen Diener Mose androhen ließ am Tag, als er unsere Vorfahren aus Ägypten herausführte, um uns ein Land zu geben, in dem Milch und Honig fließen, und so ist es noch heute. (Das Buch Baruch 1, 20)
Unter dem ganzen Himmel ist noch nie so etwas geschehen, wie der Herr es jetzt in Jerusalem geschehen ließ, ganz wie es im Gesetz des Mose geschrieben steht: (Das Buch Baruch 2, 2)
Nun wende sich dein Grimm von uns. Denn nur wenige von uns sind noch übrig unter den Völkern, wohin du uns zerstreut hast. (Das Buch Baruch 2, 13)
Öffne deine Augen und schau! Denn nicht die Toten in der Unterwelt, aus deren Leib der Atem weggenommen ist, preisen die Ehre und Gerechtigkeit des Herrn, (Das Buch Baruch 2, 17)
Siehe, wir sind noch heute in unserer Verbannung, in die du uns versprengt hast, zum Schimpf, zum Fluchwort und zur Verwünschung, entsprechend allen schlechten Taten unserer Vorfahren, die abtrünnig wurden vom Herrn, unserem Gott. (Das Buch Baruch 3, 8)