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Die Redlichen leitet ihre Lauterkeit, / die Verräter richtet ihre Falschheit zugrunde. (Das Buch der Sprichwörter 11, 3)
Die Güte eines Menschen kommt ihm selbst zugute, / der Hartherzige schneidet sich ins eigene Fleisch. (Das Buch der Sprichwörter 11, 17)
Gewiss, der Böse bleibt nicht ungestraft, / doch die Nachkommen der Gerechten werden gerettet. (Das Buch der Sprichwörter 11, 21)
Der Tor zeigt sogleich seinen Ärger, / klug ist, wer Schimpfworte einsteckt. (Das Buch der Sprichwörter 12, 16)
Die Hand der Fleißigen erringt die Herrschaft, / die lässige Hand muss Frondienste leisten. (Das Buch der Sprichwörter 12, 24)
Bequemlichkeit erjagt sich kein Wild, / kostbare Güter erlangt der Fleißige. (Das Buch der Sprichwörter 12, 27)
Das Verlangen des Faulen regt sich vergebens, / das Verlangen der Fleißigen wird befriedigt. (Das Buch der Sprichwörter 13, 4)
Wer das Wort missachtet, erleidet Verlust, / wer Ehrfurcht hat vor dem Gebot, macht Gewinn. (Das Buch der Sprichwörter 13, 13)
Wo keine Rinder sind, bleibt die Krippe leer, / reicher Ertrag kommt durch die Kraft des Stieres. (Das Buch der Sprichwörter 14, 4)
Der Zuchtlose sucht Weisheit, doch vergebens, / dem Verständigen fällt die Erkenntnis leicht. (Das Buch der Sprichwörter 14, 6)
Das Herz allein kennt seinen Kummer, / auch in seine Freude mischt sich kein Fremder. (Das Buch der Sprichwörter 14, 10)
Auch beim Lachen kann ein Herz leiden, / das Ende der Freude ist Gram. (Das Buch der Sprichwörter 14, 13)