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verlöscht er, dann zerfällt der Leib zu Asche / und der Geist verweht wie dünne Luft. (Das Buch der Weisheit 2, 3)
Lasst uns den Gerechten unterdrücken, / der in Armut lebt, die Witwe nicht schonen / und das graue Haar des betagten Greises nicht scheuen! (Das Buch der Weisheit 2, 10)
Unsere Stärke soll bestimmen, was Gerechtigkeit ist; / denn das Schwache erweist sich als unnütz. (Das Buch der Weisheit 2, 11)
Als falsche Münze gelten wir ihm; / von unseren Wegen hält er sich fern wie von Unrat. Das Ende der Gerechten preist er glücklich / und prahlt, Gott sei sein Vater. (Das Buch der Weisheit 2, 16)
Ist der Gerechte wirklich Sohn Gottes, dann nimmt sich Gott seiner an / und entreißt ihn der Hand seiner Gegner. (Das Buch der Weisheit 2, 18)
Unglücklich sind, die Weisheit und Bildung verachten; / leer ist ihre Hoffnung, vergeblich sind ihre Mühen / und wertlos ihre Taten. (Das Buch der Weisheit 3, 11)
Ist sie zugegen, ahmt man sie nach; / ist sie entschwunden, sehnt man sie herbei. In der Ewigkeit triumphiert sie, / geschmückt mit dem Kranz, / Siegerin im Wettstreit um einen edlen Preis. (Das Buch der Weisheit 4, 2)
Graues Haar bedeutet für die Menschen Klugheit / und Greisenalter ein Leben ohne Tadel. (Das Buch der Weisheit 4, 9)
Sie sehen das Ende des Weisen, / verstehen aber nicht, was der Herr mit ihm wollte / und wozu er ihn in Sicherheit brachte. (Das Buch der Weisheit 4, 17)
Dann werden sie verachtete Leichen sein, / ewiger Spott bei den Toten. Denn er stürzt die Verstummten kopfüber / und reißt sie aus ihren Grundfesten. Sie werden völlig vernichtet / und erleiden Qualen; / die Erinnerung an sie verschwindet. (Das Buch der Weisheit 4, 19)
So auch wir: Ins Dasein getreten, schwinden wir hin, / wir hatten keinerlei Tugend aufzuweisen, / sondern wurden von unserer Schlechtigkeit verschlungen. (Das Buch der Weisheit 5, 13)
An euch also, ihr Gewalthaber, richten sich meine Worte, / damit ihr Weisheit lernt und euch nicht verfehlt. (Das Buch der Weisheit 6, 9)