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Viele umschmeicheln den Vornehmen / und jeder will der Freund eines freigebigen Mannes sein. (Das Buch der Sprichwörter 19, 6)
Züchtige deinen Sohn, solange noch Hoffnung ist, / doch lass dich nicht hinreißen, ihn zu töten. (Das Buch der Sprichwörter 19, 18)
Greift der Faule mit der Hand in die Schüssel, / bringt er sie nicht einmal zum Mund zurück. (Das Buch der Sprichwörter 19, 24)
Für die Zuchtlosen stehen Ruten bereit / und Schläge für den Rücken der Toren. (Das Buch der Sprichwörter 19, 29)
Es ehrt den Menschen, vom Streit abzulassen, / jeder Tor aber bricht los. (Das Buch der Sprichwörter 20, 3)
Wer kann sagen: Ich habe mein Herz geläutert, / rein bin ich von meiner Sünde? (Das Buch der Sprichwörter 20, 9)
An seinem Treiben lässt schon der Knabe erkennen, / ob sein Tun lauter und redlich sein wird. (Das Buch der Sprichwörter 20, 11)
Gewalttat reißt die Frevler hinweg, / denn sie weigern sich, das Rechte zu tun. (Das Buch der Sprichwörter 21, 7)
Wer sein Ohr verschließt vor dem Schreien des Armen, / wird selbst nicht erhört, wenn er um Hilfe ruft. (Das Buch der Sprichwörter 21, 13)
Der Not verfällt, wer Vergnügen liebt, / wer Wein und Salböl liebt, wird nicht reich. (Das Buch der Sprichwörter 21, 17)
Ein falscher Zeuge geht zugrunde, / wer aber zu hören versteht, redet erfolgreich. (Das Buch der Sprichwörter 21, 28)
Guter Ruf ist kostbarer als großer Reichtum, / hohes Ansehen besser als Silber und Gold. (Das Buch der Sprichwörter 22, 1)