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Es war zwei Tage vor dem Pascha und dem Fest der Ungesäuerten Brote. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten nach einer Möglichkeit, Jesus mit List in ihre Gewalt zu bringen, um ihn zu töten. (Das Evangelium nach Markus 14, 1)
Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll echtem, kostbarem Nardenöl, zerbrach es und goss das Öl über sein Haar. (Das Evangelium nach Markus 14, 3)
Jesus aber sagte: Hört auf! Warum lasst ihr sie nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. (Das Evangelium nach Markus 14, 6)
Judas Iskariot, einer der Zwölf, ging zu den Hohenpriestern. Er wollte Jesus an sie ausliefern. (Das Evangelium nach Markus 14, 10)
Als sie das hörten, freuten sie sich und versprachen, ihm Geld dafür zu geben. Von da an suchte er nach einer günstigen Gelegenheit, ihn auszuliefern. (Das Evangelium nach Markus 14, 11)
Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, an dem man das Paschalamm schlachtete, sagten die Jünger zu Jesus: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? (Das Evangelium nach Markus 14, 12)
Als es Abend wurde, kam Jesus mit den Zwölf. (Das Evangelium nach Markus 14, 17)
Da wurden sie traurig und einer nach dem andern fragte ihn: Doch nicht etwa ich? (Das Evangelium nach Markus 14, 19)
Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus. (Das Evangelium nach Markus 14, 26)
Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet alle (an mir) Anstoß nehmen und zu Fall kommen; denn in der Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe zerstreuen. (Das Evangelium nach Markus 14, 27)
Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen. (Das Evangelium nach Markus 14, 28)
Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Noch heute Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. (Das Evangelium nach Markus 14, 30)