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Trau niemals einem Feind; / denn seine Bosheit gleicht dem rostenden Eisen. (Das Buch Jesus Sirach 12, 10)
Solange er neben dir steht, zeigt er sich nicht offen, / wankst du aber, hält er nicht stand. (Das Buch Jesus Sirach 12, 15)
Auf seinen Lippen hat der Gegner süße Worte, / doch in seinem Herzen sinnt er auf Verderben. Mag auch der Feind mit seinen Augen weinen, / findet er Gelegenheit, wird er an Blut nicht satt. (Das Buch Jesus Sirach 12, 16)
Trifft dich ein Unglück, findet er sich ein; / als heuchelnder Helfer sucht er dich zu stürzen. (Das Buch Jesus Sirach 12, 17)
Gib Acht, wag dich nicht zu weit vor / und werde nicht wie die, denen der Verstand fehlt. (Das Buch Jesus Sirach 13, 8)
Naht sich ein Vornehmer, halte dich fern, / umso mehr wird er dich an sich ziehen. (Das Buch Jesus Sirach 13, 9)
Redet ein Reicher, so hat er viele Helfer. / Sein törichtes Gerede nennen sie schön. Redet ein Geringer, ruft man: Pfui! / Mag er auch klug reden, für ihn ist kein Platz. (Das Buch Jesus Sirach 13, 22)
Wohl dem Menschen, dem sein eigener Mund keine Vorwürfe macht, / der nicht klagen muss vor Kummer über seine Sünden. (Das Buch Jesus Sirach 14, 1)
Keiner ist schlimmer daran als einer, der sich selbst nichts gönnt, / ihn selbst trifft die Strafe für seine Missgunst. (Das Buch Jesus Sirach 14, 6)
Musst du nicht einem andern deinen Besitz hinterlassen, / den Erben, die das Los werfen über das, was du mühsam erworben hast? (Das Buch Jesus Sirach 14, 15)
Alle ihre Werke vermodern, / was ihre Hände schufen, folgt ihnen nach. (Das Buch Jesus Sirach 14, 19)
der durch ihre Fenster schaut / und an ihren Türen horcht, (Das Buch Jesus Sirach 14, 23)