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Frevlerisches Tun ist Königen ein Gräuel, / denn ein Thron steht fest durch Gerechtigkeit. (Das Buch der Sprichwörter 16, 12)
Böses zu meiden ist das Ziel der Rechtschaffenen; / wer auf seinen Weg achtet, bewahrt sein Leben. (Das Buch der Sprichwörter 16, 17)
Wer Verstand besitzt, dem ist er ein Lebensquell, / die Strafe der Toren ist die Torheit selbst. (Das Buch der Sprichwörter 16, 22)
Ein Taugenichts ist ein Ofen voll Unheil, / auf seinen Lippen ist es wie sengendes Feuer. (Das Buch der Sprichwörter 16, 27)
Der Schmelztiegel ist für Silber da, der Ofen für Gold, / die Herzen aber prüft der Herr. (Das Buch der Sprichwörter 17, 3)
Wer den Armen verspottet, schmäht dessen Schöpfer, / wer sich über ein Unglück freut, bleibt nicht ungestraft. (Das Buch der Sprichwörter 17, 5)
Wer Fehler zudeckt, sucht Freundschaft; / wer eine Sache weiterträgt, trennt Freunde. (Das Buch der Sprichwörter 17, 9)
Wer Streit anfängt, entfesselt eine Wasserflut, / drum halt ein, ehe der Zank ausbricht. (Das Buch der Sprichwörter 17, 14)
Wozu denn Geld in der Hand des Toren? / Etwa um Weisheit zu kaufen, da ihm doch der Verstand fehlt? (Das Buch der Sprichwörter 17, 16)
Vor dem Blick des Verständigen steht Weisheit, / doch die Augen des Toren schweifen bis ans Ende der Erde. (Das Buch der Sprichwörter 17, 24)
Schon eine Geldstrafe für den Unschuldigen ist nicht gut, / aber Edle schlagen zu lassen ist gegen das Recht. (Das Buch der Sprichwörter 17, 26)
Wer sich zurückhält beim Reden hat tiefe Einsicht, / wer kühl überlegt, ist ein verständiger Mann. (Das Buch der Sprichwörter 17, 27)