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Schon unvernünftige Begierde ist nicht gut, / und wer hastig rennt, tritt fehl. (Das Buch der Sprichwörter 19, 2)
Vom Armen wollen alle seine Brüder nichts wissen, / erst recht bleiben ihm seine Freunde fern. / [Gute Einsicht ist denen nahe, die sich um sie kümmern, / ein verständiger Mann findet sie. / Wer viel redet, versündigt sich.] / Wer Worten nachjagt, wird nicht entrinnen. (Das Buch der Sprichwörter 19, 7)
Einsicht macht den Menschen langmütig, / sein Ruhm ist es, über Verfehlungen hinwegzugehen. (Das Buch der Sprichwörter 19, 11)
Hör auf guten Rat und nimm Zucht an, / damit du weise wirst für die Zukunft. (Das Buch der Sprichwörter 19, 20)
Wer den Vater misshandelt, die Mutter wegjagt, / ist ein verkommener, schändlicher Sohn. (Das Buch der Sprichwörter 19, 26)
Ein nichtsnutziger Zeuge verspottet das Recht, / der Mund der Frevler sprudelt Unheil hervor. (Das Buch der Sprichwörter 19, 28)
Für die Zuchtlosen stehen Ruten bereit / und Schläge für den Rücken der Toren. (Das Buch der Sprichwörter 19, 29)
Viele Menschen rühmen sich ihrer Güte, / aber wer findet einen, auf den Verlass ist? (Das Buch der Sprichwörter 20, 6)
Wer kann sagen: Ich habe mein Herz geläutert, / rein bin ich von meiner Sünde? (Das Buch der Sprichwörter 20, 9)
An seinem Treiben lässt schon der Knabe erkennen, / ob sein Tun lauter und redlich sein wird. (Das Buch der Sprichwörter 20, 11)
Nimm ihm das Kleid, denn er hat für einen andern gebürgt, / fremder Leute wegen pfände bei ihm! (Das Buch der Sprichwörter 20, 16)
Wer seinem Vater flucht und seiner Mutter, / dessen Lampe erlischt zur Zeit der Finsternis. (Das Buch der Sprichwörter 20, 20)