Mosaico decorativo

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  • All ihre Bewohner seufzen, / verlangen nach Brot. Sie geben ihre Schätze für Nahrung, / nur um am Leben zu bleiben. HERR, sieh doch und schau, / wie sehr ich verachtet bin. (Die Klagelieder 1, 11)

  • Ich rief nach denen, die mich liebten; / doch sie betrogen mich. Meine Priester, meine Ältesten / sind in der Stadt verschmachtet, als sie Nahrung suchten, / um am Leben zu bleiben. (Die Klagelieder 1, 19)

  • HERR, sieh an, wie mir angst ist! / Mein Inneres glüht; mir dreht sich das Herz im Leibe, / weil ich mich so heftig widersetzt habe. Draußen raubte die Kinder das Schwert, / was drinnen ist, gleicht dem Tod. (Die Klagelieder 1, 20)

  • Zu schleifen plante der HERR / die Mauer der Tochter Zion. Er spannte die Messschnur und zog nicht zurück / seine Hand vom Vernichten. Trauern ließ er Wall und Mauer; / miteinander sanken sie nieder. (Die Klagelieder 2, 8)

  • Am Boden sitzen, verstummt, / die Ältesten der Tochter Zion, streuen sich Staub aufs Haupt, / legen Trauerkleider an. Zu Boden senken den Kopf / die Mädchen von Jerusalem. (Die Klagelieder 2, 10)

  • Wie soll ich dir zureden, was dir gleichsetzen, / Tochter Jerusalem? Womit kann ich dich vergleichen, wie dich trösten, / Jungfrau, Tochter Zion? Ja, dein Zusammenbruch ist groß wie das Meer, / wer kann dich heilen? (Die Klagelieder 2, 13)

  • HERR, sieh doch und schau: / Wem hast du solches getan? Dürfen Frauen ihre Leibesfrucht essen, / die sorgsam gehegten Kinder? Dürfen im Heiligtum des Herrn / Priester und Prophet erschlagen werden? (Die Klagelieder 2, 20)

  • Ich bin der Mann, der Leid erlebt hat / durch die Rute seines Grimms. (Die Klagelieder 3, 1)

  • Er zehrte aus mein Fleisch und meine Haut, / zerbrach meine Glieder, (Die Klagelieder 3, 4)

  • Mit Quadern hat er mir die Wege verriegelt, / meine Pfade irregeleitet. (Die Klagelieder 3, 9)

  • Er beuge in den Staub seinen Mund; / vielleicht ist noch Hoffnung. (Die Klagelieder 3, 29)

  • Ihre Vornehmen waren reiner als Schnee, / weißer als Milch, ihr Leib rosiger als Korallen, / saphirgleich ihre Gestalt. (Die Klagelieder 4, 7)


"Vive-se de fé, não de sonhos." São Padre Pio de Pietrelcina