1. Mit Lügen umzingelt mich Efraim, / mit Betrug das Haus Israel. [Aber Juda hält auch in der Fremde zu Gott / und bleibt dem Hochheiligen treu.]

2. Efraim weidet den Wind, / immer läuft es dem Ostwind nach. Es häuft Lüge auf Lüge, Gewalt auf Gewalt. / Es schließt mit Assur ein Bündnis / und liefert Öl nach Ägypten.

3. Darum geht der Herr mit Israel ins Gericht, / er straft Jakob für sein Verhalten / und zahlt ihm heim, wie es seine Taten verdienen.

4. Schon im Mutterleib hinterging er seinen Bruder, / und als er ein Mann war, rang er mit Gott.

5. [Er wurde Herr über den Engel und siegte.] / Weinend flehte er ihn um Gnade an. Er fand ihn in Bet-El / und dort sprach er mit ihm.

6. Der Herr, der Gott der Heere, / dessen Name Jahwe ist, (sagte:)

7. Du wirst mit Hilfe deines Gottes heimkehren; / bewahre die Liebe und das Recht / und hoffe immer auf deinen Gott!

8. Doch dieser Händler hat eine falsche Waage in der Hand, / er liebt den Betrug.

9. Efraim sagt: Ich bin reich geworden / und habe mir ein Vermögen erworben. Nichts, was ich erwarb, / gilt mir als Unrecht und Sünde.

10. Aber ich, der Herr, / dein Gott, seit der Zeit in Ägypten, ich lasse dich wieder in Zelten wohnen / wie in den Tagen der (ersten) Begegnung.

11. Ich rede zu den Propheten, / ich lasse sie viele Visionen sehen / und durch die Propheten sende ich Vernichtung.

12. Schon in Gilead beging man Verbrechen / und auch jetzt handeln sie völlig verkehrt. Sie opfern in Gilgal den Stieren; / darum werden auch ihre Altäre den Steinhaufen gleichen, / die man neben den Äckern aufhäuft.

13. Jakob floh in die Gegend von Aram; / wegen eines Weibes wurde Israel zum Knecht, / wegen eines Weibes hütete er Schafe.

14. Aber durch einen Propheten führte der Herr Israel aus Ägypten heraus / und durch einen Propheten wurde es behütet.

15. Efraim hat Gott bitter gekränkt, / darum wird sein Herr ihn die Blutschuld büßen lassen / und ihm die Beschimpfung heimzahlen.



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“Queira o dulcíssimo Jesus conservar-nos na Sua graça e dar-nos a felicidade de sermos admitidos, quando Ele quiser, no eterno convívio…” São Padre Pio de Pietrelcina

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