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Eben noch hatte er in alles menschliche Maß sprengender Selbstüberschätzung geglaubt, er könne den Wogen des Meeres gebieten und die Gipfel der Berge auf einer Waage wiegen. Nun lag er auf der Erde und man musste ihn auf eine Bahre legen. So zeigte sich an ihm sichtbar Gottes Macht. (Das zweite Buch der Makkabäer 9, 8)
Als er seinen Geruch selbst nicht mehr ertragen konnte, sagte er: Es ist gerecht, sich Gott zu unterwerfen. Die Gedanken eines Sterblichen dürfen sich nicht über ihn erheben. (Das zweite Buch der Makkabäer 9, 12)
Trotzdem ließen seine Schmerzen nicht nach; denn das gerechte Gericht Gottes war über ihn gekommen. Da gab er alle Hoffnung für sich auf und schrieb den Juden einen Brief, der eigentlich eine Bittschrift war. Der Brief hatte diesen Inhalt: (Das zweite Buch der Makkabäer 9, 18)
Ich erinnere mich in Liebe an die Achtung und freundliche Hochschätzung, die ihr mir entgegengebracht habt. Bei meiner Rückkehr aus Persien zog ich mir eine Krankheit zu, die mich sehr belastet. Darum hielt ich es für nötig, für die gemeinsame Sicherheit aller Bürger zu sorgen. (Das zweite Buch der Makkabäer 9, 21)
Falls dann etwas Unvorhergesehenes eintrat oder eine schlechte Nachricht umging, wussten die Bewohner des Reiches, wem die Regierung übertragen worden war, und sie brauchten sich nicht zu beunruhigen. (Das zweite Buch der Makkabäer 9, 24)
Sein Jugendfreund Philippus ließ den Leichnam überführen; dann begab er sich nach Ägypten zu Ptolemäus Philometor, weil er dem Sohn des Antiochus nicht traute. (Das zweite Buch der Makkabäer 9, 29)
Dann warfen sie sich auf die Erde nieder und flehten zum Herrn, dass sie nie wieder in solches Unglück gerieten. Für den Fall, dass sie noch einmal sündigen sollten, wollten sie lieber von ihm selbst in Güte gezüchtigt werden als in die Hände gotteslästerlicher und barbarischer Völker fallen. (Das zweite Buch der Makkabäer 10, 4)
Es traf sich, dass die Reinigung des Tempels auf den gleichen Tag fiel, an dem ihn die Fremden entweiht hatten, nämlich auf den fünfundzwanzigsten Kislew. (Das zweite Buch der Makkabäer 10, 5)
Außer ihm machten auch die Idumäer, die eine Reihe gut gelegener Festungen besaßen, den Juden zu schaffen. Sie hatten Flüchtlinge aus Jerusalem bei sich aufgenommen und begannen, Krieg zu führen. (Das zweite Buch der Makkabäer 10, 15)
Nicht weniger als neuntausend Mann konnten sich in zwei stark befestigte Burgen flüchten, die für eine Belagerung mit allem aufs Beste ausgerüstet waren. (Das zweite Buch der Makkabäer 10, 18)
Als er schon in der Nähe war, riefen die Männer des Makkabäers Gott um Hilfe an, streuten sich Erde auf das Haupt und gürteten sich mit Sacktuch. (Das zweite Buch der Makkabäer 10, 25)
Sie warfen sich vor den Stufen des Altars nieder und baten den, der ihnen wieder gnädig war, ihrer Feinde Feind zu sein und ihren Widersachern zu widerstehen, wie das Gesetz sagt. (Das zweite Buch der Makkabäer 10, 26)