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Blick auf und schau umher: / Sie alle versammeln sich und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, / deine Töchter trägt man auf den Armen herbei. (Das Buch Jesaja 60, 4)
Du wirst es sehen und du wirst strahlen, / dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit.Denn der Reichtum des Meeres strömt dir zu, / die Schätze der Völker kommen zu dir. (Das Buch Jesaja 60, 5)
Die Schiffe kommen bei mir zusammen, / voran die Schiffe von Tarschisch, um deine Söhne mit ihrem Gold und Silber / aus der Ferne zu bringen, zum Ruhm des Herrn, deines Gottes, / des Heiligen Israels, / weil er dich herrlich gemacht hat. (Das Buch Jesaja 60, 9)
Deine Tore bleiben immer geöffnet, / sie werden bei Tag und bei Nacht nicht geschlossen, damit man den Reichtum der Völker zu dir hineintragen kann; / auch ihre Könige führt man herbei. (Das Buch Jesaja 60, 11)
Die Pracht des Libanon kommt zu dir, / Zypressen, Platanen und Eschen zugleich, um meinen heiligen Ort zu schmücken; / dann ehre ich den Platz, wo meine Füße ruhen. (Das Buch Jesaja 60, 13)
Dafür, dass du verlassen warst und verhasst / und niemand dich besucht hat, mache ich dich zum ewigen Stolz, / zur Freude für alle Generationen. (Das Buch Jesaja 60, 15)
Bei Tag wird nicht mehr die Sonne dein Licht sein, und um die Nacht zu erhellen, scheint dir nicht mehr der Mond, sondern der Herr ist dein ewiges Licht, / dein Gott dein strahlender Glanz. (Das Buch Jesaja 60, 19)
Dann bauen sie die uralten Trümmerstätten wieder auf / und richten die Ruinen ihrer Vorfahren wieder her. Die verödeten Städte erbauen sie neu, / die Ruinen vergangener Generationen. (Das Buch Jesaja 61, 4)
Ihr alle aber werdet «Priester des Herrn» genannt, / man sagt zu euch «Diener unseres Gottes». Was die Völker besitzen, werdet ihr genießen, / mit ihrem Reichtum könnt ihr euch brüsten. (Das Buch Jesaja 61, 6)
Doppelte Schande mussten sie ertragen, / sie wurden angespuckt und verhöhnt; darum erhalten sie doppelten Besitz in ihrem Land, / ewige Freude wird ihnen zuteil. (Das Buch Jesaja 61, 7)
Um Zions willen kann ich nicht schweigen, / um Jerusalems willen nicht still sein, bis das Recht in ihm aufstrahlt wie ein helles Licht / und sein Heil aufleuchtet wie eine brennende Fackel. (Das Buch Jesaja 62, 1)
Nein, wer das Korn geerntet hat, soll es auch essen / und den Herrn dafür preisen. Wer den Wein geerntet hat, soll ihn auch trinken / in den Vorhöfen meines Heiligtums. (Das Buch Jesaja 62, 9)