1. Allora Elifaz di Teman prese la parola e disse:
2. "Oseremo rivolgerti la parola? Tu sei depresso! Eppure chi potrebbe trattenere il discorso?
3. Vedi, tu facevi la lezione a molti e ridavi vigore a mani inerti.
4. Le tue parole sostenevano i vacillanti e rinfrancavano le ginocchia che si piegavano.
5. Ma ora che tocca a te, sei depresso; ora che il colpo ti raggiunge, ne sei sconvolto.
6. La tua pietà non era forse la tua fiducia, e l'integrità della tua condotta, la tua speranza?
7. Rammenta, dunque: quale innocente è mai perito? E dove si son visti i giusti sterminati?
8. Per quanto ho costatato, coloro che coltivano malizia e seminano miseria, mietono tali cose.
9. Periscono a un soffio di Dio e sono annientati a un alito della sua ira.
10. Il ruggito del leone, le urla della belva e i denti dei leoncelli sono frantumati.
11. Muore il leone per mancanza di preda, e i piccoli della leonessa devono disperdersi.
12. Ora mi fu detta furtivamente una parola, e il mio orecchio ne carpì il mormorìo,
13. tra i fantasmi di visioni notturne, quando il letargo cade sugli uomini.
14. Un terrore mi prese e uno spavento che fece tremare tutte le mie ossa.
15. Un vento mi passò sulla faccia, e mi si rizzarono i peli della carne.
16. Uno stava in piedi, non ne distinguevo l'aspetto, solo una figura apparve ai miei occhi; poi udii una voce sommessa:
17. "Può l'uomo essere giusto davanti a Dio, o un mortale essere puro davanti al suo creatore?
18. Vedi, egli non si fida nemmeno dei suoi servi, e nei suoi messaggeri riscontra difetti;
19. quanto più in coloro che abitano case di fango, i cui fondamenti si trovano nella polvere e sono corrosi dal tarlo!
20. Dall'alba alla sera sono ridotti in polvere, senza che nessuno lo avverta, periscono per sempre.
21. Non sono forse già strappate le corde della loro tenda e muoiono senza sapere come?".
Fußnoten:
4:1-5 - Eliphas, ein Freund Hiobs, beginnt seine Rede mit einer Kritik an Hiobs Klage und deutet an, dass sein Leiden eine Folge seiner eigenen Fehler sei. Dies verdeutlicht die weit verbreitete Ansicht, dass Leiden immer eine Folge der Sünde sei (siehe auch Galater 6,7-8 und Sprüche 3,11-12).
4:6-8 - Eliphas beruft sich auf die Erfahrung und argumentiert, dass die Unschuldigen nicht leiden und Hiob einen Fehler gemacht haben muss. Diese vereinfachte Sichtweise des Leidens ignoriert die Komplexität der menschlichen Erfahrung und das Mysterium des Leidens (siehe auch Psalm 73:12-14 und Lukas 13:1-5).
4:9-11 - Eliphas erwähnt eine Vision, die ihm ein tieferes Verständnis von Gottes Größe und menschlicher Schwäche offenbarte. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, Gottes Souveränität auch inmitten von Leid anzuerkennen (siehe auch Jesaja 40,6-8 und Römer 9,20-21).
4:12-21 - Eliphas' Beschreibung der menschlichen Schwächen und der Gottesfurcht unterstreicht, wie wichtig es ist, angesichts von Widrigkeiten die richtige Perspektive zu bewahren. Dies zeigt, dass die Anerkennung der Größe Gottes grundlegend für einen starken Glauben ist (siehe auch Psalm 103:14 und Jakobus 4:14).
4:22-23 - Eliphas schließt seine Rede mit der Feststellung, dass Weisheit und Gottesfurcht unabdingbar sind. Seine Sichtweise unterstreicht die Notwendigkeit, angesichts von Schwierigkeiten nach göttlichem Verständnis zu suchen und sich mit Gottes Absichten zu identifizieren (siehe auch Sprüche 1,7 und Psalm 111,10).
Verse im Zusammenhang mit Giobbe, 4:
Hiob Kapitel 4 beginnt mit der Antwort von Eliphas. Wie interpretiert dieser Freund Hiobs Leiden? Der Text präsentiert Eliphas‘ erste Intervention, die darauf hindeutet, dass Leiden immer die Folge von Sünde ist. Das Kapitel untersucht Themen wie die Theologie der Vergeltung, menschliche Gebrechlichkeit und vermeintliche moralische Überlegenheit. Hiob 4 stellt die traditionelle Perspektive vor, die im gesamten Buch in Frage gestellt wird. Betrachten Sie mit uns fünf Bibelstellen, die mit den Argumenten in diesem provokanten Kapitel korrelieren.
Sprüche 3:11-12: "Mein Sohn, verachte die Zucht des Herrn nicht und lass dich von seiner Zurechtweisung nicht verletzen, denn der Herr züchtigt diejenigen, die er liebt, so wie ein Vater es mit dem Sohn tut, dem er Gutes wünscht." - Dieses Sprichwort spiegelt Eliphas‘ Sichtweise in Hiob 4 wider, die darauf hindeutet, dass Hiobs Leiden eine Form göttlicher Disziplin sein könnte.
Hebräer 12:5-6: "Und ihr habt das Wort der Ermutigung vergessen, das er an euch als Kinder richtet: „Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, und sei nicht entmutigt, wenn er dich zurechtweist, denn der Herr züchtigt diejenigen, die er liebt, und bestraft jeden, den er liebt.“ akzeptiert." - Diese neutestamentliche Passage spiegelt die Themen von Hiob 4 wider, wo Eliphas darauf hinweist, dass Leiden eine Form der göttlichen Korrektur sein kann.
1. Petrus 1:7: "Somit erweist sich Ihr Glaube, der viel mehr wert ist als Gold, das vergeht, selbst wenn es durch Feuer geläutert wird, als echt und wird zu Lob, Ruhm und Ehre führen, wenn Jesus Christus offenbart wird." - Dieser Vers spiegelt die in Hiob 4 dargelegte Idee wider, dass Prüfungen dazu dienen können, den Glauben zu verfeinern.
Psalmen 119:75: "Ich weiß, Herr, dass deine Urteile gerecht sind und dass du mich treu quälst." - Dieser Psalm spiegelt Eliphas‘ Perspektive in Hiob 4 wider und legt nahe, dass Leiden von einem gerechten und treuen Gott kommen kann.
Römer 5:3-4: "Nicht nur das, wir rühmen uns auch der Drangsal, weil wir wissen, dass Drangsal Ausdauer hervorbringt; Ausdauer, ein anerkannter Charakter; und der anerkannte Charakter, Hoffnung." - Obwohl aus einer anderen Perspektive, reflektiert diese Passage die Rolle des Leidens bei der Charakterbildung, ein Thema, das Eliphas in Hiob 4 anspricht.
FAQ:
Was sagt Eliphas über Hiobs Leiden?
Eliphas deutet an, dass Hiobs Leiden eine Folge seiner Sünden sei. Er erklärt, dass niemand ohne Grund leide und dass er göttliche Zurechtweisung suchen solle. (Hiob 4:7-9)
Wie rechtfertigt Eliphas seine Behauptungen über Hiobs Leiden?
Eliphas begründet seine Behauptungen mit einer Vision, in der ihm ein Geist offenbarte, dass die Gerechten nicht bestraft würden, wohl aber die Bösen. (Hiob 4:12-21)
Was offenbart Eliphas‘ Vision über die Beziehung zwischen Gott und den Menschen?
Eliphas‘ Vision lässt darauf schließen, dass der Mensch vor Gott Fehler hat und dass selbst die Engel in Gottes Augen nicht rein sind. (Hiob 4:18-19)
Was empfiehlt Eliphas Hiob, um seine Situation zu verbessern?
Eliphas rät Hiob, seine Fehler einzugestehen und Gottes Gnade zu suchen, in der Hoffnung, dass Gott ihm das Leben zurückgibt. (Hiob 4:6-7)
Was können wir aus Eliphas‘ Rede über menschliches Leid lernen?
Eliphas‘ Rede betont die Ansicht, dass Leiden eine Folge der Sünde sei, und spiegelt damit eine damals weit verbreitete Vorstellung von göttlicher Vergeltung wider. (Hiob 4:7-9)