Gefunden 465 Ergebnisse für: Reines Herz
Am dritten Tag legte Ester ihre königlichen Gewänder an und trat in den inneren Palasthof, der vor dem Haus des Königs lag. Der König saß im Königshaus auf seinem Königsthron, dem Eingang gegenüber. Am dritten Tag, als sie ihr Gebet beendet hatte, legte sie ihr Bußgewand ab und zog ihre Prunkgewänder an. (a) In strahlender Schönheit betete sie zu dem allsehenden Gott und Retter. Dann nahm sie zwei Dienerinnen mit; auf die eine stützte sie sich nach der Art der vornehmen Frauen, die andere ging hinter ihr und trug ihr die Schleppe. (b) Sie selbst strahlte in blühender Schönheit, ihr Gesicht war bezaubernd und heiter, ihr Herz aber war beklommen vor Furcht. (c) Sie durchschritt alle Türen und blieb vor dem König stehen. Er saß auf seinem königlichen Thron, angetan mit seinen Prunkgewändern voll Gold und Edelsteinen. Der Anblick war Furcht erregend. (d) Als er aufblickte und die Königin in wildem Zorn mit feuerrotem Gesicht ansah, wurde sie bleich, fiel in Ohnmacht und sank auf die Schulter der Dienerin, die vorausging. (e) Da erweichte Gott das Herz des Königs. Besorgt sprang er vom Thron auf und nahm sie in seine Arme, bis sie wieder zu sich kam. Dann redete er ihr mit freundlichen Worten zu und sagte: (f) Was hast du, Ester? Ich bin dein Bruder, sei unbesorgt! Du sollst nicht sterben; denn unser Befehl gilt nur für die anderen. Komm her! (Das Buch Ester 5, 1)
Als der König die Königin Ester im Hof stehen sah, fand sie Gnade vor seinen Augen. Der König streckte Ester das goldene Zepter entgegen, das er in der Hand hielt. Ester trat näher und berührte die Spitze des Zepters. Dann nahm er das goldene Zepter, legte es ihr auf den Nacken, küsste sie und sagte: Nun rede mit mir! (a) Da sagte sie zu ihm: Ich sah dich, Herr, wie einen Engel Gottes und mein Herz erschrak aus Furcht vor deinem majestätischen Anblick; denn du bist herrlich, Herr, und dein Gesicht ist voll Wohlwollen. (b) Während sie mit ihm redete, fiel sie wieder in Ohnmacht. Der König war sehr bestürzt und sein ganzes Gefolge suchte ihr Mut zu machen. (Das Buch Ester 5, 2)
Wenn du selbst dein Herz in Ordnung bringst / und deine Hände zu ihm ausbreitest - (Das Buch Ijob 11, 13)
Wie reißt doch dein Herz dich fort, / wie überheben sich deine Augen, (Das Buch Ijob 15, 12)
Denn ihr Herz hast du der Einsicht verschlossen, / darum lässt du sie nicht triumphieren. (Das Buch Ijob 17, 4)
Nimm doch Weisung an aus seinem Mund, / leg dir seine Worte ins Herz: (Das Buch Ijob 22, 22)
Gott macht mein Herz verzagt, / der Allmächtige versetzt mich in Schrecken. (Das Buch Ijob 23, 16)
An meinem Rechtsein halte ich fest und lasse es nicht; / mein Herz schilt keinen meiner Tage. (Das Buch Ijob 27, 6)
Der Segen des Verlorenen kam über mich / und jubeln ließ ich der Witwe Herz. (Das Buch Ijob 29, 13)
Wenn mein Schritt vom Wege wich, / mein Herz meinen Augen folgte, / an meinen Händen Makel klebte, (Das Buch Ijob 31, 7)
Wenn sich mein Herz von einer Frau betören ließ / und ich an der Tür meines Nachbarn lauerte, (Das Buch Ijob 31, 9)
wenn heimlich sich mein Herz betören ließ / und meine Hand dem Mund zum Kuss sich bot, (Das Buch Ijob 31, 27)