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Wer setzt eine Wache vor meinen Mund, / vor meine Lippen ein kunstvolles Siegel, damit ich durch sie nicht zu Fall komme / und meine Zunge mich nicht ins Verderben stürzt? (Das Buch Jesus Sirach 22, 27)
Herr, Vater und Gebieter meines Lebens, / bring mich durch sie nicht zu Fall! (Das Buch Jesus Sirach 23, 1)
Wer hält eine Peitsche bereit für mein Denken / und eine Zuchtrute für mein Herz, um ihre Vergehen nicht zu schonen / und ihnen keine Sünden zu gestatten, (Das Buch Jesus Sirach 23, 2)
damit meine Fehler sich nicht mehren, / meine Sünden sich nicht häufen / und ich nicht zu Fall komme vor meinen Feinden, / sodass mein Gegner sich über mich freuen könnte? (Das Buch Jesus Sirach 23, 3)
Herr, Vater und Gott meines Lebens, / überlass mich nicht ihrem Plan! (Das Buch Jesus Sirach 23, 4)
Übermütige Augen gib mir nicht, / halte fern von mir die Begierde! (Das Buch Jesus Sirach 23, 5)
Unzucht und Sinnenlust sollen mich nicht ergreifen, / schamloser Gier gib mich nicht preis! (Das Buch Jesus Sirach 23, 6)
Ihr Söhne, vernehmt die Unterweisung über das Reden; / wer sie beachtet, verfehlt sich nicht. (Das Buch Jesus Sirach 23, 7)
Gewöhn deinen Mund nicht ans Schwören, / den Namen des Heiligen zu nennen, gewöhn dir nicht an! (Das Buch Jesus Sirach 23, 9)
Wie ein Sklave, der dauernd straffällig wird, / von Striemen nie frei bleibt, / so bleibt von Sünde nicht rein, / wer immerfort schwört und Gottes Namen ausspricht. (Das Buch Jesus Sirach 23, 10)
Ein Mensch, der viel schwört, häuft Schuld auf sich, / die Strafrute weicht nicht von seinem Haus. Verfehlt er sich unbedacht, / lastet seine Sünde auf ihm; übersieht er den Schwur, sündigt er doppelt, / schwört er falsch, bleibt er nicht ungestraft; / ja, sein Haus wird von Leiden erfüllt. (Das Buch Jesus Sirach 23, 11)
Es gibt ein Reden, das der Pest vergleichbar ist; / möge es sich im Erbland Jakobs nicht finden. Den Frommen liegt dies alles fern, / sie wälzen sich nicht in Sünden. (Das Buch Jesus Sirach 23, 12)