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Ich sage zu Gott: Sprich mich nicht schuldig, / lass mich wissen, warum du mich befehdest. (Das Buch Ijob 10, 2)
Deine Hände haben mich gebildet, mich gemacht; / dann hast du dich umgedreht und mich vernichtet. (Das Buch Ijob 10, 8)
Denk daran, dass du wie Ton mich geschaffen hast. / Zum Staub willst du mich zurückkehren lassen. (Das Buch Ijob 10, 9)
Mit Haut und Fleisch hast du mich umkleidet, / mit Knochen und Sehnen mich durchflochten. (Das Buch Ijob 10, 11)
Wenn ich schuldig werde, dann wehe mir! / Bin ich aber im Recht, darf ich das Haupt nicht erheben, / bin gesättigt mit Schmach und geplagt mit Kummer. (Das Buch Ijob 10, 15)
Warum ließest du mich aus dem Mutterschoß kommen, / warum verschied ich nicht, ehe mich ein Auge sah? (Das Buch Ijob 10, 18)
Wie nie gewesen wäre ich dann, / vom Mutterleib zum Grab getragen. (Das Buch Ijob 10, 19)
Du kannst dich lagern, ohne dass jemand dich schreckt, / und viele mühen sich um deine Gunst. (Das Buch Ijob 11, 19)
Zum Spott für die eigenen Freunde soll ich sein, / ich, der Gott anruft, dass er mich hört, / ein Spott der Fromme, der Gerechte. (Das Buch Ijob 12, 4)
Darf nicht das Ohr die Worte prüfen, / wie mit dem Gaumen man die Speisen schmeckt? (Das Buch Ijob 12, 11)
Fesseln von Königen löst er auf / und bindet einen Gurt um ihre Hüften. (Das Buch Ijob 12, 18)
Sie tappen umher im Dunkel ohne Licht, / er lässt sie irren wie Trunkene. (Das Buch Ijob 12, 25)