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Deine Propheten schauten dir Lug und Trug. / Deine Schuld haben sie nicht aufgedeckt, / um dein Schicksal zu wenden. Sie schauten dir als Prophetenworte / nur Trug und Verführung. (Die Klagelieder 2, 14)
Die Huld des Herrn ist nicht erschöpft, / sein Erbarmen ist nicht zu Ende. (Die Klagelieder 3, 22)
Gut ist es, schweigend zu harren / auf die Hilfe des Herrn. (Die Klagelieder 3, 26)
Gut ist es für den Mann, / ein Joch zu tragen in der Jugend. (Die Klagelieder 3, 27)
Wie dürfte denn ein Lebender klagen, / ein Mann über die Folgen seiner Sünden? (Die Klagelieder 3, 39)
Mein Auge macht mich elend / vor lauter Weinen in meiner Stadt. (Die Klagelieder 3, 51)
Du wirst ihren Sinn verblenden. / Dein Fluch über sie! (Die Klagelieder 3, 65)
Die Hände liebender Mütter / kochten die eigenen Kinder. Sie dienten ihnen als Speise / beim Zusammenbruch der Tochter, meines Volkes. (Die Klagelieder 4, 10)
Randvoll gemacht hat der Herr seinen Grimm, / ausgegossen seinen glühenden Zorn. Er entfachte in Zion ein Feuer, / das bis auf den Grund alles verzehrte. (Die Klagelieder 4, 11)
Man horchte auf unsere Schritte, / wir konnten nicht auf die Straßen. Unser Ende war nah, die Tage voll, / ja, unser Ende kam. (Die Klagelieder 4, 18)
Zu Ende ist deine Schuld, Tochter Zion; / nicht wieder führt er dich in Verbannung. Deine Schuld bestraft er, Tochter Edom, / deckt deine Sünden auf. (Die Klagelieder 4, 22)
Dazu ließen (die Spender) sagen: Hier senden wir euch Geld. Kauft dafür Brandopfer, Sündopfer und Weihrauch und bereitet Speiseopfer; bringt sie dar auf dem Altar des Herrn, unseres Gottes, (Das Buch Baruch 1, 10)