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Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, (Das Evangelium nach Lukas 2, 22)
Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. (Das Evangelium nach Lukas 2, 24)
In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. (Das Evangelium nach Lukas 2, 25)
nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: (Das Evangelium nach Lukas 2, 28)
Denn meine Augen haben das Heil gesehen, / (Das Evangelium nach Lukas 2, 30)
das du vor allen Völkern bereitet hast, (Das Evangelium nach Lukas 2, 31)
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, / und Herrlichkeit für dein Volk Israel. (Das Evangelium nach Lukas 2, 32)
Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. (Das Evangelium nach Lukas 2, 34)
Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen. (Das Evangelium nach Lukas 2, 35)
Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; (Das Evangelium nach Lukas 2, 36)
nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. (Das Evangelium nach Lukas 2, 37)
In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. (Das Evangelium nach Lukas 2, 38)