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An meine Not und Unrast denken / ist Wermut und Gift. (Die Klagelieder 3, 19)
Gut ist der Herr zu dem, der auf ihn hofft, / zur Seele, die ihn sucht. (Die Klagelieder 3, 25)
Gut ist es, schweigend zu harren / auf die Hilfe des Herrn. (Die Klagelieder 3, 26)
Gut ist es für den Mann, / ein Joch zu tragen in der Jugend. (Die Klagelieder 3, 27)
Geht nicht hervor aus des Höchsten Mund / das Gute wie auch das Böse? (Die Klagelieder 3, 38)
Grauen und Grube wurde uns zuteil, / Verwüstung und Verderben. (Die Klagelieder 3, 47)
bis der Herr vom Himmel her / sieht und schaut. (Die Klagelieder 3, 50)
Mein Auge macht mich elend / vor lauter Weinen in meiner Stadt. (Die Klagelieder 3, 51)
Weh, wie glanzlos ist das Gold, / gedunkelt das köstliche Feingold, hingeschüttet die heiligen Steine / an den Ecken aller Straßen. (Die Klagelieder 4, 1)
Schwärzer als Ruß sehen sie aus, / man erkennt sie nicht auf den Straßen. Die Haut schrumpft ihnen am Leib, / trocken wie Holz ist sie geworden. (Die Klagelieder 4, 8)
Die Hände liebender Mütter / kochten die eigenen Kinder. Sie dienten ihnen als Speise / beim Zusammenbruch der Tochter, meines Volkes. (Die Klagelieder 4, 10)
Wegen der Sünden ihrer Propheten, / wegen der Verfehlung ihrer Priester, die in ihrer Mitte vergossen haben / das Blut von Gerechten, (Die Klagelieder 4, 13)