Mosaico decorativo

Bibel in einem Jahr.

Am 206. Tag beschreibt Jesaja 32-33 die Herrschaft der Gerechtigkeit und den göttlichen Schutz für diejenigen, die auf Gott vertrauen. Baruch 1-2 ermutigt zur Treue gegenüber Gott und zur Einhaltung des Gesetzes, selbst in Zeiten des Exils. Sprüche 11:17-20 enthält Anweisungen zu Güte, Gerechtigkeit und Sorgfalt im Handeln und zeigt, wie man integer und im Vertrauen auf Gott lebt.

Kapitel 32

1. Seht: Ein König wird kommen, der gerecht regiert, / und Fürsten, die herrschen, wie es recht ist.

2. Jeder von ihnen wird wie ein Zufluchtsort vor dem Sturm sein, / wie ein schützendes Dach beim Gewitter, wie Wassergräben an einem dürren Ort, / wie der Schatten eines mächtigen Felsens im trockenen Land.

3. Dann sind die Augen der Sehenden nicht mehr verklebt, / die Ohren der Hörenden hören wieder zu.

4. Das Herz der Unbesonnenen gewinnt Erkenntnis und Einsicht, / die Zunge der Stammelnden redet wieder deutlich und klar.

5. Der Dummkopf wird nicht mehr edel genannt / und der Schurke wird nicht mehr für vornehm gehalten.

6. Denn der Dummkopf redet nur Unsinn / und er hat nur Unheil im Sinn, er handelt ruchlos / und redet lästerlich über den Herrn. Er lässt den Hungrigen darben, / den Durstigen lässt er nicht trinken.

7. Die Waffen des Schurken bringen Unglück, / er plant nur Verbrechen, um die Schwachen durch trügerische Worte ins Verderben zu stürzen, / selbst wenn der Arme beweist, dass er im Recht ist.

8. Der Edle aber plant nur Edles / und tritt für das Edle ein.

9. Ihr sorglosen Frauen, hört meine Stimme, / ihr selbstsicheren Töchter, hört auf mein Wort!

10. Über Jahr und Tag werdet ihr zittern, / auch wenn ihr jetzt so selbstsicher seid; denn die Weinernte ist vernichtet, / es gibt keine Obsternte mehr.

11. Zittert, ihr Sorglosen, / erschreckt, ihr selbstsicheren Frauen, zieht euch aus, entkleidet euch / und legt das Trauerkleid an!

12. Schlagt euch an die Brust / und klagt um die prächtigen Felder, / die fruchtbaren Reben,

13. um die Äcker meines Volkes, / auf denen nur Dornen und Disteln wachsen, um all die Häuser voll Jubel, / um die fröhliche Stadt.

14. Denn die Paläste sind verlassen, / der Lärm der Stadt ist verstummt. Der Hügel der Burg mit dem Wachtturm / ist für immer verödet; dort tummeln sich die Wildesel, / dort weiden die Herden.

15. Wenn aber der Geist aus der Höhe über uns ausgegossen wird, / dann wird die Wüste zum Garten / und der Garten wird zu einem Wald.

16. In der Wüste wohnt das Recht, / die Gerechtigkeit weilt in den Gärten.

17. Das Werk der Gerechtigkeit wird der Friede sein, / der Ertrag der Gerechtigkeit sind Ruhe und Sicherheit für immer.

18. Mein Volk wird an einer Stätte des Friedens wohnen, / in sicheren Wohnungen, an stillen und ruhigen Plätzen.

19. Aber der Wald stürzt in jähem Sturz, / die Stadt versinkt in der Tiefe.

20. Wohl euch! Ihr könnt an allen Gewässern säen / und eure Rinder und Esel frei laufen lassen.

Kapitel 33

1. Weh dir, der du immer zerstörst / und selbst nie zerstört worden bist.Weh dir, du Empörer, / gegen den sich noch niemand empört hat. Denn wenn du alles zerstört hast, / wirst du selbst zerstört. Wenn du das Ziel deiner Empörung erreicht hast, / wirst du selbst zum Ziel einer Empörung.

2. Herr, hab mit uns Erbarmen; / denn wir hoffen auf dich. Sei uns ein helfender Arm an jedem Morgen, / sei in der Not unsere Rettung!

3. Vor dem lauten Getöse fliehen die Nationen; / wenn du dich erhebst, flüchten die Völker nach allen Seiten.

4. Man rafft Beute zusammen, / so wie die Heuschrecken alles erraffen; wie die Grashüpfer springen, / so springt man und raubt.

5. Der Herr ist erhaben, er wohnt in der Höhe; / er wird Zion mit Recht und Gerechtigkeit erfüllen.

6. Es wird sichere Zeiten erleben. / Weisheit und Erkenntnis sind der Reichtum, der es rettet; / sein Schatz ist die Furcht vor dem Herrn.

7. Hört: Draußen schreien die Krieger (vor Angst),/ bitterlich weinen die Boten des Friedens.

8. Die Wege sind verödet, / die Straßen sind leer. Den Vertrag hat man gebrochen, / man verachtet die Zeugen (des Bundes) / und schätzt die Menschen gering.

9. Das Land welkt in Trauer dahin, / der Libanon ist beschämt, seine Bäume verdorren. Die Scharon-Ebene ist zur Steppe geworden, / entlaubt sind Baschan und Karmel.

10. Jetzt stehe ich auf, spricht der Herr, / jetzt erhebe ich mich, jetzt richte ich mich auf.

11. Ihr seid schwanger mit Heu / und bringt Stroh zur Welt. / Mein Atem ist wie ein Feuer, das euch verzehrt.

12. Die Völker werden zu Kalk verbrannt. / Sie lodern wie abgehauene Dornen im Feuer.

13. Ihr in der Ferne, hört, was ich tue; / ihr in der Nähe, erkennt meine Kraft!

14. Die Sünder in Zion beginnen zu zittern, / ein Schauder erfasst die ruchlosen Menschen.Wer von uns hält es aus neben dem verzehrenden Feuer, / wer von uns hält es aus neben der ewigen Glut?

15. Wer rechtschaffen lebt und immer die Wahrheit sagt, / wer es ablehnt, Gewinn zu erpressen, wer sich weigert, Bestechungsgelder zu nehmen, / wer sein Ohr verstopft, um keinen Mordplan zu hören, / und die Augen schließt, um nichts Böses zu sehen:

16. der wird auf den Bergen wohnen, / Felsenburgen sind seine Zuflucht; man reicht ihm sein Brot / und seine Wasserquelle versiegt nicht.

17. Deine Augen werden den König in seiner Schönheit erblicken, / sie sehen ein weites Land.

18. Dein Herz denkt an die (früheren) Schrecken zurück: / Wo ist der, der damals zählte,wo ist der, der abwog? / Wo ist der, der die Türme gezählt hat?

19. Du wirst das freche Volk nicht mehr sehen, / das Volk mit der dunklen, unverständlichen Sprache, / mit den gestammelten, sinnlosen Worten.

20. Schau auf Zion, die Stadt unserer Feste! / Deine Augen werden Jerusalem sehen, den Ort der Ruhe, / das Zelt, das man nicht abbricht, dessen Pflöcke man niemals mehr ausreißt, / dessen Stricke nie mehr zerreißen.

21. Ja, dort wird der Herr unser mächtiger Gott sein. / Es ist ein Ort mit breiten Flüssen und Strömen. Keine Ruderboote fahren auf ihnen; / kein Prunkschiff segelt darauf,

22. Ja, der Herr ist unser Richter, / der Herr gibt uns Gesetze; / der Herr ist unser König, er wird uns retten.

23. denn die Taue sind schlaff, / sie halten den Mastbaum nicht fest, / man kann kein Segel mehr spannen. Dann verteilen die Blinden große Beute untereinander, / die Lahmen machen einen ergiebigen Raubzug.

24. Kein Mensch in der Stadt wird mehr sagen: / Ich bin krank. Dem Volk, das in Zion wohnt, / ist seine Schuld vergeben.

Kompletter Leseplan

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17. Die Güte eines Menschen kommt ihm selbst zugute, / der Hartherzige schneidet sich ins eigene Fleisch.

18. Der Frevler erzielt trügerischen Gewinn, / wer Gerechtigkeit sät, hat beständigen Ertrag.

19. Wer in der Gerechtigkeit fest steht, erlangt das Leben, / wer dem Bösen nachjagt, den Tod.

20. Verkehrte Menschen sind dem Herrn ein Gräuel, / er hat Gefallen an denen, die den rechten Weg gehen.

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"Deve-se caminhar em nuvens cada vez que se termina uma confissão!" São Padre Pio de Pietrelcina