Mosaico decorativo

Bibel in einem Jahr.

Am 298. Tag werden in 2. Makkabäer 1 Schlüsselereignisse der makkabäischen Geschichte vorgestellt. Sirach 40-41 lehrt über Gerechtigkeit, Ehre und Weisheit, und Sprüche 24:1-7 erinnert uns daran, dass Klugheit und Urteilsvermögen unerlässlich sind, um Fallstricke zu vermeiden und vor Gott recht zu handeln.

1. Wir, eure Brüder, die Juden aus Jerusalem und aus dem Land Judäa, grüßen euch, unsere Brüder, die Juden, die in Ägypten wohnen, und wünschen euch Frieden.

2. Gott möge euch Gutes erweisen und seines Bundes gedenken, den er mit seinen treuen Dienern Abraham, Isaak und Jakob geschlossen hat.

3. Er gebe euch allen ein Herz, das euch fähig macht, ihn zu fürchten und seiner Lehre mutig und bereitwillig zu folgen.

4. Er öffne euer Herz für sein Gesetz und für die Gebote und schenke euch Frieden.

5. Er erhöre eure Gebete, schenke euch Versöhnung und verlasse euch nicht in der Not.

6. So beten wir hier für euch.

7. Unter der Regierung des Demetrius, im Jahr 169, haben wir Juden euch geschrieben: In der höchsten Not, die in diesen Jahren über uns kam, als Jason und sein Anhang vom Heiligen Land und vom Königreich abfielen,

8. verbrannten sie das Tempeltor und vergossen unschuldiges Blut. Wir aber beteten zum Herrn und er hat uns erhört. So konnten wir wieder Brand- und Speiseopfer darbringen; wir zündeten die Leuchter an und legten die Schaubrote aus.

9. Und nun begeht die Tage des Laubhüttenfestes im Monat Kislew! Geschrieben im Jahr 188.

10. Die Bewohner Jerusalems und Judäas, der Hohe Rat und Judas wünschen dem Aristobul, dem Lehrer des Königs Ptolemäus, aus dem Geschlecht der gesalbten Priester, und den Juden Ägyptens Glück und Heil.

11. Wir danken Gott von Herzen, der uns aus großen Gefahren errettet hat. So sind wir bereit, selbst mit einem König zu streiten.

12. Gott selbst nämlich hat alle verjagt, die gegen die Heilige Stadt gekämpft haben.

13. Denn als der Fürst mit seinem Heer, das als unüberwindlich galt, nach Persien zog, fanden sie im Tempel der Nanäa den Tod. Die Priester der Nanäa hatten sie nämlich überlistet.

14. Unter dem Vorwand, sich mit der Göttin zu vermählen, war Antiochus mit seinen Freunden, die ihn begleiteten, zum Tempel gekommen; sozusagen als Mitgift wollte er sich dabei die großen Reichtümer aneignen.

15. Die Priester der Nanäa legten die Schätze für sie auch bereit und Antiochus ging mit einigen wenigen Männern in den heiligen Bezirk. Sobald er aber das Heiligtum betreten hatte, schlossen sie das Tor.

16. Sie öffneten eine geheime Tür an der Decke, warfen schwere Steine herab, zerschmetterten den Fürsten (und seine Begleiter), zerstückelten sie, schnitten ihnen die Köpfe ab und warfen sie hinaus zu denen, die draußen stehen geblieben waren.

17. Für all das sei unser Gott gepriesen: Er hat die Sünder dem Untergang preisgegeben.

18. Wir wollen nun am fünfundzwanzigsten Kislew die Reinigung des Tempels feiern. Darum hielten wir es für unsere Pflicht, euch davon zu benachrichtigen, damit auch ihr sie wie die Tage des Laubhüttenfestes feiern könnt und wie die Tage des Feuers. (Letztere erinnern an den Tag,) an dem Nehemia nach dem Aufbau von Tempel und Altar erstmals wieder Opfer darbrachte.

19. Denn als unsere Väter nach Persien in die Verbannung geführt wurden, nahmen die Priester, die fromm geblieben waren, etwas von dem Feuer des Altars mit und verbargen es heimlich im Schacht eines leeren Brunnens. Sie versteckten es so, dass die Stelle allen unbekannt blieb.

20. Darüber vergingen viele Jahre. Doch als es Gott gefiel, sandte der König von Persien den Nehemia her. Der schickte die Nachkommen jener Priester aus, um das Feuer holen zu lassen, das ihre Väter einst versteckt hatten.

21. Als sie uns erklärten, kein Feuer gefunden zu haben, sondern nur eine dicke Flüssigkeit, befahl er ihnen, etwas davon zu schöpfen und zu ihm zu bringen. Das Opfer wurde hergerichtet. Dann ließ Nehemia von den Priestern das Brennholz, und was darauf lag, mit diesem zähflüssigen Wasser begießen.

22. So geschah es. Nach einiger Zeit brach die Sonne hervor, die von Wolken verdeckt gewesen war. Da flammte ein großes Feuer auf und alle staunten.

23. Während das Opfer verbrannte, beteten die Priester und alle Anderen, die bei ihnen waren; Jonatan stimmte an und die Übrigen, darunter auch Nehemia, beteten laut mit.

24. Das Gebet aber lautete so: Herr, o Herr, du Gott und Schöpfer aller Dinge, furchtbarer, starker, gerechter und barmherziger Gott! Du allein bist König und du bist gütig.

25. Du allein gibst alle Gaben. Nur du bist gerecht, allmächtig und ewig. Du rettest Israel aus aller Not. Du hast unsere Väter erwählt und sie heilig gemacht.

26. Nimm dieses Opfer an für dein ganzes Volk Israel! Behüte dein Erbteil und mach es heilig!

27. Sammle uns aus der Zerstreuung, befrei alle, die bei den Heiden in Knechtschaft leben, schau auf die Verachteten und Verabscheuten! Dadurch sollen die Heiden erkennen, dass du unser Gott bist.

28. Strafe die stolzen und frechen Unterdrücker!

29. Pflanz dein Volk an deinem heiligen Ort ein! Denn so hat es Mose zugesagt.

30. Die Priester begleiteten die Loblieder, die man sang, mit Musik.

31. Als das Opfer verbrannt war, ließ Nehemia das übrig gebliebene Wasser auf große Steine schütten.

32. Da entzündete sich eine lodernde Flamme. Sie verzehrte sich im Schein des Feuers, das vom Altar her leuchtete.

33. Dieses Ereignis wurde überall bekannt und man meldete dem persischen König, an der Stelle, an der die Priester, die in die Verbannung gingen, das Feuer versteckt hätten, sei das Wasser zum Vorschein gekommen, das die Leute des Nehemia dann über das Opfer gossen.

34. Nachdem der König die Sache geprüft hatte, ließ er den Ort umfrieden und für heilig erklären.

35. Auch nahm der König viele kostbare Geschenke und verteilte sie unter die, denen er wohlgesinnt war.

36. Die Leute um Nehemia nannten das Wasser Neftar, das heißt: Reinigung. Bei den meisten aber heißt es Neftai.

Kompletter Leseplan

Laden Sie den Leitfaden mit allen nach Tagen geordneten Lesungen herunter und verfolgen Sie Ihren Fortschritt das ganze Jahr über.

Kapitel 40

1. Große Mühsal hat Gott den Menschen zugeteilt, / ein schweres Joch ihnen auferlegt von dem Tag, an dem sie aus dem Schoß ihrer Mutter hervorgehen, / bis zum Tag ihrer Rückkehr zur Mutter aller Lebenden:

2. ihr Grübeln und die Angst ihres Herzens, / der Gedanke an die Zukunft, an den Tag ihres Todes.

3. Von dem, der auf hohem Thron sitzt, / bis zu dem, der in Staub und Asche sitzt,

4. von dem, der Krone und Stirnreif trägt, / bis zu dem, der ein Kleid aus Fellen trägt:

5. Zorn, Eifersucht, Sorge und Schrecken, / Todesangst, Zank und Streit. Noch auf dem Bett zur Ruhezeit / verwirrt der nächtliche Schlaf ihm den Sinn.

6. Bald wird er, nach einem Augenblick der Ruhe, / von schrecklichen Träumen aufgejagt, bald in die Irre getrieben durch Vorspiegelungen seiner Seele, / wie ein Flüchtling, der dem Verfolger entrinnt;

7. gerade während er sich rettet, wacht er auf / und wundert sich über die Angst um nichts.

8. Hinzu kommt über alles Lebende, vom Menschen bis zum Vieh, / und über die Sünder siebenfach:

9. Pest und Blut, Fieber und Schwert, / Untergang und Verderben, Hunger und Tod.

10. Für den Frevler ist das Übel erschaffen / und seinetwegen kommt die Vernichtung.

11. Alles, was von der Erde stammt, / kehrt zur Erde zurück, / was aus der Höhe stammt, zur Höhe.

12. Jede Bestechung und Ungerechtigkeit wird ausgerottet, / Treue aber besteht für immer.

13. Der Reichtum des Frevlers ist wie ein reißender Bach, / wie ein mächtiger Fluss beim Gewitterregen.

14. Schwillt er an, dann werden Felsen bewegt, / doch plötzlich versiegt er für immer.

15. Der Schössling des Gewalttätigen treibt keinen Spross; / denn die Wurzel des Ruchlosen liegt auf einem Felsenriff,

16. wie Riedgras am Bachrand, / das schneller als jedes Gras verdorrt.

17. Liebe aber wird in Ewigkeit nicht ausgetilgt, / Barmherzigkeit besteht für immer.

18. Überfluss und Verdienst machen das Leben angenehm, / doch mehr als beide, einen Schatz zu finden.

19. Nachkommenschaft und Städtebau geben dem Namen Bestand, / doch mehr als beide, Weisheit zu finden. Viehzucht und Ackerbau lassen den Leib gedeihen, / doch mehr als beide eine treue Frau.

20. Wein und Bier erfreuen das Herz, / doch mehr als beide die Freundesliebe.

21. Flöte und Harfe verschönern das Lied, / doch mehr als beide eine reine Stimme.

22. Anmut und Schönheit entzücken das Auge, / doch mehr als beide die Blumen des Feldes.

23. Freund und Gefährte leiten zur rechten Zeit, / doch mehr als beide eine verständige Frau.

24. Bruder und Helfer nützen in der Zeit der Not, / doch mehr als beide eine rettende Liebesgabe.

25. Gold und Silber stützen den Fuß, / doch mehr als beide ein guter Rat.

26. Reichtum und Macht erheben das Herz, / doch mehr als beide die Gottesfurcht. Hat man Gottesfurcht, so gibt es keine Not, / neben ihr braucht man keine Stütze zu suchen;

27. die Gottesfurcht ist wie ein gesegnetes Paradies, / über seine ganze Pracht (breitet sich) ihr schirmendes Dach.

28. Mein Sohn, lebe nicht vom Betteln! / Besser sterben, als aufdringlich sein.

29. Wer nach dem Tisch anderer schauen muss, / dessen Leben ist nicht als Leben zu rechnen. Geschenkte Leckerbissen beschmutzen die Kehle, / dem verständigen Mann bereiten sie Magenschmerzen.

30. Im Mund des Frechen ist Betteln süß, / doch in seinem Innern brennt es wie Feuer.

Kapitel 41

1. Tod, wie bitter ist es, an dich zu denken, / für den, der ruhig sein Heim bewohnt, für den, der ohne Sorge ist und in allem Erfolg hat / und noch kräftig genug ist, die Lust zu genießen.

2. Tod, wie gut ist es, dass du auferlegt bist, / für den betrübten und kraftlosen Menschen, für den, der strauchelt und überall anstößt, / der verzweifelt ist und die Hoffnung verloren hat.

3. Fürchte dich nicht vor dem Tod, / weil er dir auferlegt ist. Denk daran: / Vorfahren und Nachkommen trifft es wie dich.

4. Er ist das Los, das allen Sterblichen von Gott bestimmt ist. Was sträubst du dich gegen das Gesetz des Höchsten? Ob tausend Jahre, ob hundert oder zehn, / im Totenreich gibt es keine Beschwerde über die Lebensdauer.

5. Eine verächtliche Brut ist das Geschlecht der Bösen, ein törichtes Gezücht haust in der Wohnung des Frevlers.

6. Dem Sohn des Verbrechers geht die Herrschaft verloren, / seine Nachkommen leben für immer in Schande.

7. Einen schlechten Vater verfluchen die Kinder, / denn seinetwegen werden sie verachtet.

8. Weh euch, ihr ruchlosen Männer, / die ihr das Gesetz des Höchsten verlassen habt.

9. Wenn ihr euch vermehrt, ist es zum Unglück, / wenn ihr Kinder zeugt, ist es zur Trauer;wenn ihr strauchelt, ist es zur dauernden Freude, / wenn ihr sterbt, ist es zum Fluch.

10. Alles, was aus dem Nichts kommt, / kehrt in das Nichts zurück; / so auch der Ruchlose aus dem Leeren ins Leere.

11. Ein Hauch ist der Mensch dem Leibe nach, / doch der Name des Frommen wird nicht getilgt.

12. Sei besorgt um deinen Namen; denn er begleitet dich / treuer als tausend kostbare Schätze.

13. Das Gut des Lebens währt zählbare Tage, / das Gut des Namens unzählige Tage.

14. Verborgene Weisheit und versteckter Schatz, / was nützen sie beide?

15. Besser ist einer, der seine Torheit verbirgt, / als einer, der seine Weisheit verbirgt.

16. Hört, Söhne, die Lehre von der Scham, / lernt, was Scham ist nach meinem Urteil. Nicht jede Scham ziemt sich, / nicht jedes Schamempfinden ist empfehlenswert.

17. Schäme dich vor Vater und Mutter der Unzucht, / vor Fürst und Herrscher der Lüge,

18. vor dem Herrn und der Herrin des Betrugs, / vor Gemeinde und Volk der Sünde, / vor dem Gefährten und Freund der Untreue,

19. vor dem Ort, an dem du wohnst, der Unterschlagung. / (Schäme dich,) Eid und Vertrag zu verletzen, den Ellbogen aufzustemmen beim Mahl, / eine erbetene Gabe zu verweigern,

20. einen Gruß nicht zu erwidern, / einer Verheirateten nachzuschauen, / den Blick auf eine fremde Frau zu werfen,

21. deinen Bruder abzuweisen, / die Verteilung der Opferanteile zu unterlassen,

22. mit deiner Magd dich abzugeben / und dich ihrem Bett zu nähern. (Schäme dich) der üblen Nachrede gegenüber dem Freund, / und wenn du geschenkt hast, zu schimpfen,

Kompletter Leseplan

Laden Sie den Leitfaden mit allen nach Tagen geordneten Lesungen herunter und verfolgen Sie Ihren Fortschritt das ganze Jahr über.

1. Sei nicht neidisch auf böse Menschen, / such keinen Umgang mit ihnen!

2. Denn ihr Herz sinnt auf Gewalttat, / Unheil reden ihre Lippen.

3. Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, / durch Umsicht gewinnt es Bestand.

4. Durch Klugheit werden die Kammern gefüllt / mit allerlei wertvollen, köstlichen Gütern.

5. Der Weise ist dem Starken überlegen, / ein verständiger Mensch dem robusten.

6. Denn durch Überlegung gewinnst du den Kampf, / viele Ratgeber verhelfen zum Sieg.

7. Zu hoch hängt dem Toren die Weisheit, / am Tor tut er den Mund nicht auf.

Kompletter Leseplan

Laden Sie den Leitfaden mit allen nach Tagen geordneten Lesungen herunter und verfolgen Sie Ihren Fortschritt das ganze Jahr über.






"Combata vigorosamente, se está interessado em obter o prêmio destinado às almas fortes." São Padre Pio de Pietrelcina