Mosaico decorativo

Bibel in einem Jahr.

Am 136. Tag verfolgen wir Konflikte und spirituelle Strukturen. 2. Samuel 18 berichtet von der letzten Schlacht gegen Absalom und den Folgen der Rebellion. 1. Chronik 23 beschreibt die Organisation der Leviten und den Tempeldienst und stärkt die spirituelle Ordnung. Psalm 37 ermutigt uns, auf Gott zu vertrauen und angesichts von Ungerechtigkeit und Widrigkeiten aufrecht und geduldig zu bleiben.

1. Dann musterte David die Leute, die bei ihm waren, und setzte Anführer ein über die einzelnen Tausendschaften und Hundertschaften.

2. Dann ließ er seine Leute ausrücken, ein Drittel (von ihnen) unter Joab, ein Drittel unter Abischai, dem Sohn der Zeruja und Bruder Joabs, und ein Drittel unter dem Gatiter Ittai. Der König sagte zu seinen Leuten: Auch ich will mit euch in den Kampf ziehen.

3. Doch sie erwiderten: Du sollst nicht mit uns in den Kampf ziehen; denn wenn wir fliehen, wird man sich um uns nicht kümmern; und wenn die Hälfte von uns stirbt, wird man sich um uns nicht kümmern. Doch du giltst so viel wie zehntausend von uns und außerdem wäre es besser, wenn du uns von der Stadt aus zu Hilfe kommen könntest.

4. Der König antwortete ihnen: Ich will tun, was ihr für richtig haltet. Darauf stellte sich der König neben das Tor (der Stadt) und die Leute zogen nach Hundertschaften und Tausendschaften geordnet hinaus.

5. Und der König befahl Joab, Abischai und Ittai: Geht mir mit dem Jungen, mit Abschalom, schonend um! Alle Leute hörten, wie der König seinen Anführern wegen Abschalom diese Anweisung gab.

6. Die Leute zogen ins Feld, den Israeliten entgegen, und im Wald Efraim kam es zur Schlacht.

7. Die Israeliten wurden von den Leuten Davids geschlagen und erlitten eine schwere Niederlage; an jenem Tag fielen zwanzigtausend von ihnen.

8. Der Kampf breitete sich über die ganze dortige Gegend aus und der Wald verschlang an jenem Tag mehr Krieger als das Schwert.

9. Plötzlich kam Abschalom in das Blickfeld der Krieger Davids; er ritt auf einem Maultier. Als das Maultier unter den Ästen einer großen Eiche hindurchlief, blieb Abschalom mit dem Kopf fest an der Eiche hängen, sodass er zwischen Himmel und Erde schwebte und das Maultier unter ihm weglief.

10. Jemand sah es und meldete Joab: Ich habe gerade Abschalom an einer Eiche hängen sehen.

11. Joab sagte zu dem Mann, der ihm das meldete: Wenn du es gesehen hast, warum hast du ihn nicht sofort an Ort und Stelle niedergestoßen? Ich hätte dir dann gern zehn Silberstücke und einen Gürtel gegeben.

12. Der Mann antwortete Joab: Auch wenn ich tausend Silberstücke auf die Hand ausgezahlt erhielte, würde ich meine Hand nicht gegen den Sohn des Königs erheben; denn der König hat dir, Abischai und Ittai vor unseren Ohren befohlen: Gebt mir auf den Jungen, auf Abschalom, Acht!

13. Hätte ich heimtückisch gehandelt und ihm etwas getan - dem König bleibt ohnehin nichts verborgen -, dann würdest du dich (aus der Sache) heraushalten.

14. Joab erwiderte: Ich kann mich nicht noch länger mit dir aufhalten. Und er nahm drei Spieße in die Hand und stieß sie Abschalom, der noch lebend an der Eiche hing, ins Herz.

15. Die zehn Waffenträger Joabs umringten Abschalom und schlugen ihn tot.

16. Dann ließ Joab das Widderhorn blasen und die Krieger hörten auf, die Israeliten zu verfolgen, weil Joab ihnen Einhalt gebot.

17. Sie nahmen Abschalom und warfen ihn im Wald in eine tiefe Grube und errichteten über ihm einen riesigen Steinhaufen. Alle Israeliten aber flohen, jeder in sein Zelt. -

18. Abschalom hatte sich schon zu Lebzeiten den Gedenkstein, der jetzt im Königstal steht, herbeischaffen und für sich aufstellen lassen; denn er sagte sich: Ich habe keinen Sohn, der meinen Namen im Gedächtnis (der Menschen) halten würde. Er benannte den Stein nach seinem Namen; deshalb heißt er bis zum heutigen Tag «Abschaloms Hand».

19. Ahimaaz, der Sohn Zadoks, sagte: Ich will zum König eilen und ihm die freudige Nachricht bringen, dass der Herr ihm Recht gegenüber seinen Feinden verschafft hat.

20. Joab sagte zu ihm: Du würdest heute kein Freudenbote sein. An einem anderen Tag kannst du eine gute Nachricht überbringen; heute würdest du nichts Erfreuliches melden; denn der Sohn des Königs ist tot.

21. Und Joab befahl einem Kuschiter: Geh, melde dem König, was du gesehen hast. Der Kuschiter warf sich vor Joab nieder, dann eilte er davon.

22. Ahimaaz, der Sohn Zadoks, sagte noch einmal zu Joab: Mag kommen, was will, ich möchte auch hineilen, hinter dem Kuschiter her. Joab antwortete: Warum willst du denn hinlaufen, mein Sohn? Du bekommst keinen Botenlohn.

23. Doch Ahimaaz sagte: Mag kommen, was will; ich laufe hin. Joab erwiderte: Dann lauf! Ahimaaz lief los, nahm den Weg durch die Jordansenke und überholte den Kuschiter.

24. David saß zwischen den beiden Toren. Der Späher aber war auf das Dach des Tores, auf die Mauer, gestiegen, und als er Ausschau hielt, sah er einen einzelnen Mann herbeilaufen.

25. Der Späher rief dem König die Meldung zu. Der König sagte: Wenn er allein ist, dann bringt er eine gute Nachricht. Während der Mann herankam,

26. sah der Späher noch einen anderen herbeieilen und rief zum Tor hinab: Da läuft noch ein einzelner Mann herbei. Der König sagte: Auch er bringt eine gute Nachricht.

27. Darauf sagte der Späher: Ich sehe, der erste läuft in der Art des Ahimaaz, des Sohnes Zadoks. Und der König sagte: Das ist ein guter Mann, er kommt mit einer guten Nachricht.

28. Ahimaaz rief dem König den Friedensgruß zu, warf sich vor ihm mit dem Gesicht zur Erde nieder und sagte: Gepriesen sei der Herr, dein Gott, der (dir) die Männer ausgeliefert hat, die ihre Hand gegen meinen Herrn, den König, erhoben haben.

29. Der König fragte: Geht es dem Jungen, Abschalom, gut? Ahimaaz antwortete: Ich sah ein großes Getümmel, als Joab den Knecht des Königs, deinen Knecht, wegschickte; darum weiß ich nicht, was da geschah.

30. Der König befahl: Tritt zur Seite und stell dich hierher! Ahimaaz trat zur Seite und blieb dort stehen.

31. Da kam auch der Kuschiter und sagte: Mein Herr, der König, lasse sich die gute Nachricht bringen, dass der Herr dir heute Recht verschafft hat gegenüber allen, die sich gegen dich erhoben hatten.

32. Der König fragte den Kuschiter: Geht es dem Jungen, Abschalom, gut? Der Kuschiter antwortete: Wie dem jungen Mann möge es allen Feinden meines Herrn, des Königs, ergehen, allen, die sich in böser Absicht gegen dich erhoben haben.

Kompletter Leseplan

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1. David war alt und hochbetagt und bestellte seinen Sohn Salomo zum König von Israel.

2. Er versammelte dazu alle führenden Männer Israels, die Priester und Leviten.

3. Die Leviten waren von dreißig Jahren an aufwärts gezählt worden. Ihre Zahl betrug 38000 Mann.

4. Von diesen hatten 24000 den Dienst im Haus des Herrn zu leiten, 6000 waren Listenführer und Richter,

5. 4000 Torwächter und 4000 sollten den Herrn mit den Instrumenten preisen, die David zum Lobpreis anfertigen ließ.

6. David teilte die Leviten in Klassen ein nach den Söhnen Levis: Gerschon, Kehat und Merari.

7. Zu den Nachkommen Gerschons gehörten Ladan und Schimi.

8. Von den Söhnen Ladans war Jehiël der erste; ihm folgten Setam und Joël; insgesamt waren es drei.

9. Die Söhne Jehiëls waren Schelomit, Hasiël und Haran, insgesamt drei. Sie waren die Familienhäupter Ladans.

10. Die Söhne Schimis waren Jahat, Sisa, Jëusch und Beria. Das waren die vier Söhne Schimis.

11. Jahat war der erste, Sisa der zweite. Jëusch und Beria hatten nur wenige Söhne; sie bildeten daher nur eine Großfamilie und eine Dienstklasse.

12. Die Söhne Kehats waren: Amram, Jizhar, Hebron und Usiël, insgesamt vier.

13. Die Söhne Amrams waren Aaron und Mose. Aaron und seine Söhne wurden für immer dazu bestimmt, Hochheiliges zu betreuen, Rauchopfer vor dem Herrn zu verbrennen, ihm zu dienen und allezeit in seinem Namen zu segnen.

14. Die Söhne des Mose aber, des Mannes Gottes, wurden dem Stamm der Leviten zugerechnet.

15. Die Söhne des Mose waren Gerschom und Eliëser.

16. Von den Söhnen Gerschoms war Schubaël der erste.

17. Der Erstgeborene Eliësers war Rehabja. Andere Söhne hatte er nicht. Die Söhne Rehabjas dagegen waren sehr zahlreich.

18. Von den Söhnen Jizhars war Schelomit der erste.

19. Die Söhne Hebrons waren: der erste Jerija, der zweite Amarja, der dritte Jahasiël, der vierte Jekamam.

20. Von den Söhnen Usiëls war Micha der erste und Jischija der zweite.

21. Die Söhne Meraris waren Machli und Muschi. Die Söhne Machlis waren Eleasar und Kisch.

22. Eleasar hinterließ keine Söhne, als er starb; er hatte nur Töchter und diese heirateten die Söhne des Kisch, ihre Vettern.

23. Die Söhne Muschis waren: Machli, Eder und Jeremot, insgesamt drei.

24. Das waren die Leviten nach ihren Großfamilien mit deren Häuptern, wie sie Kopf für Kopf gezählt und bestellt worden waren. Sie besorgten, von zwanzig Jahren an aufwärts, den Dienst am Haus des Herrn.

25. David sagte nämlich: Der Herr, der Gott Israels, hat seinem Volk Israel Ruhe verliehen und für immer in Jerusalem Wohnung genommen.

26. Die Leviten brauchen das Zelt und all seine Geräte für den Dienst nicht mehr zu tragen.

27. Nach den letzten Anordnungen Davids zählte man die Leviten von zwanzig Jahren an aufwärts.

28. Ihre Stellung im Dienst des Hauses des Herrn an der Seite der Söhne Aarons verpflichtet sie vielmehr zur Aufsicht über die Höfe und Kammern, zur Reinigung alles Heiligen, zum Dienst im Haus Gottes,

29. zur Besorgung der Schaubrote, des Feinmehls für die Speiseopfer und die ungesäuerten Brote, der Bratpfannen und des Backwerks sowie zur Überwachung der Hohl- und Längenmaße.

30. Sie müssen auch jeden Morgen und Abend bereitstehen, um den Herrn zu loben und zu preisen.

31. Desgleichen sollen sie bei allen Brandopfern, die an den Sabbaten, Neumonden und Festen dem Herrn dargebracht werden, vollzählig, wie es ihre Pflicht ist, immer vor ihm erscheinen.

32. So sollen sie den Dienst im Offenbarungszelt, den Dienst am Heiligtum und die Bedienung der Söhne Aarons, ihrer Amtsbrüder, bei ihren Verrichtungen im Haus des Herrn übernehmen.

Kompletter Leseplan

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1. [Von David.] Errege dich nicht über die Bösen, / wegen der Übeltäter ereifere dich nicht!

2. Denn sie verwelken schnell wie das Gras, / wie grünes Kraut verdorren sie.

3. Vertrau auf den Herrn und tu das Gute, / bleib wohnen im Land und bewahre Treue!

4. Freu dich innig am Herrn! / Dann gibt er dir, was dein Herz begehrt.

5. Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertrau ihm; / er wird es fügen.

6. Er bringt deine Gerechtigkeit heraus wie das Licht / und dein Recht so hell wie den Mittag.

7. Sei still vor dem Herrn und harre auf ihn! / Erhitze dich nicht über den Mann, dem alles gelingt, / den Mann, der auf Ränke sinnt.

8. Steh ab vom Zorn und lass den Grimm; / erhitze dich nicht, es führt nur zu Bösem.

9. Denn die Bösen werden ausgetilgt; / die aber auf den Herrn hoffen, werden das Land besitzen.

10. Eine Weile noch und der Frevler ist nicht mehr da; / schaust du nach seiner Wohnung - sie ist nicht mehr zu finden.

11. Doch die Armen werden das Land bekommen, / sie werden Glück in Fülle genießen.

12. Der Frevler sinnt auf Ränke gegen den Gerechten / und knirscht gegen ihn mit den Zähnen.

13. Der Herr verlacht ihn, / denn er sieht, dass sein Tag kommt.

14. Die Frevler zücken das Schwert / und spannen ihren Bogen; sie wollen den Schwachen und Armen fällen / und alle hinschlachten, die den rechten Weg gehn.

15. Ihr Schwert dringe in ihr eigenes Herz / und ihre Bogen sollen zerbrechen.

16. Besser das wenige, das der Gerechte besitzt, / als der Überfluss vieler Frevler.

17. Denn die Arme der Frevler werden zerschmettert, / doch die Gerechten stützt der Herr.

18. Der Herr kennt die Tage der Bewährten, / ihr Erbe hat ewig Bestand.

19. In bösen Zeiten werden sie nicht zuschanden, / sie werden satt in den Tagen des Hungers.

20. Doch die Frevler gehen zugrunde, / die Feinde des Herrn sind wie die Pracht der Auen: / Sie schwinden dahin, wie Rauch schwinden sie hin.

21. Der Frevler muss borgen und kann nicht bezahlen, / doch freigebig schenkt der Gerechte.

22. Denn wen der Herr segnet, der wird das Land besitzen, / aber wen er verflucht, der wird ausgetilgt.

23. Der Herr festigt die Schritte des Mannes, / er hat Gefallen an seinem Weg.

24. Auch wenn er strauchelt, stürzt er nicht hin; / denn der Herr hält ihn fest an der Hand.

25. Einst war ich jung, nun bin ich alt, / nie sah ich einen Gerechten verlassen / noch seine Kinder betteln um Brot.

26. Allzeit ist er mildtätig, gern leiht er aus, / seine Kinder werden zum Segen.

27. Meide das Böse und tu das Gute, / so bleibst du wohnen für immer.

28. Denn der Herr liebt das Recht / und verlässt seine Frommen nicht. Doch das Geschlecht der Frevler wird ausgetilgt, / sie werden für immer vernichtet.

29. Die Gerechten werden das Land besitzen / und darin wohnen für alle Zeiten.

30. Der Mund des Gerechten bewegt Worte der Weisheit / und seine Zunge redet, was recht ist.

31. Er hat die Weisung seines Gottes im Herzen, / seine Schritte wanken nicht.

32. Der Frevler belauert den Gerechten / und sucht ihn zu töten.

33. Der Herr überlässt ihn nicht seiner Hand, / lässt nicht zu, dass man ihn vor Gericht verurteilt.

34. Hoffe auf den Herrn / und bleib auf seinem Weg! Er wird dich erhöhen zum Erben des Landes; / du wirst sehen, wie der Frevler vernichtet wird.

35. Ich sah einen Frevler, bereit zu Gewalttat; / er reckte sich hoch wie eine grünende Zeder.

36. Wieder ging ich vorüber und er war nicht mehr da; / ich suchte ihn, doch er war nicht zu finden.

37. Achte auf den Frommen und schau auf den Redlichen! / Denn Zukunft hat der Mann des Friedens.

38. Die Sünder aber werden alle zusammen vernichtet; / die Zukunft der Frevler ist Untergang.

39. Die Rettung der Gerechten kommt vom Herrn, / er ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.

40. Der Herr hilft ihnen und rettet sie, / er rettet sie vor den Frevlern; er schenkt ihnen Heil, / denn sie suchen Zuflucht bei ihm.

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"Todas as graças que pedimos no nome de Jesus são concedidas pelo Pai eterno." São Padre Pio de Pietrelcina