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Denn ich klage nicht für immer an, / noch will ich für immer zürnen. Sonst müsste ihr Geist vor mir vergehen / und ihr Atem, den ich erschuf. (Das Buch Jesaja 57, 16)
Rufe aus voller Kehle, halte dich nicht zurück! / Lass deine Stimme ertönen wie eine Posaune! Halt meinem Volk seine Vergehen vor / und dem Haus Jakob seine Sünden! (Das Buch Jesaja 58, 1)
Sie suchen mich Tag für Tag; / denn sie wollen meine Wege erkennen. Wie ein Volk, das Gerechtigkeit übt / und das vom Recht seines Gottes nicht ablässt, so fordern sie von mir ein gerechtes Urteil / und möchten, dass Gott ihnen nah ist. (Das Buch Jesaja 58, 2)
Warum fasten wir und du siehst es nicht? / Warum tun wir Buße und du merkst es nicht?Seht, an euren Fasttagen macht ihr Geschäfte / und treibt alle eure Arbeiter zur Arbeit an. (Das Buch Jesaja 58, 3)
an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, / die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden / und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen. (Das Buch Jesaja 58, 7)
Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte / und deine Wunden werden schnell vernarben. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, / die Herrlichkeit des Herrn folgt dir nach. (Das Buch Jesaja 58, 8)
Wenn du am Sabbat nicht aus dem Haus gehst / und an meinem heiligen Tag keine Geschäfte machst, wenn du den Sabbat (den Tag der) Wonne nennst, / einen Ehrentag den heiligen Tag des Herrn, wenn du ihn ehrst, indem du keine Gänge machst, / keine Geschäfte betreibst und keine Verhandlungen führst, (Das Buch Jesaja 58, 13)
Seht her, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, / um zu helfen, sein Ohr ist nicht schwerhörig, / sodass er nicht hört. (Das Buch Jesaja 59, 1)
Nein, was zwischen euch und eurem Gott steht, / das sind eure Vergehen; eure Sünden verdecken sein Gesicht, / sodass er euch nicht hört. (Das Buch Jesaja 59, 2)
Die Fäden, die sie spinnen, taugen nicht zu Gewändern, / man kann sich nicht bekleiden mit dem, was sie erzeugen. Ihre Taten sind Taten des Unheils, / Gewalttat ist in ihren Händen. (Das Buch Jesaja 59, 6)
Den Weg des Friedens kennen sie nicht, / auf ihren Spuren gibt es kein Recht. Sie gehen krumme Pfade; / keiner, der ihnen folgt, lernt den Frieden kennen. (Das Buch Jesaja 59, 8)
Darum bleibt das Recht von uns fern, / die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir hoffen auf Licht, / doch es bleibt finster; wir hoffen auf den Anbruch des Tages, / doch wir gehen im Dunkeln. (Das Buch Jesaja 59, 9)