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Zieht fort, ihr Bewohner von Schafir! / Die Einwohner Zaanans sind schändlich entblößt / und können ihre Stadt nicht verlassen. Es klagt Bet-Ezel. / Er nimmt euch jede Stütze weg. (Das Buch Micha 1, 11)
Ein Vorkämpfer bricht ihnen die Bahn, / sie brechen durch das Tor in die Stadt ein; / dann ziehen sie weiter. Ihr König geht vor ihnen her, / der Herr schreitet an ihrer Spitze. (Das Buch Micha 2, 13)
Die Häupter dieser Stadt sprechen Recht / und nehmen dafür Geschenke an, / ihre Priester lehren gegen Bezahlung. Ihre Propheten wahrsagen für Geld / und doch berufen sie sich auf den Herrn und sagen: Ist nicht der Herr in unserer Mitte? / Kein Unheil kann über uns kommen. (Das Buch Micha 3, 11)
Winde dich, stöhne, Tochter Zion, / wie eine gebärende Frau! Denn jetzt musst du hinaus aus der Stadt, / auf freiem Feld musst du wohnen. Du musst fort bis nach Babel. / Dort wirst du gerettet, dort wird der Herr dich loskaufen / aus der Hand deiner Feinde. (Das Buch Micha 4, 10)
Ich vernichte die Städte in deinem Land / und reiße alle deine Festungen nieder. (Das Buch Micha 5, 10)
Die Kultpfähle in deiner Mitte reiße ich aus / und zerstöre deine Städte. (Das Buch Micha 5, 13)
Horcht! Der Herr ruft der Stadt zu: / [Klug ist es, deinen Namen zu fürchten.] / Hört, ihr Bürger und Räte der Stadt! (Das Buch Micha 6, 9)
Ja, die Reichen in der Stadt / kennen nichts als Gewalttat,ihre Einwohner belügen einander, / jedes Wort, das sie sagen, ist Betrug. (Das Buch Micha 6, 12)
Er denkt an seine Mächtigen; / sie aber straucheln beim Ansturm. Sie eilen zur Stadtmauer; / doch unbeweglich steht die Sperre. (Das Buch Nahum 2, 6)
Weh der Stadt voll Blutschuld; / sie ist nichts als Lüge. Voll von Raffgier ist sie, / vom Rauben lässt sie nicht ab. (Das Buch Nahum 3, 1)
Du hast viele Völker ausgeplündert; / deshalb plündern jetzt die Völker dich aus, die übrig blieben, wegen des Blutes, das du vergossen hast / unter den Menschen, wegen der Gewalttaten, die du verübt hast / an Ländern und Städten und an all ihren Bewohnern. (Das Buch Habakuk 2, 8)
Weh dem, der eine Stadt mit Blut erbaut / und eine Festung auf Unrecht gründet. (Das Buch Habakuk 2, 12)